Connect with us

Kreisliga B1 Lemgo

FC Donop/Voßheide – Marc Peuser: Back to the roots

Marc Peuser wird ab der Spielzeit 2021/2022 neuer Trainer beim FC Donop/Voßheide. Eine logische Wahl, wie wir finden.

 

Marc Peuser und der FC Donop/Voßheide: Das passt!

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Nach zwei Spielzeiten endet die Amtszeit von Sebastian Milde beim FC Donop/Voßheide im Sommer 2021. Nachfolger wird mit Marc Peuser ein Trainer, der seine fußballerische Karriere beim FC Don/Voß angefangen hat. Es schließt sich ein Kreis, somit ist die Wahl von Peuser als Nachfolger von Milde eine durchaus logische und gut durchdachte Entscheidung der Vereinsführung um den sportlichen Leiter Michael Wenke. Wir haben mit Peuser und Wenke über das Engagement beim derzeitigen B1-Ligsten des Best of Lippe-Kick-Siegers 2016 gesprochen.

 

 

Von André Bell

 

Am Ende der Saison 2016/2017 hatte Marc Peuser (Bild links) seine Fußballschule an den Nagel gehangen nach insgesamt zehn Jahren als Coach der SG Istrup/Brüntrup, zwei davon bei SW Brüntrup, einem der Stammvereine der SG. Seitdem war er als Familienvater und Fan auf den Sportplätzen unterwegs. Neben den Spielen der SG, die er 2011 in die Kreisliga A Detmold führte, sind es auch die Spiele des FC Donop/Voßheide, die das Interesse von Peuser wecken. Der hatte gegenüber Lippe-Kick Anfang August in der Serie „Was macht eigentlich…?“ erwähnt, dass es ihn nur dann auf die Trainerbank zurückziehen würde, wenn bestimmte Anforderungspunkte erfüllt werden. „Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass ich mit jemandem zusammenarbeite, den ich schätze“, erklärt Peuser. Und das ist beim FC Donop/Voßheide gegeben, wo Andreas Kelbch an seiner Seite agieren wird. Die „absolute Wunschlösung“ für den neuen Mann an der Seitenlinie. Und das ist Peuser selbst auch aus Sicht des FC.

 

Peuser und Kelbch „verkörpern die Identität des FC“

Der sportliche Leiter, Michael Wenke (Bild rechts), meint nämlich: „Marc kennt den FC Donop/Voßheide und wir kennen Marc, denn das Fußballspielen hat er immerhin bei uns erlernt. Selbst während seiner langjährigen Trainertätigkeit bei einem unserer geschätzten Nachbarvereine blieb der Kontakt weiter bestehen. Es fallen mir nur noch wenige Namen ein, die so für Kontinuität stehen. Des Weiteren favorisiert Marc die Arbeit im Duo und das passt genau in unser Konzept. Mit seinem „Co“ Andy Kelbch und ihm verkörpern sogar beide die Identität des FC, erwachsen aus dem TuS Voßheide und dem SC Donop.“ Peuser und Kelbch kennen sich schon lange, Kelbch kam aus der Jugend, als Peuser selbst noch für den FC Don/Voß am Ball war. „Ich schätze Andy als Menschen“, so Peuser. Und Kelbch kennt die Mannschaft, ein weiterer „riesengroßer Vorteil.“ Aktuell spielt Kelbch noch für den FC Donop/Voßheide in der B-Liga. „Er kennt die Liga, sodass ich dann auch, wenn es darum geht, den Gegner zu analysieren, einen absoluten Fachmann an meiner Seite habe, der mir dabei hilft.“

 

Peuser: „Erst einmal als Mannschaft zusammenwachsen“

Denn Marc Peuser würde sich nicht unbedingt als „Insider“ der Kreisliga B1 Lemgo bezeichnen, hat sich aber schon ein aktuelles Bild gemacht: „Wenn man jetzt sieht, dass die drei Mannschaften, die oben stehen, einen Punkteschnitt zwischen 2,4 und 2,3 Punkten geholt haben, ist das schon recht stark. Dazu kommt noch eine Mannschaft wie Kirchheide, die das mit ihren Nachholspielen auch noch erreichen kann. Und ich glaube, dann sortieren wir uns halt schon ein, aber da ist natürlich jetzt schon ein gewisser Abstand. Aber man muss eh gucken, wie sich aufgrund der Pandemie überhaupt das Fußballgeschehen in diesem beziehungsweise auch im nächsten Jahr weiterentwickelt.“ Auf ein Ziel hat sich Peuser entsprechend auch noch nicht festgelegt: „Tabellarisch möchte ich da noch gar nichts zu sagen. Ich finde, das ist viel zu früh. Für uns wird es ab Sommer erst einmal wichtig sein, als Mannschaft zusammenzuwachsen, dass wir gemeinsam eine Spielphilosophie, eine gemeinsame Spielidee entwickeln. Und dann muss es natürlich Ziel sein, in jedem Spiel alles abzurufen, um dann auch den größtmöglichen Erfolg einzufahren.“

