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Kreisliga B Detmold

SG Hiddesen/Heidenoldendorf III – Glaube an die eigene Chance

Alles ist möglich für die dritte Mannschaft aus Hiddesen/Heidenoldendorf, die einzig aufgrund der schlechteren Tordifferenz den unliebsamen Abstiegsplatz belegt. Lippe-Kick hat hier den Insidereport im Angebot.

 

„Gut genug, in der Liga zu bleiben!“

Kreisliga B Detmold (hk). Ach. Papperlapapp, dass der Fußball gerecht ist. Leistungsmäßig reüssiert die SG Hiddesen/Heidenoldendorf III weitestgehend, doch zwischen Aufwand und Ertrag klafft eine besorgniserregende Lücke. Nach mageren vier Punkten aus acht Partien gelüstet es SG III-Sprachrohr Nils Hinder keineswegs nach Tribunal. Dennoch offenbart er offenherzig seine kolossale Enttäuschung über die zu häufig verpasste Ausbeute, wenn er bei Lippe-Kick klagt: „Die Ergebnisse der bisherigen Saison lesen sich für uns deutlich schlechter als die Spiele waren. Es waren eine Handvoll Spiele dabei, wo man hätte etwas mitnehmen können.“

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Von Henning Klefisch

 

So umschwirrt weiterhin das Abstiegsgespenst die Spielgemeinschaft, die nur in zwei von acht Begegnungen gepunktet hat. Zu häufig stand für den Aufsteiger die Devise: Sie waren stets bemüht, wofür man sich aber bekanntlich nichts kaufen kann. Beispielhaft dient die 0:2-Heimniederlage gegen den Mitaufsteiger Blomberger SV II. In einem wahren Augenhöhen-Duell schluckten die Hausherren eine „unglückliche“ Niederlage. Viel Saures gab es letztlich in der Zuckerstadt, denn nach einer annehmbaren Vorstellung und einer 1:0-Führung, für die sich Niklas Menze  in der zehnten Spielminute verantwortlich zeichnete, fehlte der letzte Schuss an Abgebrühtheit, um auf 2:0 zu stellen. Nach einer bedenklichen zweiten Halbzeit, mit einem „katastrophalen Fußball“ im Schlepptau, musste die Spielgemeinschaft einer satten 1:5-Niederlage einwilligen. Den Lagensern wurden zu viele Angebote offeriert, fleißig das Runde in das Eckige zu befördern. Im Keller-Kracher gegen den FC Cavo Lage verpasste man ebenfalls einen möglichen Heimsieg. Zur Halbzeitpause war problemlos ein wohl ausreichender 3:0-Vorsprung realistisch, doch am Ende endete die Partie 1:1-Unentschieden, „weil wir das Tor einfach nicht treffen.“ Dennoch ist nicht alles schlecht, betont Hinder (Bild links) doch „eine starke Kulisse und ein starkes Schiedsrichter-Gespann“ in diesem Spiel. Deutlich besser lief es im Nachbarschaftsduell beim Schlusslicht SuS Pivitsheide II, was nach einer Gala-Vorstellung vom Torgaranten Rudolf Klause (Bild rechts) mit 4:2 gewonnen wurde. Klause hat mit seinem Viererpack in einem Spiel knapp die Hälfte der insgesamt neun Saisontore erzielt. Zugleich besetzte der Bärtige wohl in einigen Alpträumen der Pivitker die Hauptrolle. Es folgt Özcan Önel (Bild links unten) mit drei Toren und Niklas Menze und Michael Reger (Bild rechts unten) mit jeweils einem Treffer. Dieser Sieg blieb der einzige Maximalertrag für den Liga-Neuling. Hinder resümiert: „Ein etwas unnötiger Saisonverlauf, der uns leider nach unten katapultiert hat.“

 

 

 

 

„Es gibt in der Liga keine Über-Mannschaft!“

 

Niklas Menze

Die Dominator-Teams, wie sie in den Vorjahren mit Mannschaften wie dem BSV Müssen, dem TuS Eichholz/Remmighausen, CSL Detmold oder den SF Oesterholz/Kohlstädt besetzt waren, die gibt es in dieser Spielzeit nicht. Es fehlt oft nicht viel in den direkten Duellen, sind die Unterhaus-Mitglieder fußballerisch alle sehr eng beieinander. Ein Beispiel gefällig? Bei der 1:3-Niederlage bei der SG Istrup/Brüntrup gelang sogar das 1:0. „Wir haben gut mitgespielt“, findet Nils Hinder mit stolzgeschwellter Brust. Am Ende gewann jedoch der Aufstiegsaspirant mit 1:3. Oder das Aufeinandertreffen mit dem TuS Kachtenhausen. Bis zur 65. Minute hielt der Aufsteiger ein sehr achtbares 0:0, vergab sogar die Monster-Möglichkeit zur psychologisch wichtigen Führung, um am Ende nach einem 0:4 sich zu fragen, wie das nur passieren konnte. All das verleitet Nils Hinder zu der Annahme: „Es gibt in dieser Liga keine Über-Mannschaft.“ Trotz der bislang eher dosierten Punkteeinfuhr glaubt der Defensivmann an die Perspektive seiner Mannschaft. Folglich diktiert er Lippe-Kick in den Notizblock: „Wir sind auf jeden Fall gut genug, um in der Liga zu bleiben, müssen es natürlich auch jeden Sonntag auf den Platz bringen.“ Hier hat die Spielgemeinschaft einige Male die komplette Leistungsklaviatur nicht abrufen können. Ein Fakt, der sich auf das Leistungsvermögen vom Tabellenvorletzten niederschlägt: „Wir haben leider das Problem, dass wir aufgrund familiärer und beruflicher Verpflichtungen sehr oft innerhalb der ersten Elf rotieren müssen.“ Die automatische Konsequenz für die Drittvertretung: „So ist es natürlich auch nicht leicht, sich einzuspielen in gewissen Mannschaftsteilen“, bezeichnet er diese Form vom Personalkarussell als „schon hart.“ Trotz all dieser Hindernisse ist Nils Hinder zuversichtlich, „dass wir es aus eigener Kraft schaffen können.“

Vigilant Team Sports

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