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Wolf setzt dem Wahnsinn die Krone auf – FC SSW im Viertelfinale

Spielbericht

(ab). Was für ein Pokalfight! Die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf und der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen liefern sich einen Schlagabtausch des Allerfeinen. Mit 5:4 behält der A-Ligist knapp die Oberhand.

 

 

Und das liegt zum Großteil an der Chancenverwertung. Denn laut Maik Grenner ist es der von ihm erwartete „Pokalfight auf Augenhöhe. Ein ausgeglichenes Spiel über 90 Minuten, wobei ich leicht Vorteile und ein Chancenplus bei uns gesehen habe. Der SSW hatte am Ende das Glück auf seiner Seite und war in der Chancenverwertung einfach brutal effektiv. Denn viel mehr Chancen haben wir gar nicht zugelassen.“ Los geht es bereits in der neunten Spielminute, als Sören Zietz den FC SSW in Führung bringt. Doch die SG LTW hat im ersten Durchgang stets eine Antwort parat. Fabian Arning kann zum 1:1 ausgleichen. Auch die erneute SSW-Führung durch Fabian Dümpe hält keine 120 Sekunden. Denn noch vor dem Seitenwechsel kann Justin Fricke den 2:2-Pausenstand erzielen.

 

Nach der Pause wendet sich das Blatt zunächst zu Gunsten der Hausherren. Denn in der 51. Minute bringt Lennart Althöfer (Bild links) die SG mit 3:2 in Führung. Nun ist es FC SSW, der einem Rückstand hinterherlaufen muss, aber genau wie die Gastgeber immer eine Antwort parat hat. Ole Zietz gleicht eine Viertelstunde vor Schluss zum 3:3 aus. In der Folge überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Erst bringt Althöfer die SG LTW wieder mit 4:3 in Führung. Doch erneut kann der FC SSW ausgleichen, diesmal in Person von Rouven Post. Den Schlusspunkt setzt SSW-Youngster Jannik Wolf (Bild rechts), der kurz vor Spielschluss das 5:4 für den A-Ligisten.

 

„Am Ende ist die Enttäuschung natürlich groß“, meint Maik Grenner. Aber: „Die Lehren aus dem Spiel, die wir mitnehmen, sind für die Zukunft natürlich Gold wert. Dazu kommt, dass das die Reaktion der Mannschaft war, die Christian und ich sehen wollten, nach dem dürftigen Auftritt am Wochenende.“ Denn so hat sich die Mannschaft präsentiert, wie Grenner und Lukacs es sich wünschen: „Und vor allem haben die Jungs gezeigt, was sie im Stande sind zu leisten.“

 

Für den FC SSW war es „ein hartes Stück Arbeit“, wie Rouven Post meint: „Man sah, dass der Gegner das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Sie haben es uns sehr, sehr schwer gemacht. Am Ende konnten wir uns dann aber glücklicherweise durchsetzen. Für die Zuschauer war es sicherlich ein Spektakel und ein hin und her, was das Ergebnis ja auch gut widerspiegelt. An der einen oder anderen Stelle wurde es mal etwas ruppiger, aber größtenteils war es ein faires Spiel, in dem wir dann am Ende die Nase vorne hatten und unser Ziel, in die nächste Runde einzuziehen, erreicht haben.“

 

Fazit: Ein Tor-Spektakel, welches unheimlich viel Spaß macht. Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Verlierer verdient, doch im Pokal muss nun mal ein Team weiterkommen. Im Viertelfinale trifft der FC SSW auf den VfL Lüerdissen.

 

Tore:

0:1 Sören Zietz (9. Min.)

1:1 Fabian Arning (25. Min.)

1:2 Fabian Dümpe (40. Min.)

2:2 Justin Fricke (42. Min.)

3:2 Lennart Althöfer (51. Min.)

3:3 Ole Zietz (74. Min.)

4:3 Lennart Althöfer (81. Min.)

4:4 Rouven Post (84. Min.)

4:5 Jannik Wolf (87. Min.)

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
17. September 202090'Kreispokal Lemgo2020/21Achtelfinale

Spielort

Erlenhain
Am Sportplatz, Sturheide, Kalletal, Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, 32689, Deutschland

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfGoalsSpielausgang
SG Lüdenhausen/Talle/Westorf224Loss
FC SSW235Win

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