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Unvergessene Vereine

Unvergessene Vereine – SV Knetterheide

Im verflixten siebten Jahr traf es den Verein und er verschwand von der Bildfläche. Zumindest aus der Liga. In unseren Herzen und Erinnerungen hat der Verein jedoch noch weiterhin Bestand. Zumindest irgendwie.

 

Das Drei-Musketiere-Prinzip

 

Unvergessene Vereine (hk). Wie Pilze aus dem Boden schießen seit einigen Jahren die Spielgemeinschaften. Oh, du selige Zeit, Anfang der 90er Jahre. Wir gehen präzise zurück in das Jahr 1993. Wir atmen den Swag von Vokuhila, Hawaii-Hemden, luftigen Hosen und grellen Farben. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft leitet Bundes-Berti Vogts an, Deutscher Meister wird Werder Bremen, in den USA regiert Bill Clinton und in Deutschland Helmut Kohl. Achso: Rasenballsport Leipzig war noch nicht einmal ein Gedanke. Auch Fußball-Lippe war irgendwie anders. Für einen Verein aus der Nähe von Bad Salzuflen war es das Ende, zumindest in diesem Status. Für den SV Knetterheide fand nämlich die finale Spielzeit für sein fußballerisches Wirken statt. Es endete mit einem zwölften Rang in der C3 Lemgo (siehe: https://www.lippe-kick.de/mannschaft/sv-knetterheide/. Davor waren es zwei zehnte Plätze für den Verein aus der Nähe von Bad Salzuflen. Michael Henke und Dirk Schalk erinnern sich an die lebendige Zeit vom SVK. Schalk sogar an mehr.

 

 

Gönnt euch etwas Freiheit. Dann meldet euch bei:

 

 

Von Henning Klefisch

 

In der Spielzeit 1979/80 nahm das hochinteressante Projekt mit je neun Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einer Knetterheider Wohnsiedlung seinen Ursprung. In einem Fußballkäfig ganz in der Nähe gab es ein Meet und Greet zum fröhlichen Kick. Man bolzte. Zwanglos, fröhlich, voller Leidenschaft. Man lernte beim Käfig-Kick Eleganz, Fintenreichtum, Tricks und Explosivität. Dazu eine gesunde Zweikampfhärte. Der ehemalige Knetterheide-Kicker Michael Henke verrät via Lippe-Kick: „Jeder brachte dann so nach und nach einen Freund zum Spielen mit. Am Ende waren es dann 19 aktive Spieler, die auch an Hobby-Turnieren teilgenommen haben, um Spielpraxis zu sammeln.“ Ergo: Die Begeisterung für das runde Leder war enorm.

1986 sollte das hobbymäßige Dasein ein Ende haben. Man wollte etwas professioneller in einer Liga zocken. Die einzige Option, die zur Umsetzung blieb, war eine Vereinsgründung. Henke erläutert die wenig favorisierte Alternative: „Wenn man sich einem schon dagewesenen Verein angeschlossen hätte, wäre man getrennt worden, was für die Jungs nicht infrage kam.“ Die sinnvollste und dann einvernehmliche Lösung: Die Gründung vom SV Knetterheide im Jahr 1986.

 

„Meister der Herzen“ trotz „roter Laterne“

 

Das neue Leben begann mit einem echten Paukenschlag. In der zweiten Runde vom Kreis-Pokal wurde der SV Bavenhausen mit einem 2:0 aus dem Wettbewerb befördert. Ganz besonders emotional waren die Dorf-Meisterschaften mit dem SV Werl-Aspe. Die favorisierten Schwarz-Weißen, die bereits höherklassige Weihen erlebten, wurden mit einem satten 2:0-Coup in ein Tal der Tränen verwiesen. Tiefschläge sollten jedoch auch nicht verschwiegen werden. 16 Gegentore kassierten die Knetterheide-Kicker gegen den übermächtigen und höherklassigen TBV Lemgo. Einen Titel gab es am Saisonende trotzdem: „Meister der Herzen und die rote Laterne, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat”, weiß Henke, dass die Nehmerqualitäten besonders beansprucht wurden.

