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Kreisliga A Detmold

SF Oesterholz-Kohlstädt – Mit Rellensmann auch in die neue Spielzeit

Die SF Oesterholz-Kohlstädt setzen auf Kontinuität. Guido Rellensmann bleibt auch in der Saison 2021/2022 Trainer des A-Liga-Aufsteigers.

 

 

Sportfreunde wollen „nichts mit dem Abstieg zu tun haben“

Kreisliga A Detmold (ab). Gute Nachrichten für alle Anhänger der Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt: Guido Rellensmann bleibt auch über die aktuelle Saison hinaus Trainer des aktuellen Aufsteigers in die Kreisliga A Detmold. Während der Corona-Pause hat man sich auf eine weitere Saison mit dem Aufstiegstrainer verständigt. Obmann Björn Brinkmann äußert sich zu diesem Thema, genauso wie zur Pandemie und zur Zukunft des lippischen Fußballs.

 

Von André Bell

 

Es ist sehr ruhig im FuL-Kreis Detmold, ebenso auf den Sportplätzen. Jetzt ist die Zeit, wo „viele Vereine stellen die Weichen für die Zukunft stellen und hoffen, dass es irgendwann wieder ein bisschen normal wird. Im Moment kann keiner sagen, wann oder wie es weitergeht“, so Björn Brinkmann (Bild rechts). Seiner Meinung sollte es „definitiv das Ziel sein, irgendwie 50% der Ligaspiele durchzubekommen, damit die Serie gewertet werden kann.“ Und dann soll es auch „Auf- und Absteiger geben, da die Pandemie jetzt seit fast einem Jahr kursiert und jeder sich darauf einstellen konnte.“ Apropos Weichen stellen: Das haben auch die Sportfreunde bereits getan, wie Brinkmann verkündet: „Wir haben Guido [Rellensmann; Anm. d. Red.] für eine weitere Saison an unseren Verein binden können. Wir sind vom Vorstand absolut überzeugt, dass er unsere junge Truppe in der A-Liga etablieren kann. Und nur das zählt für uns als mittelfristiges Ziel.“ Die Sportfreunde sehen als Ansporn, „im Kreisoberhaus zu spielen und zumindest nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Aus Sicht von Brinkmann aktuell „das wichtigste für unseren Verein.“

 

Zuckerbrot und Peitsche

Denn die Zukunft zu planen wird eine schwierige Aufgabe. Nicht nur für die Sportfreunde. „Man weiß nicht, ob es in sieben bis zehn Jahren noch hungrige, willige und demütige Jungs geben wird, die Bock auf lippischen Fussball haben. Vielleicht tut die Pandemie auch sein Übriges dazu, dass viele fragen, warum? Warum soll ich sonntags auf dem Platz stehen? Warum soll ich die Knochen hinhalten?“ Brinkmann ist gespannt, welche Vereine in Zukunft „noch zusammengehen müssen, um den Spielbetrieb aufrechtzuhalten.“ Die SF Oesterholz-Kohlstädt sind jedenfalls „gut aufgestellt für die nächsten Jahre“ und gehen weiter ihren Weg mit den Jungs, „die Bock haben auf Gemeinschaft, Teamspirit, Willen und Ehrgeiz.“ Denn genau das vermittelt ein Trainer wie Guido Rellensmann, der diese Tugenden schon von seinen Trainern vermittelt bekommen hat. „Und es ist schön zu sehen, dass das heute noch gut ankommt“, stellt Brinkmann erfreut fest. Neben dem fachlichen Wissen, welches Rellensmann ohne Zweifel mitbringt, ist es aber auch die Mischung aus „Kumpeltyp“ und „Schleifer“, freu nach dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche.“ Denn: „Wer das drin hat, ist heute schon ganz weit vorne bei den Jungs von heute.“

 

„Sieg in Pivitsheide tat uns nicht gut“

Womit wir bei der aktuellen Saison ankommen. Mit der ist Brinkmann „soweit zufrieden.“ Als Aufsteiger war allen klar, dass der Schritt von der B-Liga zurück in die A-Liga „nicht gerade ohne“ sein würde. „Gerade die Jungen, die bei uns die noch nie höher gespielt haben, merken dann schon den Unterschied.“ Nach einem „geilen Start“ mit vier Punkten aus zwei Spielen wurden die Sportfreunde aber jäh gestoppt. Ausgerechnet ein Sieg soll dafür ein Auslöser sein laut Brinkmann: „Im Nachhinein tat der Sieg in Pivitsheide (6:2) uns nicht gut. Die Jungs dachten, es kann kommen, wer will.“ Doch dann kam ausgerechnet der Blomberger SV und der zeigte den Sportfreunden mal eben, „wo der Frosch die Locken hat.“ Das 1:7 hatte gesessen, es folgten fünf Spiele ohne Sieg, aus denen der Aufsteiger nur noch einen Punkt holte. „Egal, wie klar das Ergebnis war und egal, wie hoch wir verloren haben, die Jungs haben es so nicht schlecht gemacht. Der Einsatz war da, das spielerische hat überzeugt, nur die Cleverness hat gefehlt“, so der Obmann rückblickend. Dinge, die eine gestandene A-Liga-Mannschaft auszeichnen. Und dazu gehört der Aufsteiger noch nicht. „Es ist eine Lernphase, sich dagegen zu wehren und ein Spiel 90 Minuten so zu formen, dass man als Sieger vom Platz geht. Und da kann nun einmal keiner von unseren Spielern behaupten, dass er diese Erfahrung hat.“ Und die sammelt man nur mit Spielen.

 

Keine Wechsel im Winter

Was die Truppe kann, hat man vereinzelt immer wieder sehen können. Besonders im bis dato letzten Spiel, dem 4:0 im Derby gegen Fortuna Schlangen, ebenfalls eine Mannschaft mit viel Potenzial, dazu mit einem erfahrenen Trainer, vor fast 300 Zuschauern. „Dass wir das absolut verdient 4:0 nach Hause bringen, hätte vorher keiner gedacht. Es war für mich das Highlight des Jahres und da werden wir anknüpfen“, ist sich Brinkmann sicher. Nur das Wann und das Wo, das steht noch in den Sternen. Das Ziel im weiteren Saisonverlauf? „Ich hoffe, dass wir weiterhin nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben werden. Die Klasse ist ausgeglichener denn je und jeder kann an einem guten Tag jeden schlagen.“ Am Kader wird sich in der Winterpause nichts tun. „Warum auch? Ich setze mein volles Vertrauen in die Mannschaft und die Jungs bleiben so zusammen. Unser Augenmerk gilt dann eher dem Sommer oder der nächsten Saison. Vielleicht werden wir dann ein wenig nachjustieren, aber im Endeffekt bleiben wir so, wie man uns aus der Vergangenheit kennt: ruhig, besonnen und demütig.“

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