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Gastro-Report

Gastro-Report – TuS Bexterhagen

Mhm, lecker, ein Bierchen, dazu eine feine Stadionwurst. Fußball-Gott, was willst du mehr? Lippe-Kick macht den Gastro-Check. Nun ist der TuS Bexterhagen an der Reihe.

 

Nicht nur die „TuS-Cola“ ist verlockend

Gastro-Report (hk). Diese erneute Corona-Pause, die bis auf unbestimmte Zeit auch den lippischen Fußball lahmlegt, trifft ebenfalls die lokalen Medien mit voller Wucht. Natürlich lässt sich Lippe-Kick von dieser Zwangspause nicht entmutigen, kreiert immer wieder neue Ideen. Aus diesen entstehen dann freshe Rubriken. Wie etwa auch der Gastro-Report. Hier können die Vereine ihre kulinarischen Genüsse preisgeben. Das geschmacklich hochinteressante Warenangebot wird präsentiert, ebenso die Preisstruktur und Besonderheiten aus der Vereinsküche. Lippe-Kick möchte ganz gezielt die Vereine in den Fokus rücken, die Caterer, die mit viel Liebe zum Detail hungrige und durstige Besucher beglücken. Hier verrät uns TuS Bexterhagen-Präsident und Feinschmecker Thorsten Dodt, was sein Verein für Köstlichkeiten anbietet.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch

 

Wer schon einmal ein Heimspiel vom TuS Bexterhagen am legendären „Alten Postweg“ besucht hat, der wird mit der gigantischen Fan-Unterstützung mit voller Wucht konfrontiert. Es gibt im schönen Lipperland wohl nicht allzu viele Vereine, die solch einen Support ihr Eigen nennen dürfen. Dodt beziffert die durchschnittliche Zuschauerzahl bei Heimspielen gegnerabhängig zwischen 100 und 300 Schaulustige. In den brisanten Ortsderbys mutiert der Sportplatz zu einem wahren Hexenkessel. Legendär war das Aufstiegsspiel 2018 gegen den TuS Rot-Weiß Grastrup/Retzen, als zugleich Sportfest war. Rund 600 Zuschauer verwandelten das Areal in einen rot-weißen Party-Tempel. Allerdings zieht auch Petrus an den Strippen. Wenn das Wetter mies ist, pilgern nur 70, 80 Leute zum Sportplatz. Nur allzu menschlich, dass die meist hohe Zuschauerzahl mit reichlich Speis und Trank versorgt werden muss. Die 2, 00 Euro teure Bratwurst liefert Welsche und das Bier wird von der Herforder Brauerei herangeschafft. Das Bier kostet 1, 40 Euro, die Pommes Frites 1, 50 Euro, die Manta-Platte ist für 3, 50 Euro für ein erschwingliches Angebot zu erhalten. „Wir sind da sehr genügsam“, so Dodt. Einerlei. Andererseits „gönnen wir uns auch eine „TuS-Cola“, schwärmt er. Geheimnisvoll fortfahrend: „Die Entstehung dieser ist ganz lustig und der Begriff „TuS-Cola“ ist fester Bestandteil auf unserer Karte.“ Für 2, 50 Euro lässt sich dieses Mysterium einverleiben. Lippe-Kick wird neugierig, fragt sich: Warum wird denn im Underton voller Ehrfurcht von dieser „TuS-Cola“ gesprochen? Vor allem. Wie lässt sich dieser stolze Preis mit dem Gewissen vereinbaren? Die Geschichte zur „TuS-Cola“ erzählt Dodt gegenüber Lippe-Kick. „Ende 2019 waren wir mal wieder bei irgendeiner Renovierungsarbeit, um unser Sporthaus zu verschönern. Zusammen mit unserem Vereins-Mitglied Klaus Grosser war ich zusammen am Werkeln. Da habe ich ihm gesagt: „Dann wollen wir mal eine Cola mit 103 trinken.” Grosser erwiderte nur: „Sei nicht so sparsam“, schmunzelt Dodt, während er in seinem Gedächtnisapparat kramt. An diesem Abend wurden sich zwei, drei Gläschen genehmigt. Das Produkt wurde als verkaufsfähig eingestuft, es sodann in das Waren-Angebot aufgenommen. So ist eine „TuS-Cola“ eben eine Cola gemischt mit dem Brandy Osborne 103. „Die Dosierung ist einfach ein bisschen höher“, verrät der Bexterhagen-Boss gegenüber Lippe-Kick.

 

„Das Sporthaus ist richtig schick geworden“

 

Weitere Getränke wie Wasser, Fanta, Sprite oder auch Kaffee kosten je 1, 20 Euro. Für die kleinen, meist auch hungrigen Gäste genießen die Chicken Nuggets und der Klassiker, die allseits beliebte Pommes Frites, sehr viel Fame-Faktor. Natürlich erschwerte der unsichtbare Gegner Corona auch die Bexterhäger Gastronomie-Bemühungen. Dennoch haben sich die „Reds“ nicht unterkriegen lassen, waren während der Pandemie fleißig. Das Sporthaus erstrahlt in neuem Glanz. Einige Handwerker haben es im vergangenen Jahr modernisiert. Ein stolzer Dodt: „Da ist alles neu. Das Sporthaus ist richtig schick geworden.“ Ehrenamtlich wird der Genuss-Tempel betrieben. An den Spieltagen arbeiten zwei Kräfte. Die eine ist für die Getränke, die andere für die Speisen verantwortlich. Wenn Training ist, halbiert sich dies, wird doch nur für das Bierzapfen Personal benötigt. Innen passen bis zu 80 Besucher hinein. Während der Partien hält sich der Großteil der Zuschauer jedoch an der Außentheke auf, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch Stehtische befinden. In coronafreien Zeiten stehen die Fans dort eng beieinander und genießen das frisch gezapfte Bier aus ihren Gläsern.

 

Bildquelle: Thorsten Dodt, Symbol-Bilder.

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