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Hallenfussball

Cherusker Detmold haben es geschafft

Dank einer tollen Moral schaffen die Cherusker Detmold den Sprung in die Futsal-Oberliga. Ein deutlicher Sieg über den VfR Sölde berechtigt dazu. Lippe-Kick hat sich mit Cherusker Präsident Michael Grundmann über diese denkwürdige Partie unterhalten.

Cherusker schaffen Oberliga-Aufstieg

Futsal (hk). Den Oberliga-Aufstieg haben die Cherusker Detmold perfekt gemacht. Am vergangenen Samstag gelingt im ersten Heimspiel der Westfalenliga-Saison (weiße Halle in Detmold) ein klarer 11:3-Sieg über den Verfolger VfR Sölde. Damit bleibt die Weste blütenrein, denn die Truppe von Coach Hamo Marhosevic hat sämtliche Liga-Spiele gewonnen. Vereinsboss Michael Grundmann hat aber keinen Spaziergang seiner Truppe gesehen: „Auf dem Papier eine klare Geschichte, aber es war ein hartes Stück Arbeit”, hat er sich doch speziell in der Frühphase den einen oder anderen Schweißtropfen von der Stirn wischen müssen, so wird gemunkelt. An gleicher Stelle hat zuvor der FSP Turbo Minden einen 5:0-Sieg über den FC Schwerte II eingefahren.

Von Henning Klefisch

Der Tabellendritte aus Sölde, der bis zum Spiel in fünf Partien 13 Zähler eingefahren hat, hat den Cheruskern „wirklich viel abverlangt”, setzt sich letztlich aber die größere Klasse der Hausherren durch. Grundmann atmet tief durch und prognostiziert: „Sonst hätte die Geschichte auch nach hinten losgehen können”, hilft ein Blick in den Spielverlauf, um seine Worte nachzuvollziehen. Nach zehn gespielten Minuten liegen die Residenzler zunächst mit 0:2, später mit 1:3 zurück, ehe sie sich immer besser in diese Partie eingrooven und auch mit der notwendigen Durchschlagskraft zu überzeugen wissen. Der Boss hat den Schlüssel zum Erfolg erkannt: „Am Ende waren wir körperlich einfach viel stärker als unser Gegner, was sicherlich der Schlüssel zum Sieg war.” Auch mit dem gesamten Ambiente ist er durchaus zufrieden gewesen, ist die Halle doch gut besucht gewesen. Dazu war der Verkauf toll organisiert, glaubt Grundmann folglich auch, dass die insgesamt vier Teams „sich wohlgefühlt haben.” Zugleich will er sich an dieser Stelle bei Ralf Begemann und Rolf Gkarelas bedanken, die für die Unterstützung gesorgt haben. „Ein großer Dank geht auch an die Fans, die wirklich eine tolle Stimmung gemacht haben. Die Resonanz ist nur positiv und wir hoffen, in der nächsten Saison noch einiges mehr bieten zu können, damit wir noch mehr Fans in die Halle locken”, ist diese Form des Hallenfußballs absolut zukunftsfähig. Michael Grundmann (Bild rechts) ist vom Futsal-Virus definitiv angesteckt: „Ich denke, der Futsal ist einfach geil zum Zuschauen, weil es immer eine Aktion gibt und es nie langweilig wird.” Das nächste Ziel ist bereits klar: Mit einem Sieg gegen den ersten Verfolger FSP Turbo Minden soll die Meisterschaft eingefahren werden und dies doch bitteschön ohne einen Zähler abzugeben.

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