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Lüerdissen setzt sich im Elfmeterschießen durch

Spielbericht

(ab). Der VfL Lüerdissen steht nach einem 6:4-Erfolg nach Elfmeterschießen über den TSV Kirchheide im Viertelfinale des Lemgoer Kreispokals.

 

 

„Wir sind super ins Spiel gegen den Tabellenersten der A-Liga reingekommen“, meint ein zufriedener TSV-Coach Norman Dinkelbach (Bild links): „Meine Jungs standen defensiv sehr stabil und ließen unserem Gegner fast keine Torchance.“ Genau so hatte sich das Trainerteam auch vorgestellt: „Defensiv kompakt stehen und auf Fehler des Gegners warten und blitzartig zuschlagen.“ Und die Mannschaft setzt dir Vorgaben sehr gut um. „Wir konnten in der ersten Halbzeit supergut mithalten. Ich glaube, dass unser Gegner uns unterschätzt hat. VfL Lüerdissen dachte bestimmt, dass wir einfacher zu knacken wären“, vermutet Dinkelbach. Laut Tim Steffen hat der VfL aber einfach nur eine schlechte erste Halbzeit abgeliefert: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, das hat mir vom Passspiel nicht so gut gefallen, uns fehlte der Zug, wir haben zu oft in den Rücken gespielt, das war schläfrig. Wenn man das so sagen kann fehlte uns der Drive nach vorne.“

 

Und in der Defensive passt man einmal nicht gut genug auf. Ein Ball aus der eigenen Hälfte landet punktgenau bei Fynn Simon, der den Ball mit der Brust annimmt, sich blitzschnell um die eigene Achse dreht und den Ball mit Wucht aus 18 Metern ins Tor hämmert. „Was für eine Fackel“, ist Dinkelbach echt angetan von dem sehenswerten 1:0. „Nicht unbedingt unverdient“, findet der Coach die Halbzeitführung für seine Truppe.

 

Die Halbzeit nutzt Tim Steffen, um zwei frische Kräfte ins Spiel zu bringen. Mit Erfolg, wie Tim Steffen (Bild rechts) meint: „In der zweiten Halbzeit waren wir wesentlich zielstrebig und haben versucht, gegen gut spielende Kirchheide mehr Druck zu entwickeln.“ So kommt der VfL vermehrt zu Torchancen, der Ausgleich lässt aber auf sich warten, zumal auf der TSV über Konter das ein oder andere Mal gefährlich wird. Der dann überfällige Ausgleich fällt in der 79. Minute. Jan Batzer befördert sein Team ins Elfmeterschießen. „Wir hatten in ein paar Situationen Glück, dass wir uns nicht eher das Tor gefangen haben“, so Dinkelbach. „In der zweiten Halbzeit hat Lüerdissen unheimlich viel Druck gemacht.“

 

Das Elfmeterschießen ist dann recht schnell erzählt. Da Fynn Simon bei seinem Versuch zu genau zielt und nur die Latte trifft, alle anderen Schützen ihre Versuche aber verwandeln können, setzt sich der VfL Lüerdissen knapp durch. „Glückwunsch an Lüerdissen. Aber wir können uns nichts vorwerfen, haben ein top Spiel absolviert. Super Spiel auf hohem Niveau“, urteilt Norman Dinkelbach. Tim Steffen ist „glücklich“, dass seine Mannschaft den Sieg für sich verbuchen kann.

 

Fazit: Nach einem insgesamt ausgeglichenen Spiel muss der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Hier hat der VfL Lüerdissen mehr Glück und zieht in die nächste Runde ein. Dort geht es zum Liga-Konkurrenten FC SSW.

 

Tore:

1:0 Fynn Simon (23. Min.)

1:1 Jan Batzer (79. Min.)

 

Elfmeterschießen:

Für Kirchheide treffen: Jannik von Heiden, Thomas Dick, Christopher Rapier

Für Lüerdissen treffen: Tim Steffen, Alexander Quast, Marcus Klewe, Heiner Beckmann, Dominic Linnenbrügger

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
17. September 202090'Kreispokal Lemgo2020/21Achtelfinale

Spielort

Stadion am Westhang
Sportplatz Kirchheide, 41, Driftenweg, Lehmkuhle, Matorf-Kirchheide, Lemgo, Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, 32657, Deutschland

Ergebnisse

ClubGoalsSpielausgang
TSV Kirchheide4Loss
VfL Lüerdissen6Win

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