Die Heimspiele fanden auf dem Sepp in Lockhausen, auf dem dortigen Aschenplatz, statt. Meist hagelte es in den Jahren von 1986 bis 1993 vor heimischer Kulisse Niederlagen, „was die Jungs aber immer mehr zusammenschweißte.“ Ein Beweis? Der Kader wuchs innerhalb kurzer Zeit von anfangs 19 Akteuren auf bis zu 30 Spieler an. Diese zockten in dieser einzigartigen Seniorentruppe. Obwohl die Erfolge überschaubar blieben, war das Zuschauerinteresse grenzenlos. Die Knetterheide-Kicker wurden reichhaltig wie lautstark unterstützt. Ob die Eltern, der weibliche Anhang oder die Kinder – die Spiele vom SVK glichen einem großen Familien-Happening. Kind und Kegel waren meist mit von der Partie, sorgten für eine wahre Volksfest-Stimmung.

 

Enge Verbindung auch außerhalb vom Sportplatz

 

Dirk Schalk.

Auch knapp 30 Jahre nach der Auflösung sprechen viele Fußballer noch voller Hochachtung vom SV Knetterheide, der nicht einmal ein Jahrzehnt als Liga-Mitglied Bestand hatte. Immerhin: Das zehnjährige Vereins-Jubiläum feierten die Knetterheider im Gemeinschaftshaus in Werl-Aspe. Michael Henke berichtet bei Lippe-Kick: „Besonders war der Zusammenhalt und der Umgang miteinander. Es wurde auch außerhalb vom Sportplatz viel miteinander unternommen. Nicht nur die Spieler waren miteinander befreundet, sondern auch die Partnerinnen waren eine Einheit. Da passte das Motto “Einer für alle, alle für einen.” Viele sind heute noch miteinander befreundet“, hat der Fußball eine enge Symbiose geschaffen. Warum war denn 1993 die Verbindung nicht so stark, dass dieser ganz besondere Verein weiterhin aktiv ist? Nun ja, die Familienplanung war die eine Ursache für einen enormen personellen Aderlass. Dazu sind aus beruflichen Gründen einige Spieler weggezogen, andere haben sich so schwer verletzt, dass an eine Weiterführung vom sportlichen Wirken nicht mehr zu denken war.

Dirk Schalk, damals Kassierer und zugleich Verfasser von Spielberichten, hat außerdem beobachtet: „Es ging nun mal zu Ende, als ein paar Leuten der Führungsstil nicht mehr ganz so gefiel. Wir konnten uns dann nicht einigen, wie es weitergehen sollte.“ Zudem mangelte es an Juvenilität. Da der SV Knetterheide keine Nachwuchsarbeit betrieb, musste der Verein notgedrungen zum Ende der Spielzeit 1992/93 den Spielbetrieb einstellen. Es wurde noch einige Jahre hobbymäßig weitergespielt.

 

„Unter 100 Gegentore zu bleiben, war schon der Ansporn.“

 

Irgendwie schade, denn die Zeit vom SVK war episch, unvergessen. Schalk hat die Geschicke des SV Knetterheide Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre ebenfalls entscheidend mitbestimmt. Glücklich schwelgt er in alten Erinnerungen: „Wir waren eine Truppe, wo jeder jeden kannte. Erfolg wurde nicht großgeschrieben. Das gemeinsame Kicken war das Ziel.“ Juchzend teilt er Lippe-Kick mit: „Naja, unter 100 Gegentore zu bleiben, war schon der Ansporn der Abwehr, es gelang leider nur zweimal.“ Trotzdem wollten die Knetterheider keineswegs voreilig aufgeben. Ein weiterer Anreiz: „Und die anderen Orts-Vereine mal zu ärgern, war auch schön.“ Die Derby-Dramatik zog viele in ihren Bann, doch 1993 ging nichts mehr. Es war Schicht im Schacht für den C-Ligisten.

