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Kreisliga A Detmold

TSV Horn – Die Gegenwart vor Augen, die Zukunft im Kopf

Die Horner denken an morgen, arbeiten in diesen Tagen fleißig am Kader, auch auf anderen Ebenen. Personell und infrastrukturell entwickeln sie spannende Möglichkeiten. Lippe-Kick schaut sich das Ganze einmal etwas genauer an.

„Es muss immer höhere Ziele geben“

Kreisliga A Detmold (hk). Der TSV Horn stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Wir halten fest: Die A-Liga-Mannschaft weiß geschickt ihre Ellenbogen im Aufstiegsrennen einzusetzen. Erfolgs-Coach Thorsten Schmiech hat bis zum 30. Juni 2022 sein Ja-Wort für ein vertrautes Miteinander gegeben und mit Niklas Hampe ist eine potenzielle Säule als Schlussmann verpflichtet worden. Auch nicht ohne: Die Reserve führt souverän die C2 Detmold an, besitzt glänzende Aufstiegsoptionen. Was für die Perspektive der rot-weißen Adler exorbitant wichtig ist: Die Kunstrasenthematik nimmt konkretere Züge an. „Die Planung steht und die Hoffnung ist groß, dass es endlich mit dem Kunstrasenplatz klappt“, so Manager-Ikone Ender Ünal gegenüber Lippe-Kick. Er wählt euphorische, fast schon staatsmännische Worte: „Es gab einen echten Schub durch die jüngsten Verpflichtungen. Ich arbeite weiter an den Träumen des Vereins“, gilt der Familienvater als unermüdlicher Arbeiter, werden Traumtänzer am Egge-Stadion zur Weiterfahrt animiert.

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Von Henning Klefisch

 

Es ist in diesen Tagen schwierig, optimistisch zu bleiben. Durch die schlimme Corona-Pandemie ächzt die Wirtschaft. Die Folgen sind aktuell noch nicht absehbar. Ebenfalls der Fußball wird eine nicht unerhebliche Zeche zahlen müssen. Man darf darauf gespannt sein, wie der aktuelle Stillstand Einfluss auf den derzeitigen Nachwuchsfußball und somit die morgigen Seniorenspieler nehmen wird. Klar, die Horner gehen auch nicht als vorzeigbare Talentschmiede in die lippische Fußball-Geschichte ein. Sie haben immerhin die jüngste Altersklasse mit den G-Junioren besetzt. Dennoch. Bis diese Hoffnungsträger im seniorenfähigen Alter angekommen sind, werden noch mindestens ein Dutzend Jahre ins Land gezogen sein. Hier besteht für die Egge-Kicker reichlich Verbesserungspotenzial, um die eigenen Stars von morgen selbst ausbilden zu können. Immerhin verfügen sie über zwei Senioren-Teams, die beide in großen Zügen Höhenluft atmen. Die Verbundenheit der A-Liga-Kicker zum Verein steht erfreulicherweise auf einem unerschütterlichen Fundament: „Fast 90 Prozent aller Spieler haben für ein weiteres Jahr zugesagt und zwei oder drei Spieler werden Mitte dieses Monats auch zusagen. Ich bin fest davon überzeugt, dass das ganze Team bleibt“, erklärt der Irrwisch Ender Ünal. In Zeiten, in denen persönliche Kontakte vermieden werden, zeigt sich Ünal heilfroh über seine Handy-Flatrate, klebt er ständig am Mobilgerät, spricht mit aktuellen und etwaigen neuen Spielern.

 

„Auf den zweiten Platz sind wir alle stolz“

Erneut eine A-Jugend-Aufbauhilfe zu leisten, das ist wichtig für das TSV Horn-Urgestein, das überaus emsig unterwegs ist. Deshalb spricht er mit vielen Horner-Jugendlichen über diese Thematik. Priorität genießt derzeit jedoch die Erstvertretung. Den Familienvater drängt es in den höherklassigen Fußball, sehnt er sich nach einem „schnellen Aufstieg in die Bezirksliga.“ Allerdings nimmt er auch etwas den Fuß vom Gaspedal, einschränkend: „Der Verein und Vorstand spüren keinen Druck. Wir fühlen uns in der A-Liga Detmold sehr wohl, aber wenn wir uns nicht nach mehr sehnen würden, wären wir falsch im Team. Es muss immer höhere Ziele geben.“ Als Tabellenzweiter ist das Schmiech-Team in die Winterpause gegangen. 19 Punkte aus neun Spielen, so lautet die derzeitige Bilanz. Somit sind es vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Blomberg. „Auf den zweiten Platz sind wir alle stolz und können damit leben, aber wir wollen immer mehr und mehr. Wenn es mehr wird, freuen wir uns. Wenn nicht, fangen wir von Neuem ist. Das ist bei uns in der Familie auch so“, adaptiert er diese Einstellung auch für den sportlichen Sektor.

 

Ünal erkennt „Aufschwung durch Kunstrasenplatz“

Porentief rein ist die Bilanz vom Türkischen SV Horn II. 24 Punkte aus acht Partien, dies erreicht bei einer beschwingten Tordifferenz von 42:8. Das Team von Coach Adem Ünal (Bild rechts) verkörpert das Maß aller Dinge in der zweiten Detmolder C-Klasse. Die meisten Partien waren rot und weiß geprägt. Ender Ünal tritt vehement auf die Euphorie-Bremse, flüstert nun in einem sachlichen Ton: „Unsere zweite Mannschaft ist auf einem guten Weg, um aufzusteigen.“ Die Infrastruktur bietet die Basis für sportliche Erfolge. Bedeutet: Für die Zukunftsfähigkeit des Horner Vereinsfußballs ist solch ein wetterunabhängiger Kunstrasenplatz sehr wichtig. Ünal erwartet einen „Aufschwung“ durch diesen Bau. Er prophezeit: „Wir werden uns mit eigenen jungen Spielern und auch gezielten Wunschspielern verstärken. Die Gespräche laufen auf Hochtouren. Vor allem setzen wir auf Spieler aus den eigenen Reihen, aber auch externe Hochkaräter sollen den Weg ins Egge-Stadion finden.“ Ender Ünal hofft, dass es im April 2021 wieder weitergeht, um zumindest die Hinserie zu Ende spielen zu können, diese dann zu begradigen. Diese Hoffnung stirbt zuletzt, doch er befürchtet bereits bei Lippe-Kick: „Aber die Realität im Augenblick sieht nicht danach aus. Auch wir als Verein haben viele Kranke und auch Ernstfälle. Deshalb wissen wir, dass die Gesundheit über allem steht und stellen uns auf alles ein und nehmen es, wie es kommt“, ist diese Haltung aktuell alternativlos.

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