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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 7. Spieltag 18/19 A Lemgo

Sieben Spiele zur siebten Runde. Lippe-Kick hat die neuesten Informationen für euch am Start. Schaut rein.

Ahmsen hat das nächste Spitzenspiel vor der Brust

Kreisliga A Lemgo (hk). Der siebte Spieltag ist bereits am 30. August 2018 eröffnet worden, als der TuS Lipperreihe den TBV Lemgo II mit 2:1 besiegt hat. Während der Spitzenreiter aus Lipperreihe nun also Spielfreiheit genießt, bietet sich nun also die Chance für die Verfolger. Das große Spitzenspiel steigt in Ahmsen, wenn dort der Tabellenzweite TuS Asemissen zu Besuch ist. Im Tabellenkeller kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Drittletzten TSV Kirchheide und dem Schlusslicht TuS Bexterhagen. Mit einem Auswärtssieg könnte der Aufsteiger auf einen Nichtabstiegsrang springen.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TSV Schötmar

(hk). Ben/Hoh-Stürmer Niklas Brand glaubt: „Wir erwarten ein aggressives Schötmar, welches genauso Punkte braucht wie wir.“ Seine Erfahrung aus der Vorsaison lehrt ihm, dass die TSV-Truppe „unwahrscheinlich kampfstark ist.“ Brand muss in diesem Spiel wohl passen. „Trotzdem wollen wir die Heimspiele gewinnen und wir müssen es auch“, setzt er seine Mitspieler bereits etwas unter Druck. Mehr Sicherheit in der Abwehr und mehr Qualität im Torabschluss, das sind die Zutaten für den erhofften Heimsieg. Ein weiterer Aspekt, der für Brand ein Dorn im Auge ist: „Ansonsten müssen wir auf dem Platz wieder ruhiger werden und uns nicht mit dem Schiedsrichter beschäftigen oder mir den Gegnern unterhalten.“

Allen Vereinen machen die vielen englischen Wochen zu schaffen. Auch der TSV Schötmar muss vor dem Gastspiel bei Ben/Hoh auf viele wichtige Akteure verzichten. Linksverteidiger Ugur Cikdemtepe und Coach Mithat Bozkurt weilen im Urlaub. Auch die Langzeitverletzten Levent Kozak,Tamer Canpulat und Fatih Ilhan und Fänger Burhan Gündogan müssen passen. TSV-Schriftführer Yasin Altinisik gibt bei Lippe-Kick zu: „Ich nehme die Ausfälle mittlerweile mit Humor auf, weil ich sonst eigentlich immer weinen müsste. Eigentlich sind diese Ausfälle für eine Mannschaft überhaupt nicht zu kompensieren“, möchte er an dieser Stelle „ein Riesenlob“ an seine Truppe loswerden, die es von Spiel zu Spiel stets schaffen, fußballerisch zu glänzen und alles zu geben. Die Hausherren aus Bentorf/Hohenhausen sieht Altinisik auf Augenhöhe mit seinem Team. Er weiß, dass der Gegner vor allem über die kämpferische Stärke einen Zugang in diese Partie finden möchte. Die mögliche Erfolgsdevise ist klar: „Wir müssen sehr konzentriert über die 90 Minuten spielen, damit für uns eine realistische Chance besteht. Mit der Moral von Donnerstag werden wir dieses Spiel für uns entscheiden“, hat ihm der Auftritt in Leopoldshöhe sehr gefallen.

Axel Wattenberg pfeift diese Begegnung um 15.00 Uhr in der Kampfbahn Lippe-Nord an.

 

TuS Sonneborn vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Ein bockstarkes Spiel machte der TuS Sonneborn bei der jüngsten 2:3-Niederlage in Lipperreihe. Damit verpassten sie den Siegeshattrick, gewannen sie zuvor doch erst mit 2:1 in Bexterhagen und damit 3:1 gegen den TSV Oerlinghausen II. Mit sechs Punkten belegen die Taube-Jungs den Mittelfeldplatz elf, weisen aber nur noch drei Punkte Bonus auf einen Abstiegsplatz auf. An eine spezielle Art der Motivation glaubt TuS-Kicker Michael Kamlah: „Die Leos haben eine bittere Niederlage im letzten Spiel erlitten – das wollen die sicherlich im nächsten Spiel besser machen“, warnt er und so vermutet er: „Es wird heiß her gehen!“ André Marter ist wieder zurück.