 

 

„Die Jungs sind unglaublich talentiert“

Wichtig ist bei einem neuen Trainer natürlich auch, dass eine Mannschaft die Entscheidung mitträgt, findet Michael Wenke. „Das ist bei dieser Lösung gleich doppelt gegeben“, so der sportliche Leiter. Bezüglich der Ziele äußert er sich ähnlich wie der neue Coach: „Ziele zu haben ist immer wichtig. Doch zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht zielführend, diese bereits öffentlich zu benennen. Was allerdings verraten werden kann, ist, dass auch das neue Trainerduo am Ende eines Spiels die zu vergebenen drei Punkte gerne und so oft wie möglich auf das Don/Voß-Konto verbuchen möchte. Dazu steht ein Kader zur Verfügung, bei dem alle Positionen doppelt besetzt sind.“ Und ein Kader, der viel Potenzial hat, wie Peuser meint: „Die Jungs wollen, die Jungs sind unglaublich talentiert.“ Der zweite wichtige Punkt für Peuser, um auf die Trainerbank zurückzukehren, ist damit auch erfüllt. Für ihn und Kelbch ist die Herausforderung nun, „diese talentierte Mannschaft so zu trainieren, dass wir den größtmöglichen Erfolg haben.“

 

„Ich habe nie den Kontakt nach Donop verloren“

Der dritte und fast noch wichtigere Punkt beinhaltet die emotionale Verbindung zum Verein. Peuser wollte nur bei einem Verein anfangen, der ihn auch „emotional abholt.“ Und das konnten ihm nicht viele Vereine bieten. „Das emotionale ist mir viel, viel wichtiger, weil ich so auch als Typ Mensch bin und das ist natürlich mit dem Verein, in dem ich selbst das Fußballspielen gelernt habe, absolut gegeben.“ So stellt sich die Frage, was ihm der Verein bedeutet, eigentlich gar nicht erst: „Der Verein ist natürlich ganz wichtig für mich. Nach Istrup/Brüntrup so die nächste Herzensangelegenheit. In Donop bin ich groß geworden und auch, wenn ich jetzt seit über zwanzig Jahren nicht mehr in Donop wohne, habe ich nie den Kontakt zu den Donopern verloren. Im Verein sind ganz viele Menschen tätig, die ich mein Leben lang schon kenne, mit denen ich teilweise selber zusammen Fußball gespielt habe, die mich trainiert haben. Und deswegen freue ich mich bei der Aufgabe nicht nur auf die Tätigkeit als solche, sondern auf die Mannschaft, auf die Jungs, aber auch auf das ganze Umfeld, auf die Fans, auf die Vorstände und alles, was dazu gehört.“

 

Wenke sieht FC „für Zukunft gut aufgestellt“

Apropos Fans, die sind auch begeistert von der Entscheidung pro Peuser. „Erste Begegnungen mit dem neuen Coach lassen schon erahnen, dass die Vorfreude auch bei unserer Fangemeinde groß ist“, erzählt Michael Wenke. Bis es aber so weit ist, den neuen Mann aktiv an der Seitenlinie zu erleben, hofft man erst einmal, „dass es in diesem Jahr möglich wird, noch Spiele der aktuell unterbrochenen Saison austragen zu können.“ Für die Zukunft sieht Wenke den FC „gut aufgestellt, wenn es uns weiter gelingt, für das Ehrenamt zu werben und wir das mit viel Engagement und Freude den Kids und Jugendlichen vorleben.“ Denn die Jugend ist auch für den FC Donop/Voßheide die Zukunft. Es wird viel Wert auf die Zusammenarbeit zwischen den beiden Seniorenteams und der Jugend gelegt. Zur neuen Spielzeit werden zwei Jugendspieler in den Seniorenkader aufrücken. „Unter der Regie von Marc und Andy soll sich das Team weiterentwickeln“, wünscht sich Wenke.

 

Ohne Bedenkzeit zugesagt

Zusammenfassend kann man also sagen, dass zusammenkommt, was zusammengehört. Peuser selbst musste auch „nicht lange überlegen“, als die Anfrage von seinem Jugendverein kam. „Ich war jetzt einfach wieder so weit war, dass ich glaube, auch Fußball und Familie gut verknüpfen zu können. Und dieses Angebot erfüllt alles, was eine schöne Trainerstation ausmacht. Für mich war das ganz einfach, ich habe quasi mit dem ersten Telefonat sofort zugesagt.“ Marc Peuser und der FC Donop/Voßheide: Das passt!

KFZ Rothbauer

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

Marktkauf Wiele

Wirtshaus Zum Raben

Pizzeria Rustica

More in Kreisliga B1 Lemgo

%d Bloggern gefällt das: