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Was macht eigentlich...?

Was macht eigentlich…? Teil 13: Marko König

Welcher lippische Fußballer darf schon von sich behaupten, gegen Christian Streich im DFB-Pokal gespielt zu haben? Na? Unsere Nummer 13 in dieser spannenden Rubrik. Nicht nur dieses feine Anekdötchen erzählt der langjährige TBV Lemgo-Kicker Marko König bei Lippe-Kick. Gönnt euch den K(l)ick.

 

 

Heute ein König

 

Was macht eigentlich…? (hk). Freunde der Sonne, seien wir doch bitteschön einmal brav und ehrlich. Selbst im lippischen Lokal-Fußball gibt es einige Phrasendrescher, die selbst einen Erling Haaland erzähltechnisch zu einem Shakespeare mutieren lassen. Aus wenigen inhaltsleeren Wortfetzen müssen spannende Berichte angefertigt werden. Eine Herkulesaufgabe für jeden Zeilenknecht. Bei Marko König stellt sich die Sachlage gänzlich anders dar. Der begnadete Verteidigungsminister für innere Sicherheit, einst Defensivspieler, bereits ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt, war eine der prägenden Figuren in der glorreichen TBV Lemgo-Ära. Der zweifache Familienvater ruht in sich. Er ist keiner von der Gattung der Chips-Einsammler beim Auto-Scooter. Weiß Gott kein Kirmes-Draufgänger. Kippe hinter das rechte Ohr gesteckt, die Cap falsch herum aufgesetzt, exzessives Kaugummikauen, Karl Kani-Jogginghose. All dies gepaart mit einem schlecht rasierten Dreitagebart. Zwei Runden mitfahren, cool wippt der Kopf zum Beat der überlauten Bässe. Dies leider arrhythmisch. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? So bitte nicht, denn König verkörpert das genaue Gegenteil. Er ist kein Sprücheklopfer. Keiner, der spricht, ohne etwas zu sagen. Nein, König ist ein fähiger Kicker, selbstbewusst, zielorientiert. Auch beruflich.

 

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Von Henning Klefisch

 

 

König hat die richtigen Prioritäten gesetzt. Ambitionierten Fußball spielen, doch beruflich ein solides Fundament aufbauen. Der Ehemann und Vater zweier Kinder, Louis 15 Jahre, Lisa (10), ist bis zum Sparkassenbetriebswirt aufgestiegen. Als Regionalleiter West ist er in der Sparkasse Lemgo für die Privatkunden in der Region Bad Salzuflen, Oerlinghausen und Leopoldshöhe zuständig. Im nebenberuflichen Sektor füllt er die Rolle als Dozent an der Sparkassenakademie Nordrhein-Westfalen in Dortmund aus. Der gebürtige Hansestädter benötigt ein wohl funktionierendes Herz-Kreislaufsystem, dazu Nerven aus Stahl, drückt er doch dem abgeschlagenen Bundesliga-Letzten FC Schalke 04 unverdrossen die Daumen. Wieso? Weshalb? Warum? König ertappt sich beim Schmunzeln, als er sich in seine früheste Kindheit zurückbeamt. „Als kleiner Junge habe ich mal vor dem Fernseher gesessen und die Sportschau lief. Der Reporter sagte, dass dort „Königsblau“ spielt. In Bezug auf meinen Nachnamen bin ich dann Schalke-Fan geworden.“

Als echter Schalker bleibt er seinen „Knappen“ treu, wechselt seinen Verein nicht so oft, wie Lothar Matthäus zu Glanzzeiten seine Frauen. Vor allem zu Teenager-Zeiten, da benötigte Marko König ein prächtig funktionierendes Nervenkostüm, stiegen seine Schalker in den 80er Jahren immerhin gleich dreimal ab (1981/1983/1988). Nach Adam Riese wäre in wenigen Wochen der vierte Abstieg in fünf Lebensjahrzehnten für den glühenden S04-Anhänger zu konstatieren.

