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Bezirksliga Staffel 3

TuS Lipperreihe – Lipperreihe mischt die Liga auf

Der TuS Lipperreihe spielt eine gute Rolle in seiner ersten Bezirksliga-Saison. Für langjährige Beobachter des Vereins keine große Überraschung.

 

 

Kapale: „Saisonziel Klassenerhalt wird sich nicht ändern“

Bezirksliga 3 (ab). Der Jugendstil, den Frank Fulland und seine Crew beim TuS Lipperreihe seit einigen Jahren pflegen, konnte über kurz oder lang nur erfolgreich sein. Mit einem klaren Plan hat man die Rot-Weißen umgekrempelt und erntet jetzt bereits die Früchte. Im ersten Bezirksliga-Jahr der Vereinsgeschichte spielt Lipperreihe eine gute Rolle, steht nach leichten Anpassungsproblemen auf einem starken vierten Rang und hat von sieben Ligaspielen erst eines verloren. Abheben wird in Lipperreihe aber trotz des bisher guten Saisonverlaufs niemand.

 

Von André Bell

 

Träumereien gibt man sich in Lipperreihe keinen hin. Timo Kapale (Bild rechts), als Torwart-Trainer Mitglied im Trainerstab von Frank Fulland, ist mit dem „bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden und die Punkteausbeute ist gut.“ Die Tabelle spielt aber nur eine untergeordnete Rolle, erst recht nach gerade einmal einem Viertel der Saison: „Von einer Tabellenplatzierung lösen wir uns und bedeutet nach sieben Spielen wenig. Wir haben als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben und daran wird sich auch nichts ändern.“ Die Zahlen lügen nicht: Der TuS Lipperreihe stellt mit acht Gegentreffern zusammen mit dem Post TSV Detmold die beste Defensive der Liga, auch die 21 erzielten Tore gehören zum oberen Drittel der Liga. Täuschen lässt man sich aber davon nicht: „Jedes Spiel für sich, mit Ausnahme in Brakel, war vom Spielverlauf eng, auch, wenn am Ende vielleicht deutliche Ergebnisse standen. Die Liga ist sehr ausgeglichen und jeden Spieltag kann es Überraschungen geben.“ Und mit einer Serie von drei, vier nicht gewonnenen Spielen kann man auch ganz schnell wieder unten reinrutschen. Deshalb gibt es eine klare Vorgabe: „Wenn die Liga irgendwann wieder losgeht, wollen wir weiter von Spiel zu Spiel schauen und möglichst schnell die nötigen Punkte einfahren.“

 

„Mussten uns gewisse Robustheit zulegen“

Damit man auch 2021/2022 zum Kreis der Bezirksligisten gehört. Bis dato ist es die „mannschaftliche Geschlossenheit“, die die Stärke des Aufsteigers ausmacht, findet Kapale. Der TuS verfügt nicht über „zwei, drei Überflieger“ in der Mannschaft, die „es schon richten werden“, wenn es mal nicht so gut läuft. „Wir können nur gemeinsam im Kollektiv etwas erreichen“, weiß Kapale. Zudem spielt auch die körperliche Fitness eine große Rolle in der Liga: „Da mussten wir uns erst eine gewisse Robustheit zulegen, wo wir sicher noch Nachholbedarf haben.“ Auch im taktischen Bereich sieht der Coach noch „eine Menge zu lernen.“ Als positiv bewertet er aber, dass „die Jungs alle sehr wissbegierig sind und die Lernkurve in der jungen Mannschaft recht steil ist.“ Jetzt muss nur noch der Ball wieder anfangen zu rollen: „Wir hoffen, dass wir die positive Entwicklung der Mannschaft schon bald weiter vorantreiben können. Im Moment ist das aber noch sehr weit weg.“

 

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