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Kreisliga C1 Lemgo

SG Bega/Humfeld II – Hoffnung auf die Normalität

Zahlentechnisch befindet sich die SG Bega/Humfeld II auf Aufstiegskurs, doch die aktuelle Lage erweist sich als ein heftiger Stimmungsdämpfer. Lippe-Kick hat den Insidereport zum Tabellenzweiten der C1 Lemgo hier im Angebot.

 

 

„Wir müssen abwarten und hoffen“

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos für die SG Bega/Humfeld II. Selbst das Spitzenteam der C1 Lemgo tappt derzeit völlig im Dunkeln, unwissend, wie die Serie weitergeht. Ursprünglich waren ja Aufstiegs-Playoffs angedacht. Als Tabellenzweiter haben die Dörentruper allerbeste Perspektiven, diese auch tatsächlich zu erreichen. Doch Corona könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Dabei ist die Sehnsucht beim sympathischen Verein zwischen Dörentrup und Barntrup gelegen offenkundig. Das letzte Gastspiel im Lemgoer Kreisunterhaus liegt fast ein Jahrzehnt zurück (siehe: SG Bega/Humfeld II – LIPPE-KICK.de (lippe-kick.de). Be/Hu II-Chefcoach Dennis Scarlata bezieht bei Lippe-Kick während dieser schweren Situation Stellung zu einigen wissenswerten Themen.

 

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Von Henning Klefisch

 

Dass der Lokalfußball im Vergleich zu einer Pandemie völlig unwichtig ist, erfährt die lippische Kickergemeinde seit Ende Oktober äußerst vehement. Scarlata (Bild links) räumt unverhohlen bei Lippe-Kick ein, dass der erneute Fußball-Lockdown zum echten Stimmungsdämpfer wurde: „Es war schon ein recht großer Schock für uns, vor allem, da wir ja innerhalb der Mannschaft eine positiv getestete Person hatten. Dass es irgendwann zur einer Corona-Pause kommen würde, war ja auch vorherzusehen.“ Diese Entscheidung war alternativlos. Das Beste musste eben aus der Situation gemacht werden. Zunächst haben die Akteure der Bega/Humfeld-Reserve eben per Online-Übung im Kraft- und Koordinationsbereich einige Übungen erledigt, um den körperlichen Zerfall zu stoppen. Nach einer kurzen Schaffenspause beginnen die Spieler in diesen Tagen mit autonomen Konditionseinheiten. Die Marschroute vom emsigen Scarlata ist klar: „Wir wollen alle so schnell es geht wieder auf den Platz und als Gemeinschaft trainieren. Aber die Gesundheit aller hat natürlich Priorität und deswegen muss man einfach abwarten und hoffen, dass sich das alles in die richtige Richtung bewegt.“

 

„Hoffe, dass wir zur Normalität übergehen können“

Die bisherige Spielzeit glich aus Sicht der Scarlata-Jünger einem Triumphmarsch. Aus sechs Partien wurden fünf Siege und nur eine Niederlage registriert. Diese fiel mit einem 0:4 gegen den Primus TuS Almena äußerst deftig aus. Scarlata hat hier einen „einfach schlechten Tag“ beobachtet. Der einzige im bisherigen Saisonverlauf. Er analysiert via Lippe-Kick: „Wir haben bis zur Pause eine gute Saison gespielt, die Mannschaft hat die geforderten Aufgaben in den Hauptbereichen sowie in den Teilbereichen sehr gut umgesetzt. Wir spielen sehr offensiv, das Pressing, das Ballbesitzspiel und die Umschaltsituation sind alle darauf ausgerichtet, so offensiv wie möglich zu agieren.“ Die Konsequenz, die für eine Verbesserung der Stimmung sorgt: „Die daraus resultierenden Ergebnisse, erzielte Tore, Gegentore, erspielte Chancen und gegnerische Chancen stimmen mich sehr zufrieden.“ Dennoch sind Steigerungspunkte offensichtlich, führen diese schnell Richtung Defensive. Die neun kassierten Gegentore sind etwa dreimal so viel wie TuS Almena (3) und VfB Matorf (2) momentan aufweisen. Diesen beiden Teams traut er nicht nur wegen der kolossalen Abwehrstärke den Aufstieg definitiv zu. Richtig viele Neuigkeiten gibt es aus dem Personalbereich nicht zu vermelden. Einzig Alexander Dawyniak steht künftig nicht mehr zur Verfügung, da es ihn nach Hamburg zieht. Helikopterflüge a la Jens Lehmann, der einst regelmäßig aus der Luft von München nach Stuttgart eingeflogen ist, damit ist bei Dawyniak nicht zu rechnen. Der große Wunsch, der bei Dennis Scarlata dominiert: „Ich hoffe einfach, dass wir irgendwann alle wieder zur Normalität übergehen können und dass das Thema Corona dann hinter uns liegt.“

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