 

 

Frühförderung in der Verbandsliga-Truppe

 

 

Jaja, der Fußball nahm früh einen ganz wichtigen Faktor in Königs Leben ein. Seine ersten Schritte ging er bei seinem Heimatverein SV Hörstmar, kickte er einige Jährchen für den Traditionsverein aus dem knapp 1500 Einwohner-Ort. Bis zum zweiten C-Jugend-Jahr war er dort, ehe es ihn in die renommierte Jugendabteilung vom TBV Lemgo weiterzog. In den ersten Jahren schnupperte er dort Bezirksliga-Luft, in den A-Junioren errang er sogar Landesliga-Weihen, etablierten sich die talentierten Hansestädter in den zunächst ungewohnten Sphären sehr gut.

Für König sollte es noch besser kommen. Die fußballerische Raffinesse blieb im Seniorenbereich nicht unentdeckt. Mit John Ongley und Markus Gellhaus (aktuell Co-Trainer beim VfL Bochum) bekam er ab dem 1. April vom zweiten A-Jugend-Jahr die Möglichkeit, in der Verbandsliga-Truppe das Können unter Beweis zu stellen.

König blickt etwas tiefer in den Rückspiegel: „Dort konnten wir jede Menge Erfahrungen sammeln, denn mit Axel Sundermann, Peter Tonn und Roland Kopp spielten wir dann noch eine gute Rückrunde mit einem Mittelfeldplatz, bevor die meisten Spieler den Verein wechselten. Sieh an, sieh an. Aus Sundermann wurde etwa ein anerkannter Bundesliga-Spieler in Bochum, Hannover und Freiburg.

 

 

 

Homburg spielt Lemgo einen Streich

 

In den persönlichen Fußball-Olymp stiegen die wackeren Lemgoer 1988 auf. Wir zoomen uns konkret in den 31. Mai 1988 zurück. Der SV Ottfingen hatte im Westfalen-Pokalfinale eindeutig das Nachsehen, verlor mit 1:4 und der bedeutendste deutsche Amateur-Fußball-Pokal wanderte in die lippische Hansestadt. Kinder, hört gut zu. Das ist kein Neologismus. Früher gab es nämlich noch Fußballspieler, die nannten sich Manndecker. Capitano König machte den Kohler und Förster, füllte diese Rolle im Endspiel mit Bravour aus. Der aufkommende Durst wurde mit einer wohlmundenden Kiste Bier von der Stifts-Brauerei gestillt, die als Siegprämie ausgeschenkt wurde. Das Rundum-Wohlfühlpaket komplettierte eine wunderschöne Medaille und 100 DM-Siegprämie. Hossa, was für große Teams vom TBV Lemgo eliminiert wurden.

Ob das Bundesliga-Gründungsmitglied SC Preußen Münster oder Wanne-Eickel. Wolfgang Schlichthaber coachte seine Jungs von Runde zu Runde, von Sieg zu Sieg. Ja, sogar im DFB-Pokal war der TBV Lemgo dabei. Während Ottfingen sich mit dem VfB Stuttgart duellierte, bekamen es die Blau-Weißen mit dem Bundesliga-Absteiger FC Homburg zu tun.

Mit einem 4:0-Erfolg zogen die hochfavorisierten Saarländer in die zweite Runde ein. König rekapituliert: „Insgesamt hatten wir mit dem neu formierten Team – viele Leistungsträger hatten den Verein verlassen – keine Chance.“ Einzigartig: Das Duell mit dem FCH-Libero Christian Streich. Hä, Streich? Der Streich? Genau, der Trainer-Irrwisch, der den SC Freiburg aktuell coacht, diesen in der 1. Liga etabliert hat.

 

 

 

 

Spannende Duelle gegen Martin Max

 

Zurück nach Fußball-Lippe. In der folgenden Verbandsliga-Serie musste der Banker mit seinen Mitstreitern reichlich Lehrgeld blechen. Die Laune sank. Der Fahrstuhl nach unten Richtung Landesliga wurde genommen. Die Erfahrungswerte für diese Spielklasse waren von rudimentärer Natur. Der personelle Aderlass war zu gewaltig. Es reichte nicht, die entstandenen Lücken mit einigen Nachwuchs-Spielern und Kreisliga-Akteuren aus den lokalen Vereinen zu schließen.

