02.04- 08.04.2026

Spieler der Woche der A Lemgo
Linus Held – TSV Kirchheide

Linus Held
(hk). Derbysiege besitzen stets einen besonderen Reiz – insbesondere dann, wenn sie zugleich die erste Niederlage an einer bislang uneinnehmbaren Stätte besiegeln. So geschehen beim 3:1-Erfolg des TSV Kirchheide bei Eintracht Lemgo. Der Aufsteiger musste damit erstmals in dieser Saison auf dem heimischen Rasenplatz an der Ilse in Leese eine Niederlage hinnehmen.
Maßgeblichen Anteil an dieser Premiere hatte zweifellos TSV-Offensivakteur Linus Held, der mit zwei Vorlagen und einem Treffer überzeugte. Sein Co-Trainer Christopher Reineking hebt gegenüber Lippe-Kick die Qualitäten des Porträtierten ausdrücklich hervor: „Er hat in der Defensivarbeit viele Wege gemacht, um den Gegner anzulaufen und in Pressingsituationen zu bringen.“ Darüber hinaus erwies sich Held als zentraler Taktgeber im Spiel der Mannschaft vom Westhang. Reineking würdigt insbesondere dessen Aktionsradius: „Er war bei nahezu jedem Angriff von uns eingebunden. Sei es, den Ball zunächst abzusichern oder ihn auf die Mitspieler zu verteilen.“ Mit diesem Erfolg baut Kirchheide den Vorsprung auf die Eintracht auf fünf Zähler aus.

Spieler der Woche der B & C-Ligen Detmold und Lemgo
Konstantin Levykin – SV Hörstmar
(hk). Einen ebenso gewichtigen Beitrag zum 2:0-Derbysieg des SV Hörstmar über den VfL Lieme – dem ersten Erfolg dieser Art seit 26 Jahren – leistete Konstantin Levykin.

Konstantin Levykin
Der Angreifer zeichnete sich nicht nur als Torschütze aus, sondern fungierte darüber hinaus als unermüdlicher Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Gäste. Sein Co-Trainer Christian Kasper lobt via Lippe-Kick: „Er hatte die Bereitschaft, die nötigen Extrawege zu gehen.“ 
Ein Fitnesstracker hätte wohl aufschlussreiche Daten geliefert, denn Kasper merkt an: „Was der an Kilometer gemacht hat, würde mich echt interessieren.“ Besonders bemerkenswert ist Levykins Präsenz auf dem Spielfeld. Mit dieser Mentalität avanciert man zum Derby-Helden, wie Kasper eindrucksvoll unterstreicht: „Er hat gerade im Derby den absoluten Willen ausgestrahlt, das Ding gewinnen zu wollen. Hat jeden Zweikampf angenommen.“ Letztlich ist es seine nahezu allgegenwärtige Präsenz, die nachhaltig beeindruckt: „Er war einfach überall“, staunt der SVH-Co-Trainer.