Es ging allerdings für einige Knetterheide-Kicker an anderer Stelle vorwärts. Unvergessen: Auch weiterhin hielten sie dem SVK die Treue, vor allem im Herzen. Einige Spieler wechselten anno 1993 schließlich in die Betriebsmannschaft. Die Pioniere waren Udo Beermann, Günter Maslo, Reinhardt Schlingelhof, Uli Wagener, Thomas Riedel und Stefan Wattenberg. Interessant: Beermann und Wattenberg sind noch heutzutage aktiv. Schlingelhof hat seine Töppen früh an den Nagel hängen müssen, ist aber nun für die Dart-Gruppe zuständig. Ein neues Kapitel wurde somit aufgeschlagen. Der agile Schalk investierte von nun an mit seinen alten Mitstreitern seine Energie in eine neue Herausforderung. Quasi lebte die Idee des SVK bei den Betriebsfußballern weiter.

 

 

Bereits in den 60er-, 70er Jahren kickte Alcina

 

Die Wiederbelebung vom Betriebssport-Verein fand statt, als 1993 die Betriebssportgemeinschaft Alcina Cosmetic (Bild links) ihre Gründung erlebte. Es war gleichsam mit dem Betriebssportverein der Dr. Wolff-Gruppe. Spannend und ein wenig nostalgisch: Ein Jahr zuvor sind Nachberichte von der Erstvertretung der BSG Alcina ans Tageslicht gekommen. Diese Mannschaft kickte bereits in den Spielzeiten 1966/67 (Bild rechts) und 1972-74 in einem Liga-Betrieb.

Wir fliegen mit einer Zeitkapsel. Das Premieren-Match war das Duell zwischen dem SV Knetterheide und der BSG Alcina Cosmetic, was am 3. Februar 1993 ausgetragen wurde. Schalk geht in sich, teilt schmunzelnd mit: „Dieses Spiel fand unter kuriosen Bedingungen in Lockhausen statt. Wir fingen bei leichtem Nebel an, aber schon bald konnte der Keeper die Mittellinie nicht mehr erkennen. Ob das Spiel wirklich 10:4 endete, bekamen die meisten auf dem Platz nicht mit. Nach dem Spiel waren die Haare gefroren, da konnte auch Alpecin nicht mehr helfen“, lacht er gegenüber Lippe-Kick. Im Jahr 1993 konnte gerade einmal ein Fremdspieler-Trio eingesetzt werden.  Im regulären Liga-Betrieb vom DFB durfte jedoch keiner mitwirken. Im Laufe der Zeit änderte sich dies kolossal. Zunächst war es  für fünf Fremd-Kicker erlaubt, dann fiel diese Einschränkung komplett. Erst waren C-, dann auch B-Liga-Akteure erlaubt. 1993 ist ausschließlich am Pokal teilgenommen worden, ein Jahr später sogar in der Meisterschaftsrunde, in der tiefsten Kreis-Liga, der B-Klasse.

 

 

Familienfreundlicher Betriebssport

 

Auffällig, und ein enormer Unterschied zum Vereinsfußball. Die Spielzeit war auf zweimal 40 Minuten begrenzt. Eine Jugendarbeit durfte auf Anordnung vom DFB aus nicht betrieben werden. Maximal 17-Jährige, meist die Auszubildenden von Dr. Wolff, wirkten mit Erlaubnis ihrer Eltern mit. Schalk gibt bei Lippe-Kick die enorme Treue zu Protokoll: „Die Leute, die mit mir zum Betriebssportverein der Dr. Wolff Gruppe gewechselt sind, sind immer noch dabei.“ Und weiter ausführend: „Ein Grund für die meisten war damals, dass Betriebssport montags gespielt wird und das Wochenende dann für die damals jungen Familien frei wurde.“

Bereits zu Beginn dieser Zeit „war der Fußball schon von fünf auf drei Ligen geschrumpft”, teilt Schalk via Lippe-Kick mit.

