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Elf der Woche

Spieler der Woche der KW 48/2025

26.11. – 30.11.25

 

 

Spieler der Woche der LL1, BL1, BL2, BL3 und A Detmold & A Lemgo

 

Kevin Schaschnow – Türkgücü Gütersloh

(hk).  Im ultimativen Spitzenspiel dieser 16. Runde setzt sich Türkgücü Gütersloh mit einem deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen den TuS Lipperreihe klar durch und überwintert mit einem Vorsprung von zwei Punkten an der Tabellenspitze.

Kevin Schaschnow

Doppeltorschütze Kevin Schaschnow überzeugt dabei nicht nur durch seine Tore, sondern auch mit einer starken Gesamtleistung. Sein Trainer Uwe Beck lobt den Matchwinner: „Wenn du als Rechtsverteidiger zwei Tore machst, ist das in der Bezirksliga ein Wert. Dazu hat er ein Top-Spiel gemacht.“ Mit konstanten Leistungen unterstreicht der offensivstarke Abwehrspieler seine Bedeutung für das Team. Indem er den vorentscheidenden zweiten und dritten Treffer markiert, erweist sich der von Beck zum Vize-Kapitän ernannte Leader als „spielentscheidender Mann“ in diesem Top-Spiel. Folgerichtig konstatiert der Türkgücü-Cheftrainer: „Von daher gibt es schon ein paar Parameter, die für ihn sprechen.“

 

 

Spieler der Woche der Lipper-Ligen

 

Jason Jansen – Post TSV Detmold II

(hk).  Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm – wie auch im Fall des Dreifachtorschützen Jason Jansen, Sohn der lippischen Stürmer-Ikone Johann Jansen. Sein entscheidender Anteil am Spiel führt zum 8:3-Kantersieg des Post TSV Detmold II gegen den SuS Pivitsheide.Spitzbübisch beginnt Post TSV Detmold II-Cheftrainer Dennis Wieder seine Lobeshymne auf den treffsicheren Youngster damit, dass es „seine größte Auszeichnung ist, dass er der Sohn von Johann Jansen ist.“ Der Sohnemann ist ein hochinteressanter Spieler, der sowohl durch überragende Technik als auch richtig geile Schusstechnik“ besticht. Als Freigeist gehört er zur Gattung der „Straßenfußballer“ und wirkt zuweilen „etwas wild in den taktischen Anweisungen“. Seine Mitspieler wissen ihn jedoch richtig einzuschätzen und gewähren ihm die für sein Spiel so wichtigen Freiheiten. Bedeutungsschwere Worte wählt Dennis Wieder gegenüber Lippe-Kick: „Wenn er das auf den Platz kriegt, zähle ich ihn zu den besten Offensivspielern der Liga.“ Intuitiv läuft der in der Jugendabteilung des SV Eintracht Jerxen-Orbke ausgebildete Jason Jansen die richtigen Räume an und bewegt sich darin äußerst geschickt. Dazu gesellt sich ein wohltuender Torinstinkt, sobald er in Abschlusssituationen gelangt. Mit seinem feinen Gespür besitzt er das perfekte Raum-Zeit-Gefühl und weiß genau, wann und wo Gefahr droht. Wieder konnte ihn vor dieser Saison mit überzeugenden Argumenten von einem Wechsel aus dem Detmolder Norden zum Werresportplatz gewinnen. „Aktuell bereitet er uns richtig Freude. Die letzten Wochen war es richtig gut von ihm“, schwärmt Wieder. Wenn Jansen sein volles Leistungspotenzial ausschöpft, ist er ein absoluter Unterschiedsspieler. Im vergangenen November steuerte er fünf Tore und vier Assists zum Teamerfolg der Residenzler bei. Diese Torgefahr hat er sich im Verlauf der Serie erarbeitet; die Entwicklung ist durchweg positiv. In der Frühphase, so gibt Wieder zu, „war er etwas mit sich am Hadern“ – Jansen gilt als selbstkritischer Geist. Dennoch: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Temporär muss er noch weniger Schnörkel in sein Spiel bringen und mehr Zielstrebigkeit demonstrieren, anstatt jedes Dribbling erzwingen zu wollen.

Dennis Wieder

Weiteres Verbesserungspotenzial besteht im Kopfballspiel sowie in der defensiven Bereitschaft. Im Angriffsspiel agiert er völlig frei. „Nach vorne hin hat er alle Freiheiten. Er kann zu jeder Spielminute das Spiel selbst entscheiden. Er kann mich aber auch so zur Weißglut bringen, dass ich ihn nach 45 Minuten auswechseln muss, weil er ein bisschen teilnahmslos wirkt.“ Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ist bei ihm fließend – seine Unberechenbarkeit ist zugleich eine echte Tugend. So tritt er eine Stunde lang nahezu überhaupt nicht in Erscheinung, um dann in der 62. Minute mit einer Einzelleistung sein fußballerisches Potenzial eindrucksvoll zu demonstrieren. Wieder fällt auf: „Sein größter Kritiker ist sein Vater und sein eigener Kopf.“ Der Coach ist überzeugt: „Wenn das alles bei 100 Prozent ist, dann geht da auch noch deutlich mehr.“ Momentan hat Jansen sechs Treffer für den Tabellenfünften aus dem Detmolder Kreisoberhaus erzielt. Wieder wagt sich verbal nicht zu utopisch aus der Deckung, wenn er seinem Talent eine zweistellige Trefferanzahl zutraut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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