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Kreisliga A Lemgo

SV Werl-Aspe – Reichlich jugendliche Blutzufuhr

Die eigene Identität stärken, die Identifikation leben, so lautet die Devise vom SV Werl-Aspe, der vor allem im eigenen Stall fündig geworden ist. Lippe-Kick hat mit Coach Goncalves gesprochen.

 

„Möchte junge Spieler weiterentwickeln.“

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Eher kosmetische Kaderveränderungen nahm der SV Werl-Aspe vor. Einzig Gidion-Gion Benkel wechselt vom nachbarschaftlichen Liga-Rivalen TuS Ahmsen an den Heerser Bruch. Ansonsten hat Coach Marcio Goncalves vor allem letztjährige A-Liga-Akteure im Kader. Ein klares Statement, dass die Nachwuchsförderung bei den Schwarz-Weißen ultimative Hochkonjunktur besitzt. Im bislang einzigen Testspiel am vergangenen Sonntag ist der Herforder B-Ligist TuRa Löhne II mit einer drakonischen 0:7-Packung auf die Heimreise geschickt worden.

 

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Von Henning Klefisch

 

 

Gidion-Gion Benkel

Bei Lippe-Kick präsentiert Goncalves seine neuen Hoffnungsträger. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt Gidion-Gion Benkel, stellt er doch den einzigen externen Neuen. Er ist wieselflink, dazu ein überaus ambitionierter Flügel-Akteur. Dabei wird für den ehemaligen Ahmser eine positionstechnische Umschulung vonnöten sein. „In der Vergangenheit eher in der Defensive tätig, aber durch sein freies Aufspielen und seine gefährlichen Hereingaben von Außen, für mich noch eine weitere gute Alternative in der Offensive“, freut sich der W-A-Coach darüber ausgesprochen.

 

Hennemeier? „Stammspieler in schwieriger Zeit.“

 

Ein neues Quartett findet aus den eigenen Junioren den Weg in die Senioren-Mannschaft. Julian Hennemeier (Bild rechts), Jarno Sommer, Julius Woineck und Noah Kryeziu erhalten zukünftig Bewährungsproben. Hennemeier ist seine ersten Schritte im Seniorenfußball bereits gegangen. Eine hilfreiche Charakterschulung war es für ihn, dass er bereits „in der schwierigen Zeit Stammspieler war“, wie es Goncalves via Lippe-Kick betont. Die Identifikation wird bei ihm großgeschrieben, sagt sein Trainer: „Er ist ein Asper-Junge und hat sich riesig gefreut, für die Erste im letzten Jahr auflaufen zu dürfen und erzielte im letzten Pflichtspiel der Saison einen Elfmetertreffer, den er sich redlich verdient hat.“ Hilfreich, um für Akzente im Seniorenfußball zu sorgen: „Er ist lernbereit und zuverlässig und hat ein gutes Auge für die Pässe.“

 

Viel Tempo durch das juvenile Trio

 

Für ein Jugend-Trio ist es ein gänzlich neuer Erfahrungswert, der gesammelt werden muss. Julius Woineck fühlt sich vor allem auf einer zentralen Position pudelwohl. „Er ist sehr ehrgeizig. Ich habe selten einen Jugendspieler gesehen, der so motiviert ist. Er scheut keinen Zweikampf und will immer 100 Prozent geben“, ist Marcio Goncalves ob dieser Eigenschaften sehr angetan. Einen Winger, wie er im Lehrbuch steht, verkörpert Jarno Sommer. Er gilt als moderner Außenverteidiger, der zügellos und rasant seine Seite entlangpirscht. Mit reichlich Attacke im Blut sorgt der Speedy Gonzales-Typ für ordentlichen Fahrtwind auf seiner Flanke. Schneller als sein Schatten ist Noah Kryeziu, über den Marcio Goncalves zu Protokoll gibt: „Noah überzeugt durch seine enorme Schnelligkeit.“

 

 

„Wichtig, Einsatzzeiten und Vertrauen zu geben.“

 

In diesen jungen Jahren gibt es vor allem reichlich Lehrzeit zu erhaschen. Der langjährige Jugend-Coach Marcio Goncalves wird die Newcomer gewiss auch einmal in das kalte Wasser schmeißen. „Mein Ziel ist es, junge Spieler weiterzuentwickeln und diese schnell zu integrieren und zu festen Größen zu machen“, unterstreicht der Heerser-Bruch-Tedesco (Bild rechts). Weiter ergänzend: „Auch in diesem Jahr werden einige Altjahrgänge aus der A-Jugend bereits in die Erste mit integriert. Da ist es enorm wichtig, auch auf diese zu bauen und Einsatzzeiten zu geben sowie Vertrauen zu schenken.“

 

 

„Jede Einheit muss wahrgenommen werden.“

 

Der Kader bietet viele Möglichkeiten, ist er doch annähernd so zusammengeblieben. Nach der ewig langen Pause muss wieder ein Gefühl für den Fußball entwickelt werden. Die Ankündigung vom Coach ist eindeutig: „Es werden diverse Positionen ausprobiert und die Jugendspieler integriert. Die Vorbereitung ist aufgrund des Kreispokals und Westfalenpokals recht kurz. Daher muss jede Einheit wahrgenommen werden, um wieder auf Betriebstemperatur zu gelangen, aber da bin ich sehr zuversichtlich!“

 

Testspielprogramm:

 

Einige spannende Partien warten in den kommenden Wochen auf den SV Werl-Aspe.

 

Sonntag, den 18. Juli 2021: RSV Hörste

 

Donnerstag, den 22. Juli 2021: TuS Asemissen II

 

Sonntag, den 25. Juli 2021: SV Oetinghausen II

 

Donnerstag, den 29. Juli 2021: TSV Oerlinghausen

 

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