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Kreisliga B2 Lemgo

SC St. Pauli – Lehrreiches Premierenjahr

In seinem ersten B-Liga-Jahr musste der SC St. Pauli schon Lehren aus den ersten Spielen ziehen, befindet sich aber auf einem guten Weg.

 

 

„Sind individuell noch nicht da, wo wir schon waren“

Kreisliga B2 Lemgo (ab). Nach dem Corona-bedingten, aber dennoch verdienten Aufstieg in der letzten Saison hat der SC St. Pauli in seinem Premierenjahr in der Kreisliga B2 Lemgo schon viel Lehrgeld zahlen müssen. Trainer Simon Meschonat hadert rückblickend mit dem ein oder anderen verschenkten Punkt, was auch eine Frage der Chancenverwertung ist. Denn die kann nach Meinung des Trainers noch deutlich verbessert werden. Auch deshalb hat man sich für einen möglichen Re-Start mit zwei Neuzugängen verstärkt, die das Offensivspiel weiter beleben soll. Doch auch darüber hinaus entsteht etwas beim SC St. Pauli. Aktuell wird eine zweite Mannschaft aufgebaut, die nach Möglichkeit schon in der kommenden Spielzeit an den Start gehen soll.

 

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Von André Bell

 

Als „sehr lehrreich“ bezeichnet Simon Meschonat (Bild rechts) die erste Hälfte der Hinrunde in der B-Liga. „Wir haben in vielen Spielen nicht das auf den Platz bringen können, was wir aus der Vorsaison gewohnt waren, nicht nur, weil die Qualität der Gegner nun höher ist.“ Die Eingewöhnung in der neuen Spielklasse hat „auf jeden Fall etwas gedauert.“ Einige der Spiele hätten nach Meinung des Trainers nicht verloren werden dürfen, „aber wir geben trotzdem die Punkte ab, weil wir noch nicht ganz in der Liga angekommen sind und individuell noch nicht dort sind, wo wir schon waren.“ Dennoch ist ein leichter Aufwärtstrend erkennbar gewesen. „Einzig die letzten Wochen vor der Unterbrechung waren wir verletzungsbedingt sehr gebeutelt, was sich auch sofort in den Ergebnissen gezeigt hat“, schränkt Meschonat aber ein. Auch deshalb stehen nach neun Spielen erst ein Sieg und zwei Unentschieden zu Buche, der Aufsteiger befindet sich erwartungsgemäß mitten im Abstiegskampf.

 

Meschonat: „Es kommen noch Spiele, in denen wir Punkte holen können“

Nach einem Re-Start muss sich der SC St. Pauli aber weiter steigern. „Luft nach oben besteht klar bei der Chancenverwertung“, meint Meschonat. „Auch, wenn wir es oft schaffen, Tormöglichkeiten zu kreieren, lassen wir diese viel zu häufig liegen.“ Aber gibt es noch die Möglichkeit, sich zu verbessern? Der SC-Coach kann es aktuell „absolut nicht einschätzen, ob es im April weitergehen kann und ob die Saison überhaupt wieder gestartet wird. Aktuell kann da glaube ich niemand eine Tendenz absehen, von daher warten wir einfach ab.“ Falls es aber weitergehen sollte, hat der SC St. Pauli nur ein Ziel: „Wir wollen die Klasse halten. Es kommen noch einige Spiele, in denen wir Punkte holen können. Den Abstieg zu verhindern ist dann klar Ziel Nummer 1.“ Dafür bereiten sich die Kicker des SC individuell vor. Vorgaben vom Trainer gibt es keine, aber, „wenn es einen genaueren Zeitplan gibt, werden wir uns dementsprechend anpassen.“

 

James und Klotz verstärken SC

Meschonat hofft, dass dann mehr als zwei Wochen Vorbereitungszeit zur Verfügung stehen: „Was Fitness und Verletzungen angeht wäre es fahrlässig, nach so langer Pause so schnell wieder auf 100% hochzufahren.“ Mit dabei sind dann auch zwei Neuzugänge. Mit Ashley James und Jaden Klotz (Bild rechts) sind „zwei hochklassige Spieler neu dazugestossen“, freut sich Meschonat. Beide haben zuletzt für TuS Brake gespielt, wobei Ashley James eine kurze fußballerische Pause hinter sich hat. „Mit dem jüngeren der Klotz-Brüder, Jaden, kommt ein enorm schneller und spielstarker Außen, der vorrangig als Außenverteidiger eingeplant ist“, verrät der Coach, der gespannt ist, „wie er zusammen mit Jeremy auf dem Platz harmoniert.“ James bringt viel A-Liga-Erfahrung mit und bringt „ebenfalls enorm hohe spielerische Qualitäten mit. Er ist auch auf der Außenbahn oder aber im Mittelfeld zu Hause, allerdings offensiver ausgerichtet.“ Beide werden dem SC St. Pauli nach dem Re-Start „direkt weiterhelfen und verstärken das Team deutlich.“

 

Zweite Mannschaft im Aufbau

Im Hintergrund laufen beim SC St. Pauli aber auch schon die Planungen für die Saison 2021/2022. Best-Case-Szenario ist dann ein Verbleib des SC St. Pauli in der Kreisliga B2 Lemgo und eine weitere Mannschaft in der C-Liga. Denn: „Wir versuchen aktuell eine 2. Mannschaft aufzubauen, für die wir noch ein paar Mann benötigen, um dieses Projekt tatsächlich zu verwirklichen“, meint Meschonat, der noch einen Aufruf in eigener Sache macht: „Wenn bei jemandem Interesse besteht, soll er sich gern bei mir melden.“

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