Charakterlich konnte man den tapferen Recken keine großen Vorwürfe machen, seufzt Marko König: „Aber wir haben die Saison mit Anstand durchgezogen, auch wenn wir die letzten Spiele – Trainer war damals Peter Budde – mehr als Kaffeefahrt angesehen haben. Na gut, weniger Kaffee, aber auf der Busfahrt zurück, da gab es immer ein Bierchen“, lacht König im Lippe-Kick-Gespräch. Unvergessen waren die Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Recklinghausen, für den der spätere Schalker Martin Max spielte, indes nur einmal gegen Lemgo traf. Die Zeit- Maschine rattert bei König, blickt dieser wehmütig zurück: „In dieser Zeit lernten wir durch Peter Schulz auch Pele Wollitz kennen, der ab und an nach dem Spiel mit uns in der Friesenstube gesessen und ein Bierchen getrunken hat.“

 

Das Bier-freie Rückbank-Dasein unter Franz Wolny

 

Eine neue Liga ist wie ein neues Leben. Das weiß selbstredend auch Marko König, der in der Landesliga mehrere Jahre von Franz Wolny gecoacht wurde. „Er war ein harter Hund und legte sehr viel Wert auf Disziplin und Respekt. Er hatte eine eigene Umkleidekabine und wir mussten ihn die ganze Zeit mit Sie oder Herr Wolny anreden“, waren solche Marotten im Lokal-Fußball eher selten anzutreffen. Distanz war wohl Wolnys zweiter Vorname. Bei Übungseinheiten auf der West-Alm oder auf dem Sportplatz an den Lemgoer Kasernen, gestattete der Coach seinen Schützlingen, bei ihm mitzufahren.

Allerdings Obacht: Keiner durfte neben ihm Platz nehmen, war es der Autoritätsperson wichtig, dass sämtliche Kicker fein säuberlich die Rückbank bevölkerten. Dies zu einer Zeit, als Corona nur als mexikanisches Bier bekannt war, die Abstandsregeln nicht geläufig waren. Verboten war das Feierabendbierchen nach einem Training oder Spiel, wurde Wolny grantig, falls doch mal ein kühles Blondes vernascht wurde. Deutlich entspannter kam da schon Wolnys Nachfolger Uwe Eberhardt daher. König veranschaulicht: „In dieser Zeit holten wir mehrere Kreispokalsiege und hielten uns auch bis 1995 konstant in der Landesliga (siehe: TBV Lemgo – LIPPE-KICK.de (lippe-kick.de). Damals leisteten Wolfgang Ahrend, Juppi König, Uwe Abraham, Dieter Sundermann und Co. gute Arbeit.“

 

Comeback beim heimatlichen SV Hörstmar

 

Die überkreislichen Duelle mit reichlich lippischem Lokalkolorit sind bis heute unvergessen. Für den Porträtierten waren konkret die Begegnungen mit dem TuS Horn-Bad Meinberg faszinierend. Die Kurstädter boten Granden wie Jens Bakker, Dirk Wagemann, “Pommes” Bonath, Bernd Stach und Ralph Brokmann auf. „Ralph hatte mich in einem Abendspiel mal so von den Beinen geholt, dass ich beinahe meinen Flieger nach Südafrika verpasst hätte. Sechs Stunden nach Abpfiff ging meine Maschine ab Düsseldorf“, kann er fast drei Jahrzehnte später über solche Geschichten längst schmunzeln. Berufliche Herausforderungen ließen König fußballerisch kürzertreten.

1995 musste er für längere Zeit nach Südafrika aufbrechen. Zudem stand die Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt an der Reihe. Für ein halbes Jahr ging er deshalb nach Münster. Das war der Grund, warum es ihn für eine Spielzeit zu seinem Heimatverein, den A-Ligisten SV Hörstmar (siehe: https://www.lippe-kick.de/tabelle/kreisliga-a-lemgo-1995-1996/, zog.

