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Späte Tore bescheren Asemisser-Heimsieg

Spielbericht

(hk). Der TuS Asemissen II bejubelt den Derby-Sieg. Einen starken TuS Helpup bezwingen die Männer von Coach Florian Meerkötter mit 2:1. Besonders: Alle drei Tore in der Begegnung fallen erst ab der 84. Spielminute. Das Helpuper-Anschlusstor in der dritten Minute der Nachspielzeit fällt zu spät. Mit diesem Sieg schieben sich die Hausherren bis auf den fünften Rang vor, während die Turn- und Sportlustigen auf den zwölften Rang abrutschen.

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Von Henning Klefisch

 

Deckungsgleich geht es in den ersten 45 Minuten zur Sache, was die Spielanteile angeht. Abschlussaktionen genießen Seltenheitswert. Bereits nach drei Spielminuten ist jedoch der erste Aufreger zu vernehmen. Meerkötter wartet sehnsüchtig auf den Elfmeter-Pfiff, als Gäste-Schnapper Lutz Jonaitis (Bild rechts) aus seinem Kasten eilt, mit dem Ziel, die Kugel sein Eigen nennen zu dürfen. „Vorher klärt allerdings ein Helpuper Verteidiger, sodass der Torwart nur in meinen Stürmer springt, ohne Chance auf den Ball und ihm die Faust in das Gesicht rammt“, beschreibt Florian Meerkötter die Szene, die zur frühzeitigen Herausnahme von Asemissen II-Kicker Yannick Klippenstein (Bild links) führt. Diese Aktion findet an der Strafraumgrenze statt. In der Folgezeit fällt bei den Hausherren das schlampige Kombinationsspiel auf, weshalb flüssige Aktionen hier selten wahrnehmbar sind. Die Helpuper sind von ihrem Coach Andre Plaß ausgezeichnet eingestellt, sind stark im Infight, trauen sich auch Schussversuche zu, sind es zwei Möglichkeiten, denen es aber an der nötigen Präzision mangelt. Ein weiterer Aspekt, der auf keinen Fall vernachlässigt werden darf. „Hinzukommt, dass es sehr windig ist und wir gegen den Wind spielen.“ Als das „etwas bessere Team“ sieht Gäste-Coach Andre Plaß sein Team. Er verweist etwa auf die „zwei, drei guten Chancen“ und bemerkt: „Wir waren bissiger und hatten klar das Heft in der Hand.“

 

Asemisser-Doppelschlag ist vorentscheidend

 

Mit dem Wind im Rücken haben sich die Asemisser für den zweiten Durchgang vorgenommen, sehr aggressiv den Kontrahenten anzulaufen, um so Helpuper-Fehler zu erzwingen. „Das gelingt uns sehr gut, daher geht die zweite Halbzeit aus meiner Sicht klar an uns. Helpup kann sich selten befreien“, verrät Meerkötter (Bild links)  seine Erkenntnis bei Lippe-Kick. Die Gäste leisten sich einfache Ballverluste, doch Asemissen II schlägt daraus zunächst keinen Profit, traut sich bei den Torabschlüssen zu wenig zu – oder hat Pech. Wie bei einem Latten-Knaller von Kai Bullock. Der TuS Helpup ist auch nicht zu verachten, erzeugt vor allem über Konterattacken eine ständige Torgefahr. Ein Schuss streift das Außennetz. Als sich einige schon auf ein torloses Remis eingestellt haben, bringt Raffael Giebel die Blau-Weißen mit einem 25-Meter-Hammer in den Giebel mit 1:0 in Führung.

 

„Ein Unentschieden wäre gerechtfertigt gewesen“

 

Helpup ist wütend, will eine schnelle Antwort, erhöht das Risiko, was automatisch Räume für die Hausherren offeriert. In der 89. Minute ist es so weit. Jonas Epp überspielt die Gegenspieler, bringt Johannes Driediger (Bild links) in Aktion, der frei stehend auf das gegnerische Gehäuse zuläuft, per Flachschuss vollendet. Plaß prangert das eigene Deckungsverhalten an: „Wir waren nicht nah genug an den Gegenspielern.“ Das Anschlusstor von TuS Helpup-Goalgetter Marc Schubert (Bild rechts) kommt zu spät, ist erst in der dritten Minute zum 2:1 erfolgreich. „Aus meiner Sicht ein verdienter Sieg. Ist die erste Halbzeit noch relativ ausgeglichen, sind wir in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft und gewinnen verdient“, resümiert Florian Meerkötter im Lippe-Kick-Gespräch. Ärgerlich für den TuS Helpup-Coach Andre Plaß: „Wir haben leider verpasst, in Halbzeit eins den Grundstein in Form eines Tores zu legen. Aufgrund beider Halbzeiten wäre ein Unentschieden gerechtfertigt gewesen“, fehlt seiner Elf am Ende jedoch die Puste.

 

Fazit: Ein spät erreichter Heimsieg für den TuS Asemissen II, der nach einem verteilten ersten Abschnitt, mit leichten Vorteilen für die Gäste, in den zweiten 45 Minuten einige Gänge hochfährt. Sie erhöhen die Schlagzahl, erarbeiten sich ein Chancen-Plus, kassieren das Anschlusstor zu spät, um tatsächlich noch zu wackeln.

 

Tore:
1:0 Raffael Giebel (84. Min.)
2:0 Johannes Driediger (89. Min.)
2:1 Marc Schubert (90. + 3 Min.)

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
4. Oktober 202090'Kreisliga B2 Lemgo2020/217

Spielort

Sportzentrum Greste
Grester Str. 169, 33818 Leopoldshöhe, Deutschland

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfGoalsSpielausgang
TuS Asemissen II022Win
TuS Helpup011Loss

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