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Kreisliga A Detmold

RSV Hörste – Niemals aufgeben

Noch längst nicht die weiße Fahne hissen möchte Ralf Ackmann und sein RSV Hörste. Legitim, denn das fußballerische Potenzial ist in Übermaß vorhanden und das rettende Ufer in Sichtweite. Hier ist der Insidereport über die Hörster.

 

 

„Es ist einiges gutzumachen!“

Kreisliga A Detmold (hk). Viel schlimmer hätte es für den RSV Hörste kaum laufen können. Zum einen fällt wie ein klobriger Felsbrocken in das 100-jährige Vereinsjubiläum die Corona-Pandemie hinein. Zum anderen steht das Team von Coach Ralf Ackmann knöcheltief im Abstiegssumpf. Als einziges Team der Liga sind sie sieglos, haben aus acht Partien erst drei Remis geholt. Deutlich zu wenig für die Ansprüche vom Traditionsverein. Gewohnt energisch präsentiert sich Ackmann im Lippe-Kick-Gespräch: „Vom Umfeld (Zuschauer) und den Begebenheiten (Platz) sowie den Leuten hinter dem Team (Fußballabteilung, Vorstand und Sponsoren), sind eigentlich alle Voraussetzungen gegeben, um weiterhin Kreisliga A zu spielen!“ Folglich stirbt bei ihm die Hoffnung zuletzt, dass alsbald das Abstiegsgespenst vertrieben wird. Die Basis: „Wir müssen alle noch einmal eine Schippe drauflegen, um weiterhin A-Liga zu spielen!“

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch

 

Trotz des Mehltaus, der sich wie ein grauer Schleier über den lippischen Fußball gezogen hat, verfällt das Schlusslicht nicht in Melancholie. Obwohl in diesen undurchsichtigen Zeiten die Klarheit auf ein Minimum beschränkt ist, betreibt der Rasensportverein seine Personalaktivitäten weiter. Pedantisch und weitsichtig. Dies künftig ohne Mark Koppert (Bild links). Private Gründe hindern ihn daran, weiterhin Fußball spielen zu können. Neuzugang Florian Müller weckt jedoch Sehnsüchte. Der ehemalige Helpuper und Asemisser Coach und höherklassig kickende Spieler reichert die Qualität entscheidend an. Ackmann schwärmt: „Mit Florian Müller konnten wir einen erfahrenen Spieler für uns gewinnen. Flo hat wieder Lust, an den Ball zu treten. Durch seine Erfahrung wird er uns sicher weiterhelfen, und zwar auf und neben dem Platz!“ Dort muss es künftig besser laufen. Dreimal remisierten die Kicker aus dem Luftkurort. Ackmann offenbart furchenartige Sorgenfalten, wenn er das Tableau etwas präziser studiert. Er mosert: „Sportlich können wir natürlich nicht mit den bisherigen drei Punkten zufrieden sein, da ist einiges gutzumachen.“ Als Hemmschuh haben sich beim RSV Hörste die massiven Leistungsschwankungen erwiesen, die für Ackmann unerklärbar sind. Der 1:11-Offenbarungseid beim Türkischen SV Horn liegt dem Coach auch weiterhin noch äußerst unbekömmlich im Magen. „Die Krönung war natürlich die Klatsche gegen den TSV Horn, sicher hatten wir dort arge Personalprobleme durch Verletzungen und Corona, aber so darfst du dich nicht präsentieren!“

 

Ärgerliche Niederlagen gegen CSL und SuS

Die 2:3-Heimniederlage zum Re-Start gegen den Aufsteiger FSV Pivitsheide war durchaus schmerzhaft. Ralf Ackmann wähnte seine Elf nach den beiden Punktgewinnen gegen den TuS Eichholz/Remmighausen (0:0) und den TuS Horn-Bad Meinberg (1:1) bereits auf einem guten Weg. Der Stecker wurde durch die denkbar knappen Niederlagen gegen CSL Detmold (1:2) und SuS Pivitsheide (2:3) gezogen. Heftige Backpfeifen moralischer Art kassierten die Hörster dann beim 2:5 gegen die bis dato noch sieglosen Schlänger dazu. Für Ralf Ackmann ist all dies äußerst ärgerlich, weshalb er urteilt: „Also ohne vermessen zu sein und mit Respekt, sind das Gegner auf Augenhöhe, wo ich mir definitiv mehr Punkte erhofft hatte. Dann aber haben wir wieder gezeigt, was in uns steckt und Di/Mo einen Punkt abgekämpft!“ Wenig verblüffend, dass Ackmann keinen einzigen RSV-Kicker aufzählen kann, der ihn positiv überrascht habe. „Da ich weiß, dass bei allen mehr Potenzial da ist und dieses zu wenig abgerufen wird“, so

seine plausible Erklärung. Das definitiv vorhandene Repertoire weiterhin aus seinem Team hervorzuholen, das definiert Ackmann als originäre Trainer-Aufgabe. Falls wirklich noch gespielt wird, müsste das Schlusslicht in der dann wohl relevanten Hinserie acht Partien bestreiten, zwei Punkte aufholen (siehe: RSV Hörste – LIPPE-KICK.de (lippe-kick.de).

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