 

 

 

 

 

„Glaube, dass Andreas Gerwien den Stecker gezogen hat“

 

Ab 1996 ging es wieder in die gewohnte, die überkreisliche Umgebung. Das schnelle Comeback beim Bezirksligisten TBV Lemgo folgte (siehe: https://www.lippe-kick.de/tabelle/bezirksliga-3-1996-1997/ , ließen die Erfolge nicht allzu lange auf sich warten. Mit Spielertrainer Thomas Johann gelang prompt der Landesliga-Aufstieg. Einzigartig war das Lipper-Derby gegen den SuS Lage auf dem Rasenplatz am Werreanger. Die Hansestädter kämpften um den Aufstieg, lagen nach einem König-Doppelschlag mit 2:0 in Front. Dann allerdings gab das Flutlicht den Geist auf. Juchzend blickt der mittlerweile 50-Jährige zurück: „Ich glaube immer noch, dass Andreas Gerwien den Stecker gezogen hat.“ Im Wiederholungsspiel machten die TBV-Cracks mit den Zuckerstädtern kurzen Prozess, schmeckte für die Lagenser die 0:5-Niederlage äußerst bitter.

Königs Leistungen wurden auch mit Partien gegen Bundesligisten honoriert. So ging es einmal gegen den DSC Arminia Bielefeld, die mit herausragenden Fußballern wie Stefan Kuntz, Fritz Walter und Thomas von Heesen aufwarteten. Ebenfalls gab es eine Begegnung gegen den Hamburger SV, damals noch mit Legenden wie Jörg “Hammer” Albertz und Karsten “Air” Bäron.

 

 

 

 

Entruper und Kirchheider Kameradschaft ist unvergesslich

 

 

Zum Millennium-Start, ab dem Jahr 2000, füllte Marko König beim FC Union Entrup die Rolle als Spielertrainer aus. Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dieser besonderen Zeit schwärmt er mit glänzenden Augen von dieser. „Einfach ein toller Verein, in dem der Zusammenhalt großgeschrieben wurde. Im ersten Jahr waren wir Meister im Feiern, im zweiten Jahr Meister der Herzen und im dritten Jahr, 2002/03 (siehe: https://www.lippe-kick.de/tabelle/kreisliga-b1-lemgo-2002-2003/, gelang der Aufstieg in die Kreis-Liga A. Wir haben damals eine Mannschaft mit 17 Freunden gehabt. Das war eine tolle Zeit, die ich immer in Erinnerung behalte, weil auch die Freundschaften die aktive Fußballzeit überlebt haben.“ Ein Beispiel gefällig? „So treffen wir uns heute noch regelmäßig. Der Kontakt ist nie abgerissen.“ Nach einer kurzen Verschnaufpause als Coach folgte 2006 der Schritt zum Lemgoer A-Ligisten TSV Kirchheide (siehe: https://www.lippe-kick.de/tabelle/kreisliga-a-lemgo-2006-2007/. Zwei Serien lang schwang König am Stadion am Westhang das Zepter, hebt heutzutage lobend „die Kameradschaft von allen Beteiligten“ hervor.

 

 

Erst der Derby-Sieg, dann der Landesliga-Aufstieg

 

2008 öffnete sich für König ein neues, altes Kapitel. Es ging als Trainer zum Bezirksliga-Vertreter TBV Lemgo. „Mit einem tollen Kader, die Mischung passte, einem Top-Manager und Fußball-Fachmann Docci Rottmann und dem Betreuer Dieter Sundermann konnten wir auf Anhieb die Meisterschaft feiern und in die Landesliga aufsteigen (siehe: https://www.lippe-kick.de/tabelle/bezirksliga-3-2008-2009/. Vor allen Dingen die Duelle mit dem Mitfavoriten VfL Lüerdissen und meinem Trainerkollegen Thomas Johannfunke bleiben mir hier in guter Erinnerung“, triumphierten die TBV-Jungs doch auch in beiden Hansestadt-Derbys in der Spielzeit 2008/09. Nach dieser Zeit übernahm König Trainer-Aufgaben beim damaligen Bezirksligisten TuRa Heiden und erneut in Kirchheide, die er 2012 vom Kreis-Unterhaus in das Oberhaus führte.

