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Kreisliga C1 Detmold

Kreisliga C1 Detmold – Goalkeeper Hall of fame

Natürlich gibt es auch in der Kreisliga C richtig gute Torhüter. Drei von ihnen stellen wir euch hier wieder vor.

 

Die Null muss stehen

Kreisliga C1 Detmold (ab). Drei Torhüter, drei unterschiedliche Typen. Doch eins haben sie gemeinsam: Alle drei greifen weniger als einmal pro Spiel hinter sich, um den Ball wieder aus dem Kasten zu holen. Benjamin Ließ von Tura Heiden II, Markus Schröder von der Spvg Hagen-Hardissen und Kevin-Arne Rey vom BSV Müssen II sind die Protagonisten dieses Artikels.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von André Bell

 

Benjamin Ließ, TuRa Heiden II, zwei Gegentore in sechs Ligaspielen. 36 Jahre alt. Tura-Urgestein

 

„Unser Hüter blutet rot-schwarz und er ist wohl das, was man ein Urgestein nennt, schließlich hat er seine gesamte Karriere in Heiden verbracht und dabei auch alle Juniorenmannschaften durchlaufen“, weiß Martin Böddeker über den Keeper zu berichten. Nachdem Ließ in der Jugend bereits einige Zeit im Tor verbracht hat, spielte er in den Senioren die meiste Zeit im Feld, und das sogar in der Offensive. Erst vor drei Jahren ist er mangels Alternativen wieder in die Box zurückgekehrt und war schon gleich im ersten Jahr „einer der Garanten für unseren Aufstieg in der Saison 17/18.“ Die größte Stärke des Schlussmanns sieht Böddeker, „auch dank seiner Größe, zweifellos auf der Linie; in diesem Bereich gibt es in der Liga wenig Bessere.“ Auch im Eins-gegen-eins und bei Flankenbällen ist Ließ sehr souverän und nimmt so auch Druck von den Verteidigern. „Hier sei auch unser Torwarttrainer Horst Köhler löblich erwähnt, der einmal in der Woche mit den Fängern individuell arbeitet und sie immer optimal auf die Spiele vorbereitet.“ Eine Seltenheit in der Kreisliga C.

 

Wichtige Parade: „Hängen geblieben im Gedächtnis ist vor allem sein gehaltener Elfmeter kurz vor der Halbzeit im ersten Spiel gegen Waddenhausen, der uns eine wichtige 3:1-Halbzeitführung sicherte. Bockstark war außerdem eine Doppel-Glanztat in der Nachspielzeit im Spiel gegen FSV Pivitsheide, die uns den knappen 1:0-Auswärtssieg und damit die drei Punkte eintütete.“

 

Besonderes: Mit inzwischen 36 Lenzen gehört Ließ schon „zu den etwas betagteren Spielern, daher ist das Entwicklungspotenzial wohl nicht mehr grenzenlos“, so Böddeker. „Arbeiten könnte er noch an der Spieleröffnung, die könnte ob seiner früheren Karriere im Feld etwas besser sein. Da er außerdem ganz klassisch, wie es sich für einen Fänger gehört, auf der Wiese recht leicht aus der Haut fährt, stünde ihm ein wenig mehr Gelassenheit ganz gut zu Gesicht.“

 

 

Markus Schröder, Spvg Hagen-Hardissen, vier Gegentore in acht Ligaspielen. 42 Jahre alt. Schon immer bei der Spvg.

 

Die Stärken des erfahrenen Schlussmanns sind „das positive Antreiben seiner Mitspieler“, zudem hat er sich „fußballerisch trotz seiner 42 Jahre extrem verbessert“, lobt Rudi Krein. „Er kann gewisse Spielsituationen mittlerweile spielerisch und fußballklug lösen. Zudem ist er in der Luft diese Saison eine Mauer, fehlerfrei in den Pflichtspielen.“ Am Positionsspiel und an den Eins-gegen-eins-Situationen „werden wir noch erfolgreich arbeiten.“ Schröder spielt schon immer für die Spvg Hagen-Hardissen und gilt als „sehr loyaler und Mannschaftsrat-Vereinsverdienter Spieler, vor dem ich den höchsten Respekt habe. Sich unserer Herausforderung, neuen Philosophie, nochmal so zu widmen und einzuordnen ist Weltklasse. Leistung ist eben nicht nur auf dem Platz!“ Zugute kommt Schröder sicher auch, dass mit Norbert Piekatz ein lizenzierter Torwarttrainer installiert wurde. „Er ist offen und dankbar für das neue und erfolgreiche Training.“ Und „auf jeden Fall ein Fänger, der es mehr als verdient hat, mal im Mittelpunkt zu stehen.“

 

 

Wichtige Parade: Letzte Saison war Schröder der Pokalheld für die Spvg, als er in der ersten Runde gegen den zwei Ligen höher spielenden TuS Horn-Bad Meinberg im Elfmeterschießen jeden Ball parieren konnte. „Da hat er überragend gehalten“, erinnert sich Krein. Und diese Saison hat der Keeper „im Spiel gegen Jerxen-Orbke II super gehalten. In den ganz wichtigen Spielen können wir voll auf ihn vertrauen.“

 

Hobbys: Schröder ist ein Festival-Gänger und liebt die See.

 

 

Kevin-Arne Rey, BSV Müssen II, fünf Gegentore in acht Ligaspielen. 20 Jahre alt, zuvor beim TuS Leopoldshöhe und TuS Asemissen.

 

„Obwohl der BSV Müssen immer gute Torhüter hatte, ist es schwierig, jemanden für diese Position zu finden“, so BSV-Coach Andreas Bösener. Mit Kevin-Arne Rey hat er einen der besten und spektakulärsten Keeper der Liga in seinen Reihen. Der jüngste aus diesem Trio hat seine Stärken „auf der Linie“, muss aber auch noch die „Absprachen mit der Abwehr verbessern“, wie Rey selbstkritisch urteilt. Sein Coach Andreas Bösener ergänzt: „Er ist ehrgeizig, kommt gut mit der Mannschaft klar und möchte noch viel erreichen.“ Erinnerungen an Toni Schumacher werden bei Bösener geweckt, wenn Rey auf dem Platz teils tollkühne Rettungsaktionen auspackt. Hilfreich für die Entwicklung des jungen Keepers ist das Training mit den Torhütern der ersten Mannschaft. Wünschenswert wäre es allerdings, „wenn das Trainerteam noch Unterstützung von einem echten TW-Trainer bekäme.“

 

Besondere Parade: Im Pokalspiel der ersten Mannschaft des BSV Müssen beim FSV Pivitsheide rettete Rey in höchster Not mit einem Hechtsprung vor die Füße des Angreifers und verhinderte das zweite und vermutlich vorentscheidende Gegentor.

 

Hobbys: „Kevin ist ein ruhiger Geselle, der auch ein sehr guter Golfer ist. Den Mut für seine tollkühnen Strafraumaktionen holt er sich bei seinem weiteren Hobby, dem Fallschirmspringen.“

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