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Interviews

Interview – Fahrschule Duru im Gespräch

Füreinander da sein, sich für die anderen Belange interessieren, das ist sehr wichtig für Lippe-Kick. Wir haben mit unserem Partner Tolga Duru ein Gespräch geführt.

 

 

„Ich diene dem Volk Lippes!”

 

Interviews (hk). Zusammenhalt ist in der aktuellen Zeit außerordentlich wichtig. Miteinander, nicht gegeneinander, das wird die Erfolgsformel sein, um gemeinsam diese schlimme Pandemie, die längst auch zu einer Wirtschaftskrise mutiert ist, zu überstehen. Lippe-Kick ist stolz, starke Partner an seiner Seite zu wissen. Wie etwa die Fahrschule Duru, mit Inhaber Tolga Duru, der sich in diesen Tagen kämpferisch wie energisch zeigt. Im Gespräch mit Lippe-Kick-Geschäftsführer Heinz Klefisch äußert er sich zu seiner Dienstleistung, zur Situation und zu einigen anderen Themen.

 

Lippe-Kick: Hallo Herr Duru, zunächst einmal die Frage: Wie geht es Ihnen in der aktuellen Zeit?

Herr Duru: „Auch wenn die aktuelle Situation die Fahrschulen sehr stark eingeschränkt hat, mir geht es gut und ja, da müssen wir alle durch!”

 

Lippe-Kick: Mit welchen Einschränkungen muss die Fahrschule derzeit leben?

Herr Duru„Die Fahrschüler, die vor dem Lockdown mindestens 15 Fahrstunden hatten, dürfen normal weitermachen und all die anderen müssen leider warten.”

 

Lippe-Kick: Sie haben vor einiger Zeit eine Fahrschule eröffnet in mehreren Orten in Lippe. Welche Gründe waren für Sie hierfür ausschlaggebend?

Herr Duru: „Meine Vision war es schon immer, eine Fahrschulkette aufzubauen, ich bin Dienstleister und wie der Name es schon sagt, ich diene dem Volk von Lippe.”

 

Lippe-Kick: Viele junge Menschen wollen möglichst im frühen Erwachsenenalter ihren Führerschein erhalten. Welche Angebote können Sie jungen, aber auch älteren Menschen unterbreiten?

Herr Duru: „Wir bieten die Klassen A und B (Motorrad und PKW) an! Ab Mitte des Jahres soll C (LKW) und ab Ende des Jahres D (Bus) noch dazukommen. Allerdings ist es heutzutage wichtig, die Fahrschüler nicht nur auszubilden, sondern auch wirklich bis zum Führerschein zu betreuen.”

 

Lippe-Kick: Bei Jugendlichen, die noch nicht erwachsen sind, ist ein Moped- oder Mofa-Führerschein sehr gefragt. Mit wie viel Fahrstunden muss ein junger Mann im Durchschnitt rechnen?

Herr Duru: „Der Mofa-Schein ist nicht so umfangreich, mit sechs Theorie-Unterrichts-Stunden, zwei Fahrstunden und mit nur einer Theorie-Prüfung hat man es schon in der Tasche.”

 

Lippe-Kick: Immer mehr Fahrschüler haben große Schwierigkeiten mit der theoretischen Prüfung. Inwieweit haben Sie sich auf dieses Problem eingestellt, besonders auf die Menschen, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind?

Herr Duru„Wir erwarten von unseren Kunden, dass sie der deutschen Sprache mächtig sind, immerhin geht es nicht nur um den Führerschein, sondern auch um das alltägliche Leben in Deutschland. Wir haben so gut ausgebildete Mitarbeiter, dass wir keine großen Schwierigkeiten in der Theorie erleben, sondern viel mehr in der Praxis, wo der Fahrschüler ins Umsetzen kommen muss. Und da erleben wir Schwierigkeiten, wenn der Fahrschüler der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Mit der deutschen Sprache ist vieles einfacher und sogar günstiger. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, es entsteht nun mal viel mehr Erklärungsbedarf und das ist wiederum mit Arbeit verbunden, was wiederum auch bezahlt werden muss.”

 

Lippe-Kick: Für junge Menschen sind häufig schnelle Autos wichtig. Gehen Sie mit Ihrem Fahrschul-Fuhrpark auf diese Wünsche ein oder steht die Fahrtüchtigkeit unabhängig von der Automarke im Vordergrund?

Herr Duru„Die Jugend geht mit der Zeit und die Fahrschulen müssen auch mit der Zeit gehen. Alle Autos sind top ausgestattet. Wir arbeiten da mit dem Autohaus Stegelmann schon seit Jahren zusammen und probieren hin und wieder mal neue Ausstattungen aus! Eines unserer Fahrschulautos hat 450 PS, auch da müssen Fahrschüler bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um damit mal fahren zu dürfen.”

 

 

Lippe-Kick: Der Autoverkehr hat in den vergangenen Jahren in Deutschland zugenommen und damit ist auch eine größere Herausforderung an den Fahrschullehrer und Schüler verbunden. In welchem Maße sehen Sie im gegenwärtigen Straßenverkehr zu Corona-Zeiten einen Vorteil?

Herr Duru: „Das Gute an Lippe ist, dass man auch mal aufs Land rausfahren kann, weg vom Verkehr!”

 

Lippe-Kick: Den Führerschein kann man als junger Mensch, aber auch als älterer Mensch erwerben. Wie sind Ihre Fahrschüler altersmäßig verteilt?

Herr Duru: „Der Durchschnitt ist circa 16 bis 18 Jahre alt, selten ist mal jemand dabei, der echt schon älter ist.”

 

Lippe-Kick: Die Verhaltensweisen vieler Bürger haben sich teilweise zum Negativen verändert. Worauf legen Sie bei Ihren Fahrschülern besonderen Wert im Straßenverkehr?

Herr Duru„Ich hatte mal einen Fahrschüler, der hat mich gefragt: “Herr Duru, was fehlt mir, damit ich ein sicherer Fahrer werde?

Meine Antwort war: „Deinen Charakter, du musst noch sehr viel an deiner Einstellung arbeiten. Und das ist auch der Grund, warum viele den Führerschein nach Erwerb auch wieder verlieren.”

 

Lippe-Kick: Jedes Unternehmen hat sich in Bezug auf die Kundschaft besondere Schwerpunkte gesetzt. Welche Kriterien sind für Sie als Unternehmer besonders wichtig?

Herr Duru: „Unser Ziel ist es, nicht nur als Fahrschule, dass der Fahrschüler den Führerschein bei uns macht, sondern auch nach Erwerb sicher im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führen kann und somit auch den Führerschein behält.”

 

 

Lippe-Kick: Die Elektromobilität wird in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen. Inwieweit haben Sie sich mit Ihrer Fahrschule darauf vorbereitet?

Herr Duru: „Wir sind gut aufgestellt und immer bereit für neue Dinge. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass Elektro-Autos alle Automatik-Getriebe haben und wenn die praktische Prüfung auf Automatik abgelegt wird, darf man auch nur Automatik fahren. Da muss von der Politik eine bessere Lösung her! Mit der aktuellen Lösung bin ich noch nicht ganz zufrieden.”

 

Lippe-Kick: Herr Duru, wir danken Ihnen für dieses Interview, bleiben Sie bitte gesund.

Herr Duru: „Danke auch! Bis bald.”

 

 

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