 

 

Wie die Alpeciner Jogi Löw erzürnten

 

Im alten Jahrtausend, konkret 1996, hatten sie ihr größtes Erlebnis. Die fußballspielenden Alpeciner bestritten ein Vorspiel gegen die B-Junioren vom DSC Arminia Bielefeld. Vor sagenhaften 10.000 Zuschauern auf einem Kleinfeld auf der Bielefelder Alm. Der scheidende Weltmeister-Trainer Joachim Löw coachte damals den VfB Stuttgart, der sich zum Hauptspiel mit dem damaligen Aufsteiger aus der Leineweberstadt an gleicher Stätte traf. Schalk erzählt lebhaft: „Löw beschwerte sich, dass wir den Profis den Platz umgraben würden. Der VfB hat dann auch verloren“, erinnert er sich daran noch gut. Später hat die Deutsche Fußball-Liga  aus diesem Grund Vorspiele bei Pflichtspielen verboten.

 

Routiniers hielten die Treue

 

BSG Dr. Wolff beim Familientag der Wolff-Gruppe, mit leichtem Löschfahrzeug von Udo Beermann.

1999/00 gelang sogar der frenetisch umjubelte Aufstieg, der Sprung vom Unterhaus ins Oberhaus. Noch besser: Es folgte der direkte Durchmarsch von der A- Liga in die Stadt-Liga. Personeller Zuwachs ließ nicht lange auf sich warten. Ab dem Sommer 2000 spielte die BSG Bertelsmann Druck für die Equipe, weshalb ab der folgenden Serie je eine Mannschaft im Ober- und Unterhaus kicken durfte. Die Erstvertretung stellte sich ausgesprochen geschickt an, gewann 2001 sogar den A-Liga-Titel. Ein Jahr später stürmten sie in das Pokal-Endspiel, was jedoch knapp mit 1:2 verloren wurde. Die Post und die Polizei schlossen sich ihnen an, damit weiterhin zwei Teams gebildet werden konnten. Die personelle Vakanz wurde somit findig aufgefangen. „Als unsere Truppe älter wurde und wir in die oberste Liga (Stadt-Liga) aufgestiegen waren, suchten wir den Kontakt zu Teams, die sich auflösen wollten”, erklärt Schalk bei Lippe-Kick.  Bis zu acht Akteure kamen von dort. Somit gelang es auf hervorragende Art und Weise, dass erfahrene Haudegen weiterhin dem Verein die Treue hielten.  „Es ging darum, die Routiniers, die von Anfang an dabei waren, halten zu können.”

 

Jahreshauptversammlung Dr. Wolff-Institut 2017.

 

Auch die Reserve biegt in die Erfolgsspur ein

 

Schalk freut sich über die Erfolge und erzählt via Lippe-Kick: „So konnten wir die Jahre über zwei Mannschaften stellen. 2009 wurden wir Hallenmeister. 2016/17 gelang endlich die Meisterschaft in der Stadt-Liga. 2017/18 konnten wir den Meistertitel in der Stadt-Liga verteidigen.“ Der Eifer war imposant: „Weil die Truppe so heiß war, kickten immer mal wieder ein paar in der 2. Mannschaft.“ Die erquickliche Konsequenz: Sogar die Reserve sicherte sich den Triumph in der höchsten Kreisklasse, gewann auch 2018 den Pokal, somit auch das Double. Schalk spricht vom „erfolgreichsten Jahr überhaupt.”

Dr. Wolff-Gruppe Bielefeld, DM Karlsruhe auf der Bielefelder Alm 2012.

Damals firmierten diese Erfolgs-Ritter bereits unter dem Namen Dr. Wolff. Die Alten Herren der Betriebsmannschaft jagten auch mit Enthusiasmus dem runden Leder hinterher, waren zudem sehr reisefreudig. 2015 bereisten sie Altenahr, ein Jahr später Münster, 2016 Köln, 2017 Düsseldorf, 2018 Koblenz.

 

 

 

 

Commerzbank-Cup 2011 in Lipperreihe. Ein Höhepunkt in der Dr. Wolff-Geschichte war auch sicher der Sieg gegen die Traditionsmannschaft vom FC Schalke 04 – im Viertelfinale bei einem der Commerzbank-Turniere. Im Sieben-Meter-Schießen brachte die Alpeciner S. Wattenberg weiter, nachdem Martin Max die Latte getroffen hatte.

 

Jugend ließ das Dr. Wolff-Fußball-Team im Stich

 

Neue Trainingsanzüge vom Dr. Wolff-Institut.

