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Kreisliga A Detmold

TuS Horn- Bad Meinberg – Zusammenhalt als Schlüsselfaktor

Sehr angetan zeigt sich TuS-Trainer Toni Knöfel von den Fähigkeiten seiner Eleven. Lippe-Kick schaut es sich präziser an.

 

„Die Jungs sind ein eingeschworener Haufen.“

Kreisliga A Detmold (hk). Nostalgisch interessierte Menschen hätten ihre helle Freude am vor Tradition nur so triefenden TuS Horn-Bad Meinberg. Bis 2014 waren die Kurstadt-Kicker ein stolzes Mitglied im überkreislichen Fußball-Sektor. Bis 2001 sogar in der Landesliga. Noch besser: In der Spielzeit 1993/94 war es sensationeller Weise gekrönt von einem einjährigen Gastspiel in der Verbandsliga (siehe: https://www.lippe-kick.de/mannschaft/tus-horn-bad-meinberg/). Die Zeiten haben sich aber geändert, ist die Kreisliga A Detmold zur neuen sportlichen Heimat für das Team von Coach Toni Knöfel geworden. Bei Lippe-Kick äußert sich der einst ebenfalls höherklassig aktive 32-Jährige über die Qualitäten, dazu über die hottesten Kaderveränderungen in seinem Ensemble vor dem Trainingsstart am morgigen Sonntag.

 

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Von Henning Klefisch

 

Erencan Celik

Für Erencan Celik geht es nicht einmal zwölf Kilometer weiter südlich quer durch das Egge-Gebirge. A-Ligakonkurrent FC Fortuna Schlangen lautet der neue Zielhafen. Es gibt allerdings auch Neuzugänge für den Turn- und Sportverein. Vom SuS Lage kommt Harry Özmen. Özmen (Bild rechts) kickte bereits mit Knöfel zusammen beim TuS. „Er tickt aber ähnlich wie ich und hat auch die gleichen Ansätze in Hinblick auf Taktik, Ehrgeiz, Spielverständnis und die gewisse Lockerheit im Umgang mit anderen.

Des Weiteren ist er auch der Mannschaft bekannt und jeder freut sich auf ihn“, preist ihn Knöfel im Lippe-Kick-Talk an. Von den benachbarten Sportfreunden aus Berlebeck/Heiligenkirchen zieht es Tim Hagemeier nach Horn-Bad Meinberg.

 

 

„Es sind unvergessliche Bilder entstanden“

 

Die beiden Neuzugänge treffen auf eine Mannschaft, deren Zusammenhalt der Coach ausdrücklich lobt: „Neben dem Platz sind die Jungs ein eingeschworener Haufen. Jeder hat mit jedem Kontakt. Teilweise gehen welche zusammen ins Fitnessstudio, treffen sich in der Stadt zum Essen oder haben Mannschaftsabende im Vereinshaus – natürlich vor der Pandemie – gemacht. Dabei sind natürlich viele lustige und unvergessliche Bilder und Videos entstanden. Allein dieses Material ist Goldwert“, möchte er dieses der Regenbogenpresse aber keineswegs zur Verfügung stellen. Dass seine Schützlinge die Fähigkeit haben, zu differenzieren gefällt ihm außerordentlich. So hat er „in den Trainingseinheiten immer mal wieder Konflikte“ beobachtet, scheint in diesen Situationen die Freundschaft temporär zu ruhen.

 

 

„Den Verein zu dem gemacht, wie er jetzt ist.“

 

 

Toni Knöfel (Bild rechts) ist den Weg aus der B-Liga mitgegangen. 2016 kehrten sie nach einem Jahr Kreisunterhaus in die Beletage vom Detmolder Kreisfußball zurück. Der Familienvater ist angetan, lobt seine Jungs: „Sie haben den Verein zu dem gemacht, wie er jetzt ist. Natürlich kam der ein oder andere einmal dazu oder ging, aber der Großteil ist schon länger Bestandteil des Vereins. Jeder kennt seine Aufgabe und auch die Hierarchie hat sich längst gebildet“, dauert der Integrationsprozess für Neuankömmlinge extrem kurz.

Was zu der Annahme von ihm führt: „Man könnte oft denken, neue Spieler wären schon immer dabei.“

 

 

Hervorragende Abstimmung untereinander

 

 

Jean-Marc Krumme

Er schaut sich seine Mannschaft im Detail an. Im Kasten stehen Sven Meinbrock und Jean-Marc „Jonny“ Krumme. Für ihn sind dies „zwei hervorragende Torhüter“, weil: „Beide haben uns in den vergangenen Jahren oft im Spiel gehalten und waren immer zur Stelle, wenn es nötig war.“ Davor steht eine bombensichere Defensive. Ob Maurice Grüttner, Pascal Ihmels oder Daniel Rellmann. Eingespieltheit ist hier der größte Trumpf, brillieren die Verteidiger mit einem beruhigenden Automatismus. Das Mittelfeld besticht mit Zweikampfstärke, Wucht und Technik. Vor allem Nils Rayczik und Can Ünal sind echte Giganten in den direkten Duellen.

 

 

Alle Inhalte verfügbar

 

 

Für die kreativen Inhalte auf dem Spielfeld sorgen Dennis Tille, Felix Tcheon, Jonathan Pade (Bild rechts) und Housseb Rassil.

Nimmermüde Duracell-Häschen sind Gianni Bovino und Fabio Dresen. „Die sind gefühlt nicht kleinzukriegen“, meint der 32-Jährige. Für die außergewöhnlichen Momente mit Verwöhnaroma sorgt der routinierte Gökhan Cabuk, der als Spezialist für Standardsituationen und Elfmeter gilt. Als eine personifizierte Heckenschere für das gegnerische Abwehr-Dickicht taugt Chris Capelle. Der begnadete Zocker ist schnell wie ein Windhund, für die gegnerischen Verteidiger so schwer zu greifen wie ein nasses Stück Seife. Ein automatisches Tor-Navi besitzen die beiden Marcos – Bovino und Stellmach. „Sie wissen schon, wie man das Tor trifft“, so Knöfel, der eine gut austangierte Equipe orchestriert.

 

„Zum Vorstand ein enges, kompetentes, ehrliches und vertrauensvolles Verhältnis.“

 

Ein klar definiertes Spielsystem steht noch nicht fest. Für ihn wird das indes kein Buch mit sieben Siegeln werden. „Dadurch, dass ich die Jungs ja aber auch schon aus den vergangenen Saisons kenne, habe ich da so zwei, drei mögliche Formationen im Kopf.“ Ein Vorteil ist, dass vor allem seine Mittelfeldspieler mit einer ausdrücklichen Polyvalenz zu überzeugen wissen. Auch das Team hinter dem Team arbeitet vorbildlich zusammen, wie es Toni Knöfel ausdrücklich hervorhebt: „Zum Vorstand um Stefan Ahle und Günther Bohnert habe ich ein enges, kompetentes, ehrliches und vertrauensvolles Verhältnis. Wir wissen alle gegenseitig, was wir voneinander haben und stehen im engen Kontakt.“

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