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Werl-Aspe stürmt ins Finale

Spielbericht

(ab). Der SV Werl-Aspe stoppt den Triumphzug, auf dem die SG Bega/Humfeld bis ins Pokal-Halbfinale gefahren ist mit einem klaren 5:1-Auswärtssieg. Trotz starker Anfangsphase kann der Aufsteiger den Liga-Konkurrenten nicht bezwingen. Bezirksligist RSV Barntrup ist Gegner des SV Werl-Aspe im Finale am 3. September.

 

Glücksgöttin Fortuna und ein starker Keeper im Kasten der Gäste sorgen dafür, dass es nach 15 Minuten noch nicht 3:0 für die SG Bega/Humfeld steht. Fabian Drews, Nico Scarlata und Oguz Erk haben gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, aber SVWA-Keeper Kai Kassner (Bild rechts) ist von Beginn an hellwach und hält alles, was zu halten ist. „Wir hatten zu Beginn stark mit dem Platz zu kämpfen. Wir haben einige Fehler gemacht, die zu gefährlichen Torchancen für Bega geführt haben. Hätten da auch gut hinten liegen können“, so SVWA-Coach Marcio Goncalves. Doch die Weisheit, dass man sich hinten das Tor fängt, wenn man es vorne nicht macht, bewahrheitet sich auch diesmal. Aus „stark abseitsverdächtiger Position“, so SG-Coach Michael Krügel, bringt Ibrahim Sory Camara, der auf die Reise geschickt wird, die Schwarz-Weißen mit 1:0 in Front und stellt den Spielverlauf auf den Kopf. Von da an ist Werl-Aspe besser im Spiel. „Ab der 20. Minute ist das Spiel offener“, meint auch Krügel. Seine Truppe lässt sich vom Rückstand nicht aus dem Tritt bringen und kommt nach einem ähnlichen Treffer zum Ausgleich. Jan-Luka Wieck spielt den langen Ball zu Lennard Berger, der den herausgeeilten Kai Kassner irritiert, der so den Schuss ins leere Tor von Nico Scarlata (Bild links) nicht mehr verhindern kann.

 

 

Bega/Humfeld fehlen die Kräfte

Marcio Goncalves ist auch nach dem Ausgleichstreffer noch guter Dinge und wusste, dass seine Mannschaft „wieder reinkommen“ wird. Und so kommt es auch. Nach einer Ecke leistet sich die SG Bega/Humfeld einen eklatanten Stellungsfehler, den erneut Ibrahim Sory Camara (Bild rechts) ausnutzt und zum 2:1 einköpft, was auch der Halbzeitstand ist. Zur Pause wechselt Michael Krügel einmal aus, der mit gelb vorbelastete Fabian Heuer geht vom Platz, Marvin Dubbert kommt für ihn ins Spiel. Doch auch der kann die Wende nicht mehr einleiten. Im zweiten Durchgang findet die SG offensiv kaum noch statt. Oder, wie es Marcio Goncalves ausdrückt: „In der zweiten Halbzeit standen wir hinten stabiler, haben kaum noch etwas zugelassen und unsere Tore gemacht.“ Zweimal Till Messmann und Ole Maxim Seipt schießen einen am Ende klaren, aber doch zu hohen 5:1-Erfolg heraus. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit nach vorne keine Ideen mehr und hinten raus hat uns dann auch die Kraft gefehlt. Werl-Aspe hat das dann gut gemacht, hat seine Chancen genutzt“, so Michael Krügel.

 

Goncalves freut sich tierisch über Finaleinzug

Für den SV Werl-Aspe geht es somit im Finale gegen den RSV Barntrup. „Eine klasse Mannschaftsleistung und ein super Kampf meiner Mannschaft. Wir sind im Finale und freuen uns tierisch darüber“, so Goncalves. Doch lange feiern kann die Mannschaft nicht. Schon am Sonntag geht es in die zweite Pokalrunde der neuen Spielzeit. Dort geht es dann beim B-Ligisten SV Wüsten darum, „in die nächste Runde zu kommen.“

 

Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten rauft sich der SV Werl-Aspe zusammen und siegt am Ende ungefährdet. Bega/Humfeld scheitert an der eigenen Chancenverwertung. Im zweiten Abschnitt läuft beim Aufsteiger nicht mehr viel zusammen.

 

Tore:

0:1 Ibrahim Sory Camara (21. Min.)

1:1 Nico Scarlata (30. Min.)

1:2 Ibrahim Sory Camara (32. Min.)

1:3 Till Messmann (53. Min.)

1:4 Ole Maxim Seipt (62. Min.)

1:5 Till Messmann (78. Min., 11m)

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
27. August 202090'Kreispokal Lemgo2019/20Halbfinale

Spielort

Sportplatz Humfeld an der B 66
50, Bundesstraße, Dörentrup, Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, 32694, Deutschland

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfGoalsSpielausgang
SG Bega/Humfeld101Loss
SV Werl-Aspe235Win

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