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Kreisliga A Detmold

TuS Horn-Bad Meinberg – Unter Wert geschlagen

Fast alles im Lot beim Turn- und Sportverein. Der Saisonstart erwies sich als eher dornig, doch mittlerweile verweilen sie in sicheren Tabellengefilden.

 

 

„Laufen dem Knick von Spieltag eins hinterher!“

Kreisliga A Detmold (hk). Ach herrje, was waren das noch für goldene Zeiten, als der TuS Horn-Bad Meinberg in den Neunziger- und Nuller-Jahren sogar in der Landesliga reüssierte. Echte Ausnahmekönner wie Frank Laabs, Christian Burmeister und Jochen Werger zauberten, dass es eine wahre Pracht war. Der einstige Ruhm ist etwas verblasst. Aus der Bezirksliga haben sich die Kurstadt-Kicker 2014 verabschiedet. Es kam noch schlimmer, denn nach dem direkten Wiederabstieg war der stolze Traditionsverein ein Jahr im Detmolder Kreisunterhaus. Seit 2016 ist der TuS wieder in der A-Liga beheimatet, belegte dort stets ordentliche einstellige Tabellenplätze (siehe: https://www.lippe-kick.de/mannschaft/tus-horn-bad-meinberg/.) Das ist auch in dieser Spielzeit möglich, rangiert die Mannschaft vom scheidenden Coach Sascha Möller mit neun Punkten an zwölfter Position. Im Sommer 2021 wird Möller bekanntlich von seinem bisherigen Co-Trainer Toni Knöfel beerbt.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch

 

Obwohl sich der TuS mittlerweile gefangen hat, zeigt sich Möller „natürlich nicht zufrieden mit der Punkteausbeute.“ Oft spielten die Kicker aus der rund 17.000 Einwohner-Stadt sehr famos auf, doch es fehlte der Belohnungseffekt. Klar, das Abstiegsgespenst ist mit vier Punkten Bonus auf den ersten Abstiegsrang, den der FC Fortuna Schlangen belegt, durchaus gebändigt, doch die personelle und fußballerische Qualität offeriert deutlich mehr. Möller registriert Spätfolgen, gibt im Lippe-Kick Gespräch unumwunden zu: „Wir laufen dem Knick von Spieltag eins quasi hinterher, das zieht sich komplett durch eine äußerst unglückliche Saison.“ Er wird präziser in seinen Ausführungen: „Statt eines hochverdienten 4:0-Sieges noch 2:2 in Oesterholz zu spielen, hat eine große Punktemisere eingeleitet.“ Von bislang zehn Saisonspielen bewertet er einzig die eklatanten sportlichen Gefechte in Müssen (1:4) und bei der FSV Pivitsheide (0:3) als „richtig schwach.“ An fußballerischer Qualität abgenommen hat nach seinem Dafürhalten die A Detmold. So seien „Anlaufschwierigkeiten“ unübersehbar gewesen, „kratzen die besonderen Umstände am Gesamtniveau.“ Sich verbal in die Brennnesseln zu setzen mit einer Saisonprognose, davor hütet sich Möller wie der Teufel vor dem Weihwasser. Vielmehr vermutet er: „Ich sehe leider derzeit keine Fortsetzung der Saison und stelle mich schon auf ein Trainieren ohne sportlichen Abschluss ein“, um sich dann ein kleines Hintertürchen offenzulassen: „Sollte es aber wirklich weitergehen, haben wir, denke ich, genug Qualität, um zwischen acht und zwölf die Hinrunde abzuschließen und im gesicherten Bereich der Tabelle zu landen.“

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