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Kreisliga A Detmold

TuS Horn-Bad Meinberg – Neu-Coach Toni Knöfel im Gespräch

Nach seinem Wirken als Co-Trainer tritt Toni Knöfel zur neuen Saison in die Fußstapfen von Cheftrainer Sascha Möller. Lippe-Kick hat mit Knöfel gesprochen.

 

 

„Bitte mehr Konstanz und Überzeugung”

Kreisliga A Detmold (hk). Wenn man einen Soundtrack für die fußballerische Vita von Toni Knöfel wählen würde, wäre Bushidos „von der Skyline zum Bordstein zurück“ wohl passend. Immerhin lernte der mittlerweile 31-jährige Familienvater in juvenilen Jahren einst in der Sportschule vom FC Energie Cottbus das Kicken. Eine Serie lang spielte er für die Reserve des ehemaligen Bundesligisten, ehe er in der Oberliga für den brandenburgischen Traditionsverein Ludwigsfelder FC seine Fußballschuhe schnürte. 24 Einsätze in der U19-Bundesliga Nord/Nordost, 23 Oberliga-Partien und sieben Regionalliga Nord-Spiele zieren seine famose Vita. Zu Spitzenzeiten betrug sein Marktwert immerhin 50.000 Euro laut Transfermarkt.de. Aus beruflichen Gründen zog es ihn 2010 ins Lipperland, wo er sich im Juli 2011 dem TuS Horn-Bad Meinberg anschloss. Bei den Kurstädtern übernimmt er ab diesem Sommer seine erste Cheftrainer-Position. Mit Lippe-Kick-Chefredakteur Henning Klefisch hat er sich über seine neue Aufgabe unterhalten.

 

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Lippe-Kick: Hallo Herr Knöfel, nachdem Sie zuletzt Co-Trainer von Sascha Möller gewesen sind, rücken Sie in der folgenden Saison zum Cheftrainer auf. Wie kam es dazu?

 

Toni Knöfel (Bild links): „Wir – der Verein und ich – haben schon länger über eine Tätigkeit als Trainer nachgedacht. Nachdem klar wurde, dass Sascha aufhört, gab es im Sommer erste Gespräche. In der aktuellen Saison konnte Sascha Möller drei Spiele nicht an der Seite stehen und ich bin für ihn selbstverständlich eingesprungen. Daraus resultierten zwei Siege und eine Niederlage. Das war dann der letztendliche Anlass, aus Vereinssicht entscheidend in die Gespräche zu gehen. Auch die Resonanz der Mannschaft war positiv. Da ich ja auch nicht jünger werde und trotzdem dem Verein erhalten bleiben möchte, war die Entscheidung zusammen mit meiner Partnerin klar.“

 

Lippe-Kick: Was ist Ihnen als Coach wichtig?

 

Knöfel: „Was mir als Coach wichtig ist, kann ich so noch gar nicht genau sagen (schmunzelt). Ich habe in den drei Spielen versucht, der Mannschaft von außen zu helfen und immer positiv zu bleiben. Ich werde aber in Zukunft von keinem Spieler etwas verlangen, was ich nicht selber bereit wäre zu investieren. Aber bei mir war immer der Gedanke, 110 Prozent zu investieren, auch im Training. Spaß und Lockerheit sollten natürlich auch nicht fehlen und wer mich kennt, der weiß, dass ich immer einen kleinen Spruch auf Lager habe (schmunzelt).“

 

Lippe-Kick: In Ihrer abwechslungsreichen Karriere haben Sie so einige Trainer erlebt. Von welchen haben Sie etwas mitgenommen, gibt es besondere Anekdoten zu erzählen?

 

Knöfel: „Ich habe zwar viele Trainer gehabt, aber einen Favoriten kann ich leider nicht ausmachen. Ich habe versucht, von jedem etwas zu lernen. In der Zeit in Horn ist mir aber Holm Hänsgen in Erinnerung geblieben. Ich war begeistert von seinem Einsatz als Trainer und seiner Performance im Training. Hier hatte er im hohen Alter noch den Jüngeren einiges vormachen können.“

 

Lippe-Kick: Haben Sie im höherklassigen Fußball Trainer-Vorbilder. Wenn ja, welche und warum?

 

Knöfel: „Ein Vorbild als Trainer habe ich nicht. Die Mischung aus verschiedenen Trainertypen ist bemerkenswert. So ist es erstaunlich, wie gelassen zum Beispiel ein Jürgen Klopp mit einem Star-Ensemble in Liverpool umgeht oder auch ein Christian Streich es schafft, aus jungen Spielern immer etwas zu formen. Des Weiteren gefällt mir die unnachahmliche, akribische Arbeit von Pep Guardiola, wie er das Spiel-System perfektioniert.“

 

Lippe-Kick: Für den Fall, wenn es weitergeht. Der TuS Horn-Bad Meinberg rangiert derzeit auf einem Rang im unteren Tabellenmittelfeld der Kreisliga A Detmold. Was muss sich verbessern?

 

Knöfel: „Verbesserungspotenzial ist natürlich aufgrund der Tabellensituation immer gegeben. Wir müssen halt einfach mehr Konstanz und Überzeugung in unser Spiel bekommen.“

 

Lippe-Kick: Wir werfen einen Blick auf den Kader. Sind personelle Veränderungen für die neue Serie angedacht oder bleibt der Kader in 2021 so bestehen?

 

Knöfel: „Der Kader gibt alles her, was eine gute Kreisliga A-Mannschaft ausmacht. Die Stimmung in der Truppe ist immer sehr gut und alle verstehen sich auch außerhalb des Vereinsgeländes. Zum Kader für die kommende Saison kann ich nur so viel sagen, dass wir wieder eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können. Natürlich denken wir über die eine oder andere Verpflichtung nach, aber das ist doch normal. Ich gehe aber davon aus, dass der Kader, so wie er jetzt ist, erhalten bleibt und wir uns auf eine neue Saison (hoffentlich ohne Corona) freuen können. Ich möchte noch anmerken, dass mit Harry Özmen als Co-Trainer auch eine Verpflichtung feststeht.”

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