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Kreisliga A Lemgo

VfL Lüerdissen – Still ruht der See

Personell hat sich extrem wenig rund um den VfL Lüerdissen ereignet. Alexander Kirsch geht als Spielertrainer zum TuS Brake, während Tim Plöger als Sturmführer von der SG Leese/Hörstmar/Lieme kommt.

 

Steffen erwartet eine „Wundertüte.“

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Der frühe Vogel fängt den Wurm. Nach diesem Slogan handelte der VfL Lüerdissen, der schon ab Mitte April in Zweier-Gruppen fleißig probte. Zu einer Zeit, als dies nur per Terminvergabe möglich war. Intensive Laufeinheiten und Stabilisierungsübungen wurden ebenfalls eingestreut. Um die Monotonie aus dem Vorbereitungsalltag zu streichen, nahm Spielertrainer Tim Steffen dieses Angebot eben an. Seine nachvollziehbare Erklärung: „Meine Spieler sollten das Gefühl für den Ball nicht verlieren.“

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Von Henning Klefisch

 

Tim Steffen

Seit dem 2. Juli 2021 trainieren die Lüerdisser wieder, steigen in den Testspielbetrieb am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den Detmolder A-Ligisten SF Berlebeck/Heiligenkirchen ein. Der ehemalige Verbandsliga-Kicker spricht von einer „wirklich guten Trainingsbeteiligung.“ Die Sehnsucht, wieder gegen den Ball zu treten, ist vehement. „Die Leute haben wieder Bock, zu spielen, Bock, zu trainieren“, erklärt Steffen sein positives Empfinden während der Übungseinheiten. Nach der Pause von einem Dreivierteljahr ist nun entscheidend, dass die Belastungssteuerung kompatibel ist. „Das ist nicht ganz einfach, weil die Gruppe heterogen ist“, erklärt Steffen die Klippen, die hier verletzungstechnisch umschifft werden mussten.

 

„Plöger soll unsere Achillesferse aufbessern.“

 

Ein echter Sturmgigant mit einer grandiosen Physis ist Tim Plöger (Bild rechts). Der langjährige Leeser konnte in diesem Sommer von einem Wechsel überzeugt werden. „Als wuchtiger Stürmer soll er gerade unsere Achillesferse ein wenig aufbessern“, könnte der Neuzugang von der SG Leese/Hörstmar/Lieme den Teamerfolg mit „einfachen Toren“ belohnen. Seine Schnörkellosigkeit zeichnet den Hünen aus. Steffen: „Mit Tim bin ich bisher absolut zufrieden.“ So lobt er den Trainingseifer und die schnelle Anpassungsfähigkeit von seinem bis dato einzigen Neuzugang.

 

„Wichtig, dass das Gefühl für das Fußballspielen wiederkommt.“

 

Speziell nach der elendig langen Corona-Pause gleicht die neue A-Lemgo-Serie einer „Wundertüte.“ Immerhin waren doch einige Teams extrem umtriebig auf dem hiesigen Transfermarkt unterwegs. Entscheidend: „Wichtig ist, dass das Gefühl für das Fußballspielen wiederkommt.“ Wieder Spaß am Lokalfußball zu haben, dies auch in den Trainingsinhalten zu vermitteln, das ist eine Herzensangelegenheit für den Blondschopf. Als Favoriten auf den Bezirksliga-Aufstieg sieht der torgefährliche Linksverteidiger neben Asemissen auch Leopoldshöhe, Bad Salzuflen und Bentorf/Hohenhausen. Ebenso die „stark verstärkte“ Mannschaft vom TBV Lemgo II hat er im Blick. Grundsätzlich gilt: Ein erfolgreicher Start wäre hilfreich, um den Druck herauszunehmen.

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