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Fanstory

Fanstory – RSV Barntrup

Im Jahr 2015 lieferte uns Torsten Schröder seine Fanstory zum RSV Barntrup. Nun werfen wir den gepflegten Blick in den Rückspiegel. Schaut mal selbst, was er uns mitgeteilt hat.

„Der Abstiegskampf ist nichts für schwache Nerven”

 

Bezirksliga 3 (hk). Ein Jahr nur hat es gedauert, bis Torsten Schröder dem RSV Barntrup verfallen war. Seit nunmehr exakt zwei Jahrzehnten fiebert der 47-Jährige mit dem Tabellen-Vierzehnten aus der Bezirksliga 3. Aktuell benötigt der leidenschaftliche Anhänger ausgesprochen starke Nerven, denn die Nord-Lipper kämpfen gegen den Abstieg in die Kreisliga. Hier eine Erinnerung an die Spielzeit 2014/15 aus Fan-Sicht.

 

Unterstützt gerne die lippische Gastronomie. Wie etwa:

 

 

Von Henning Klefisch

 

 

Mit 13 Punkten nach 16 Partien weist der Rasen- und Sportverein aus Barntrup nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz auf. Um sechs Treffer ist die Tordifferenz im Vergleich zum FC Upsprunge besser. Der lippische Lokalrivale und Aufsteiger TSV Rischenau steht mit elf Punkten auf dem vorletzten Rang. Schröder macht kein Geheimnis, dass ihn der aktuelle Tabellenstand alles andere als unberührt lässt: „Der Abstiegskampf ist nichts für schwache Nerven und sehr emotional für mich,” gibt Schröder ehrlich zu. Erst zwei Siege, aber schon sieben Niederlagen hat er im bisherigen Saisonstadium erleben müssen. Keine leichte Situation für ihn. Dennoch betont er ausdrücklich die gewaltige Treue, die in der RSV-Fanszene weit verbreitet ist: „Jede Niederlage schmerzt. Egal gegen wen. Der Zusammenhalt der Fans ist sehr groß. Wir halten zum RSV in guten wie in schlechten Zeiten.” Der bei der Lebenshilfe in Lemgo arbeitende Schröder weiß, dass speziell in der aktuell sportlich schwierigen Situation genau dieser Support wichtig ist, wo der RSV „jeden Punkt braucht, um nicht abzusteigen.” Dazu gibt es eine gehörige Portion „Spannung pur”, die garantiert ist.

 

 

Durch Freunde wurde Schröder zum RSV-Fan

 

Wir schauen zurück. Die Beziehung zwischen Torsten Schröder und dem RSV Barntrup besitzt eine lange Haltbarkeitsdauer, denn nur ein Jahr, nachdem er in die Nelkenstadt gezogen ist, wurde er vom Fußballvirus für den größten Verein aus der Stadt infiziert. Er erinnert sich: „Ich wohne seit 1994 in Barntrup und seit 1995 bin ich Fan vom RSV Barntrup. Meine Freunde haben mich mal gefragt, ob ich mal mitkommen will. Und so hat sich das mit der Zeit ergeben.” An den Aufstieg in die Landesliga durch den Sieg beim TuS Erkeln denkt er besonders gerne zurück. Auch die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin hat durch seine Leidenschaft für die Freitag-Kicker keinen Schaden genommen, denn: „Meine Freundin sieht das total locker. Ab und zu geht sie auch mit zum Sportplatz.” Auf Duelle gegen den amtierenden lippischen Hallenmeister, den Post SV Detmold, freut er sich besonders. Zuletzt gab es bekanntlich das Endspiel um den Hallencup in Lemgo, was erst durch das Neunmeterschießen verloren worden ist. Für Schröder steht fest: „Der RSV Barntrup ist der beste Klub für mich in Lippe.”

 

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