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Fanstory – SG Bega/Humfeld: Hooli-Girls und der böse Traum

TuS Humfeld-Obmann Joachim Drews gibt einen Einblick in eine ganz besondere Fangruppierung der SG Bega/Humfeld. Hier wird deutlich, dass auch weibliche Anhänger ihre Leidenschaft für das Team klar zum Ausdruck bringen können. Hier ist sein Bericht:

 

Hooli-Girls der SG Bega/Humfeld

 

Fanstory (hk). Oh, mein Gott! Was für ein Alptraum. Echte Hools. Sie marodieren durch die Straßen, suchen gezielt Grünflächen auf, um sich auf Wiesen oder in Wäldern beherzt auf die Mütze zu hauen. Blut spritzt, Zähne fliegen, eine erhebliche Grundaggressivität bestimmt den Ton der Nahkämpfer unverdrossen. Mit Fäusten, Füßen, ja sogar Köpfen wird sich malträtiert. Was für anarchische Szenen, die sich im Herzen von Lippe, im Großraum Dörentrup, abspielen. Die Boulevard-Medien entwickeln Schlagzeilen, die Paparazzi sitzen im Geäst. Anwohner verriegeln ihre Fenster und Türen, denn mit den Hools ist echt nicht gut Kirschen essen. Man stellt sich schon vor, wie der „Battle of Dörentrup“ wohl ausgehen wird, wenn die Bega/Humfeld-Hools sich mit den Eichenkampfbahn-Kämpfern vom FC Donop/Voßheide messen. Oder mit den Bergstadion-Boys des RSV Schwelentrup. Nicht zu verachten die Sporker Holz-Fighters des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Auch nicht von schlechten Eltern sind die Roten Teufel vom RSV Barntrup, die ihrem Namen alle Ehre machen. Schweißgebadet wache ich auf, es war zum Glück nur ein böser Traum. Hätte ich mal lieber zu Ende gelesen, denn die Hooli-Girls der SG Bega/Humfeld verinnerlichen vielmehr für Love, Peace and Harmony, wie Master Zhi Gang Sha wohl den Soundtrack beisteuern würde. Oder, um die deutsche Sprache zu präferieren: Die weibliche Anhängerschaft steht für Friede, Freude und Eierkuchen.  Es erzählt uns Bega/Humfeld-Obmann Joachim Drews dazu die ganze Geschichte. Sonntags ab 13.00 Uhr sind diese Damen auf dem Sportplatz in Humfeld oder Bega anzutreffen, um die Mannschaften der SG zu unterstützen. Auch bei Auswärtsspielen lassen sie es sich nicht nehmen, ihre „Idole anzufeuern. Sie fallen nicht nur durch ihre T-Shirts auf, auch ihre lockere Art gegenüber Schiedsrichtern und Gegnern ist einmalig. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, kleine Gesangseinlagen und ihre Freundlichkeit zeichnen sie aus. Sie machen auch keine Unterschiede, wenn sich ein Spieler verletzt hat, sie helfen sofort, ob Gegner oder nicht. Alles in allem steht für sie der Spaß am Fußball an erster Stelle. Das war vor einigen Jahren. Mittlerweile sind aus den Hooli-Girls sogar Hooli-Mothers geworden, die mit ihrem Nachwuchs am Spielfeldrand spielen. Ihre Liebe zur SG Bega/Humfeld, die ist aber gleich geblieben.

 

 

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