Mit dem Dr. Wolff-Firmen-Team wurden so einige Erfolge eingefahren. Respektabel: Der Betriebssportverband Bielefeld beendete 2020 als einer der letzten – in Westfalen – den Spielbetrieb im Großfeld. Denn es hatten sich nur sechs Teams im Großfeld dafür gemeldet. Als Ersatzoption wurde eine Kleinfeld-Runde geplant. Für diese haben sich 14 Teams angemeldet. Corona jedoch machte diesen Plänen jäh einen Strich durch die Rechnung.

 

 

 

 

Spannende Erlebnisse in der Mozart-Stadt

 

 

Salzburg. Links: Reinhardt Schlingelhof, Mitte: Dart-Orga, Rechts: Wolfgang Czizewski.

Schalk verrät via Lippe-Kick: „Als Großfeldmeister 2018 durften wir 2019 bei den Europäischen Betriebssportspielen in Salzburg starten. Das war mein persönliches Highlight. Wir meldeten für Kleinfeld und Dart.” Allerdings waren diese Partien nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, denn es setzte Pleiten gegen Zagreb, Bari und Saragossa. Die 50-jährigen Alt-Stars gingen unter, sprangen auf die Schnelle in die Bresche, weil die Jugend sich drückte. Einem 20-jährigen Jungspund wurde spontan übel, weshalb er die weiße Fahne hisste. „Zur Trost-Runde gegen Airbus Toulouse konnten wir schon nicht mehr wegen zu vielen Verletzten antreten.” Es gesellten sich zwei Lädierte hinzu, wollte man mit doppelter Unterzahl logischerweise  lieber nicht antreten.

Team Salzburg. Von vorne links: Wattenberg, Bulut, Beermann, Wanstath, Schalk, Schlingelhof, Czizewski, Sonntag, Schossow, Butenuth, Elmers, Stork.

Deutlich besser schlugen sich in der Mozartstadt die Dr. Wolff-Vertreter im Dart-Sport, gelang einem Aktiven immerhin Rang 16 von 64. In Summe haben sich stattliche 3000 Sportler vom gesamten Kontinent in direkten Duellen gemessen. Im Messezentrum in Salzburg wurde leidenschaftlich gespielt, konsumiert und gefeiert. Aktuell betreibt die Betriebssportgruppe neben Fußball und Dart auch Boule, Drachenboot und Radfahren. Sie verfügen über 78 Mitglieder in diesen Sparten.

 

 

 

 

Der ruhmreiche Alpecin-Cup

 

 

Achso, last but not least. Letztlich sollte auch nicht gänzlich vergessen werden, dass Dr. Wolff gleich mehrere spannende Wettkämpfe ins Leben rief. Der Alpecin-Cup besaß zwei Jahrzehnte lang eine grandiose Historie. Zunächst fand dieser prestigeträchtige Wettbewerb für engagierte Betriebs-Mannschaften in Pödinghausen, dann in Lockhausen statt. Als an der Schillerstraße in Bielefeld endlich der Kunstrasenplatz bezugsfertig wurde, gab es dort echte Heimspiele. Neben dem Firmen-Cup wurde zudem stets ein Mini-Kicker-Wettbewerb für Mannschaften aus dem Bereich Lippe/Herford/Bielefeld ausgetragen. 2017 fand das letzte Alcina-Kicker-Turnier statt. „Da“, wirft Dirk Schalk einen Blick in den Rückspiegel, „lag Udo Beermann (Bild links) mit 24 333 Spielminuten auf Platz 3. Stefan Wattenberg auf Platz 5 mit 19 114 Minuten.” Dirk Schalk hatte 17 993 Minuten, was für den siebten Rang berechtigt. Für Günther Maslo stand am Ende der elfte Platz.

Reinhardt Schlingelhof lief als 17. mit 11 055 Minuten ein.  Für Uli Wagener ist der 24. Rang mit 9100 Minuten protokolliert, für Thomas Riedel Position 36 mit 6715 Minuten.

 

 

 

 

Bild-Quellen: Michael Henke, Dirk Schalk.

 

 

 

Werbegruppe OWL Sport

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