Warum seit 2014 der lippische Fußball keinen Landesligisten mehr stellt, gleicht einer schallenden Ohrfeige. Der aufmerksame König hat die Ursachen erkannt: „Das finde ich sehr schade, aber es ist ja auch nicht verwunderlich. So werden doch mittlerweile bereits in der frühen Jugend die Talente in die Nachwuchsleistungszentren gelockt, beziehungsweise ambitionierte Vereine aus den Nachbarkreisen locken mit höheren Spielklassen.“

 

 

 

 

 

Neue Laufbahn im Funktionärsbereich

 

Im Alter von 41 Lenzen beendete er das Coaching im Senioren-Sektor, um sich fortan mit viel Herz, Akribie und Leidenschaft dem Junioren-Fußball zu widmen. Sohnemann Louis wurde sechs Jahre unter seinen Fittichen trainiert – in der Jugendspielgemeinschaft Leese/Hörstmar/Lieme. Der Titel-Hunger war unersättlich. Es gelang der Triumph im D-Jugend-Kreis-Pokal, zudem die Meisterschaft in der Kreisklasse A. Seit 2017 hat er auch diesem Abschnitt seines Lebens Lebewohl gesagt. Fortan vertritt der Unentwegte den Jugendfußballkreis Lemgo als Mitglied in der Bezirksjugend-Spruchkammer. Seit 2019 füllt er die Rolle als Staffelleiter der E-Junioren aus, arbeitet zudem als Koordinator für Öffentlichkeitsarbeit. Zudem fungiert König als stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendausschusses. Das Fußball-Gen hat er auf seinen Sohn übertragen, werden dessen B-Jugend-Partien beim TBV Lemgo aufmerksam beobachtet.

 

Thomas Müller und der Zwermann

 

In Lippe beheimatet, doch in der Welt zu Hause. So oder so ähnlich könnte das Motto für Marko König lauten, der keineswegs auf den lippischen Kosmos begrenzt ist. Wer erinnert sich als deutscher Fußball-Fan nicht gerne an die aus DFB-Sicht so erfrischende Fußball-WM 2010 in Südafrika zurück. Die jungen Wilden von Bundestrainer Joachim Löw verzauberten mit einem tollen Umschaltfußball die Fachwelt. Für viele war Südafrika fern, so unbekannt, fast schon fremd. Nicht so für König. Es  leben doch einige Familienangehörige am Kap der Guten Hoffnung. Was er vor etwas mehr als einem Jahrzehnt dort erlebte, möchte er nicht missen, verrät via Lippe-Kick: „Da lag es natürlich nahe, dass ich mit meinen Freunden Frank Schröder und Serkan Köse bei der WM 2010 vorbeigeschaut habe.

 

Als Highlight waren wir live beim 4:1 gegen England im Stadion in Bloemfontein. Gefühlt 35.000 Engländer in der Stadt und 5.000 deutsche Anhänger. Brisant war das vermeintliche 2:2 durch Lampard. Erstaunlich war, dass nach dem Spiel viele englische Fans uns fair gratulierten und meinten, dass wir nach Wembley 66 nun quitt seien.“ Vielleicht noch sensationeller ist das, was Marko König dem gebannten wie gespannten Lippe-Kick-Reporter noch erzählt: „Zwei Tage vor dem Spiel haben wir noch die Unterkunft unserer „Mannschaft“ besucht. Ohne GPS hätten wir den Ort mitten im Nichts gar nicht gefunden. Dort konnte ich das Bild von Thomas Müller schießen, der bekanntlich gegen England ein Top-Spiel gemacht hat. Da hat ihn unser Geschenk (Zwermann; siehe Bild) wohl Glück gebracht.“ Ein Glück, dass Marko König privat, beruflich und sportlich bisher ebenfalls erleben durfte.

 

 

 

 

Bild-Quellen: Marko König, Westfalen-Blatt, Lippische Landeszeitung, Lippische Wochenschau.

Werbegruppe OWL Sport

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