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Kreisliga B1 Lemgo

RSV Barntrup II – Es gibt keine Freibriefe mehr

Der RSV Barntrup II begrüßt zum Trainingsauftakt ein bekanntes Gesicht in seinen Reihen. Aber auch aus der Jugend kommt viel Talent.

 

 

Schäfer eröffnet den Konkurrenzkampf

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Seit dem 4. Juni trifft sich die zweite Mannschaft des RSV Barntrup wieder zu lockeren Einheiten. Nach der langen Corona-Pause nimmt sich Martin Schäfer seine Jungs erst noch behutsam vor, erst Anfang Juli wird das Pensum deutlich erhöht, dann beginnt die offizielle Vorbereitung auf die neue Spielzeit, die unseren Informationen zu Folge Ende August starten soll. Mit dabei ist mit Fabian Arning auch ein Rückkehrer. Zudem machen junge Spieler, die aus der A-Jugend aufrücken, Druck auf die Arrivierten, was auch bedeutet, dass es „keine Freibriefe für die Alteingesessen“ mehr gibt, wie Martin Schäfer betont.

 

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Von André Bell

 

Mit einer „lockeren Einheit“ ist der RSV Barntrup II Anfang des Monats das erste Mal nach über eine halben Jahr Pause wieder auf dem Platz gewesen. Wenig überraschend war die Resonanz riesig: „Von 24 Spielern, die im Kader sind, sind 22 gekommen. Jeder hatte Bock, keiner hat die Motivation verloren, ganz im Gegenteil. Wir haben viel Spaß gehabt, uns endlich wieder treffen zu dürfen.“ Während der Corona-Pause hat sich die Truppe des RSV mit einer Lauf-Challenge fit gehalten. Einerseits zwar besser gar nichts zu machen, trotzdem ist es aber „natürlich immer was anderes, wenn man allein laufen muss, als wenn man sich endlich wieder treffen kann. Und das haben wir genossen und es hat wirklich Spaß gemacht“, ist das auch Schäfer selbst anzuhören.

 

Arning hat Schäfers Team „immer ein, zwei reingelegt“

Fabian Arning

Der aktuelle Plan sieht vor, dass sich die Mannschaft einmal die Woche trifft: „Wir wollen uns langsam wieder auf die neue Saison vorbereiten. Und ab dem 4. Juli wollen wir dann voll durchstarten, da werden wir uns dann richtig auf die neue Saison vorbereiten mit Training dreimal pro Woche.“ Bis dahin lässt es der Coach locker angehen, will aber schon auch „ein bisschen was tun, sodass wir dann, wenn wir voll einsteigen, keine muskulären Probleme bekommen.“ Dabei ist dann auch „Königstransfer“ Fabian Arning, der von der SG Lüdenhausen/Talle/Westorf zum RSV Barntrup II zurückkehrt. Sehr zur Freude von Schäfer, der mit Arning als Gegenspieler nur wenig Freude hatte: „Er kehrt jetzt endlich zu uns zurück und er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen können.“ Im Idealfall mit seiner „Kaltschnäuzigkeit“, die Arning bislang als Gegenspieler von Schäfers Mannschaften unter Beweis gestellt hat: „Ich habe immer einen Riesenrespekt vor ihm gehabt und eigentlich hat er mir in jedem Spiel, wo er Gegner von uns war, immer ein, zwei reingelegt.“

 

Neuer Konkurrenzkampf im Schäfer-Team

Das gleiche erhofft sich Schäfer von Arning nun um Trikot der roten Teufel: „Ich hoffe, dass er an diese super Leistung anknöpfen kann, die er auch in Lüdenhausen gezeigt hat.“ Neben Arning sind auch fünf A-Jugendspieler neu im Kader des RSV Barntrup II. Denen bescheinigt Schäfer, „eifrig dabei“ zu sein: „Auch die werden uns weiterhelfen“, ist sich Schäfer sicher, dass die den „Konkurrenzkampf auf die Alteingesessenen natürlich erhöhen.“ Für die bedeutet das auch, dass es jetzt „keine Freibriefe“ mehr gibt. Die gab es zuvor eigentlich auch nicht, „aber wenn der Kader nicht so groß war, war das in manchen Situationen schon einfach.“ Letzte Saison war der Kader teilweise sehr dünn besetzt, so dass der Coach Alt-Herren-Spieler aufstellen musste. „Ich hoffe, dass wir das in der neuen Saison nicht brauchen durch diese sechs Neuzugänge.“ Insgesamt herrscht beim RSV also „nur positive Stimmung.“

 

Schäfer hofft, „dass die Saison zu Ende gespielt werden kann“

Mit Vorfreude auf die „neue Aufgabe“ geht die Mannschaft des RSV Barntrup II die Saison 2021/2022 an: „Wir freuen uns, dass wir endlich wieder auf dem Platz sein dürfen und wir hoffen, wenn es dann am 15. August wieder losgehen wird mit dem Spielbetrieb, dass dann auch wieder eine Saison zu Ende gespielt werden kann.“ Schäfer betont aber noch einmal, dass „die Gesundheit natürlich immer an erster Stelle steht. Wir werden nichts riskieren. Sollten wieder Änderungen kommen, werden wir die selbstverständlich auch einhalten.“ Nach jetzigem Stand werden sich die roten Teufel in fünf Testspielen auf die Spielzeit vorbereiten. Unter anderem hat man sich die SG Bentorf/Hohenhausen und die zweite Mannschaft des SV Eintracht Jerxen-Orbke als Gegner ausgesucht.

Werbegruppe OWL Sport

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