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Hakedahler SV — TuRa Heiden

Spielbericht

Nächste Klatsche für den HSV

(hk). Die nächste Klatsche setzt es für den Hakedahler SV. Lasst mich kurz nachrechnen: Sechs plus zehn plus sieben, flugs die Kopfrechenmaschine bemüht. Ah, in Ordnung. Oder auch nicht. In den letzten drei Spielen weist der HSV eine desaströse Bilanz von 0:23 Toren auf, bei null Zählern, das versteht sich quasi von selbst. Man möchte Coach Rezan Kurt zurufen: Rezan, mach deine Abwehr dicht, doch auch im Pokal-Heimspiel gegen den TuRa Heiden gelingt dies nicht. Sie ertrinken in der nächsten Torflut, ist Land unter beim 0:7-Heimdebakel angesagt.

 

Von Henning Klefisch

 

Andrei Pyrlitesku

Ein konsternierter Kurt: „Wir sind natürlich über das Ergebnis sehr enttäuscht. Wir wollte hier vor allem auch für die Meisterschaft Selbstvertrauen tanken“, ist dieses aber mal so völlig misslungen. Trotzdem will Rezan Kurt eine Sache keineswegs verneinen: „Die Jungs haben aber wirklich alles rausgehauen und gekämpft. Man hat aber auch gemerkt, dass bei einigen Spielern die Kräfte schwinden. Das kann man aber auch verstehen bei drei Spielen in fünf Tagen zuletzt“, haben selbst Champions League-Klubs nicht solch ein Programm zu absolvieren. Wohlgemerkt: Teams, die über einen deutlich größeren Kader und, mit Verlaub, über Spieler mit einer besseren körperlichen Konstitution verfügen. Julian Brune (10. Min.), Hendrik Böke (14. Min.) und Andrei Pyrlitesku (37. Min.) besorgen die 3:0-Pausenführung. Wieder Pyrlitesku (65. Min.), Jann König (80. Min.), erneut Brune (83. Min.) und auch Janik Markmann (89. Min.) tragen sich im zweiten Durchgang in die Torschützenliste ein. Einige Spielzüge sind ausgesprochen sehenswert. TuRa-Trainer Thorsten Geffers aber hat noch etwas auszusetzen: „Trotzdem war ich aber auch zwischendurch mit unseren spielerischen Elementen auf dem Kunstrasen nicht ganz zufrieden und auch die Chancenverwertung ist weiterhin ausbaufähig. Dann hätte es noch das ein oder andere Tor mehr geben können.“

 

„Ein souveräner und nie gefährdeter Erfolg“

Rezan Kurt

Für Kurt ist auch der Faktor Gegner kein unerheblicher Messwert, wenn er sagt: „Heiden ist natürlich aber auch eine sehr, sehr starke Mannschaft, die spielerisch und taktisch sehr überzeugt hat. Unsere Jungs wissen, dass sie das auch anders können und daher müssen wir einfach geduldig bleiben. Nochmal Glückwunsch an Heiden!“ Der HSV muss weiter aufrecht bleiben, Kopf nach oben, Brust raus, sich nun auf die Liga konzentrieren, das sollte das folgende Motto sein. Heiden-Coach Thorsten Geffers findet: „Insgesamt gesehen ein souveräner und nie gefährdeter Erfolg beim B-Ligisten.“ Geffers freut sich, dass seine Wünsche in Erfüllung gegangen sind: „Im Endeffekt eine Runde weiter und keine weiteren Verletzten. Zudem haben beide Teams ein äußerst faires Spiel gemacht.“

 

Fazit: Jaja, die Heidener. Wenn man den Worten von Geffers vor dem Spiel so gelauscht hat, dachte man schon an ein Abschenken. Pustekuchen, denn die Gäste machen es gut, sind quicklebendig und spielfreudig unterwegs, lassen den klar unterlegenen HSV-Jungs keine wirkliche Chance. Um zu erkennen, dass der Sieg verdient ist, dafür braucht man nicht einmal die allgemeine Grundschulreife.

 

Tore:
0:1 Julian Brune (10. Min.)
0:2 Hendrik Böke (14. Min.)
0:3 Andrei Pyrlitesku (37. Min.)
0:4 Andrei Pyrlitesku (65. Min.)
0:5 Jann König (80. Min.)
0:6 Julian Brune (83. Min.)
0:7 Janik Markmann (89. Min.)

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
27. August 201990'Kreispokal Detmold2019/201. Runde

Spielort

Sportplatz Heidenoldendorf
Niedernfeldweg 12, 32758 Detmold, Deutschland

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfGoalsSpielausgang
Hakedahler SV000Loss
TuRa Heiden347Win

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