1:10 Tore und null Punkte, so lautet die wenig ruhmreiche Bilanz des TuS Leopoldshöhe aus den Partien bei der SG Bentorf/Hohenhausen (0:6) und gegen den TSV Schötmar (1:4). Insgesamt stimmt jedoch die Bilanz der Leos, mit drei Siegen aus sechs Spielen.

Jochen Diederich pfeift diese Partie an der B1 in Sonneborn ab 15.00 Uhr an.

 

VfL Lüerdissen vs. RSV Barntrup

(hk). Viel Respekt schwingt in der Stimme von Lüerdissens Spielertrainer Tim Steffen mit, lobt er doch die „hohe Qualität offensiv und defensiv“ beim RSV Barntrup. Zu viel Bescheidenheit möchte man jedoch auch nicht an den Tag legen, postuliert er doch: „Es ist allerdings unser Heimspiel und wir haben die letzten drei Spiele gut gespielt, auch wenn die Ergebnisse nicht immer passten“, so ist doch die Leistung ansprechend gewesen. Die mögliche Erfolgsformel: „Wir müssen sehr konzentriert sein, aggressiv sowie aktiv in den Zweikämpfen agieren und keine einfachen Fehler machen!“ Wenn dies nämlich nicht erfolgreich funktioniert, stellen die Barntruper eine Truppe dar, „die so etwas dann eiskalt ausnutzen wird!“ Die Personalsituation bessert sich.

Etwas überrascht gibt Barntrup-Coach Daniel Barbarito gegenüber Lippe-Kick zu: „Lüerdissen spielt momentan absolut unter meinen Erwartungen. Für mich eine Mannschaft, die eigentlich unter die Top 4, Top 5 gehört.“ Dennoch glaubt er, dass dies nur eine Momentaufnahme darstellt: „Ich denke, dass sie sich auch noch fangen werden und am Ende weiter oben stehen, als das jetzt der Fall ist.“ Allzu gerne sollen die Kicker aus dem Waldstadion damit aber erst nach Sonntag beginnen. Nach dem Last-Minute-Remis gegen Ahmsen erhofft sich Barbarito, dass sein Team nun den Schalter umlegt, wenn im Waldstadion ein Ertrag herausspringen soll. „Einstellung, Laufbereitschaft, Passspiel, das alles muss deutlich besser werden, nur dann ist etwas für uns drin“, zählt er auf. Sein Comeback nach einer längeren Verletzungspause gibt Dennis Meier. Barbaritos hat Vertrauen in den Führungsspieler: „Von ihm erhoffe ich mir in den nächsten Wochen noch mehr Impulse im Spiel. Aber drei bis vier Wochen benötigt er noch, um bei alter Stärke zu sein“, zeigt sich der Coach hier realistisch.

Stefan Wattenberg ist der Spielleiter ab 15.00 Uhr im Waldstadion.

 

TuS Ahmsen vs. TuS Asemissen

(hk). Einen Wunsch hegt Ahmsen-Coach Michael Tönsmann: „Ich hoffe, dass sich meine Jungs nach diesen letzten drei doch sehr intensiven Spielen nach nur drei Tagen Pause so gut erholen können, dass wir auch gegen Asemissen etwas Zählbares in Ahmsen behalten können.“ Deshalb erwartet er im Spiel gegen den Tabellenzweiten „einen heißen Tanz.“ Auf Pyka, Artak Apresjan und Marvin Zurheide und Florian Ewert muss er verzichten.

Ein gut gemeinter Ratschlag von Michael Kastner vom TuS Asemissen: „Wer am Sonntag noch nichts vorhat, sollte seinen Sonntagsausflug nach Ahmsen verlegen!“ Der Grund ist lukrativ: „Da treffen für mich die offensivstärksten Mannschaften der Liga aufeinander.“ Die Asemisser werden wohl eine Premiere erleben, rechnen sie doch zum ersten Mal in dieser Saison damit, dass der Gegner sich nicht vor dem eigenen Gehäuse verbarrikadiert. Kastner freut sich auf „tollen Offensivfußball auf Augenhöhe“, hat auch noch das jüngste Spiel der Ahmser in Barntrup vor Augen. „Sie haben dort gezeigt, wie sehr sie den Gegner unter Druck setzen können“, adelt Kastner, um zugleich aber auch den Blick auf das eigene Team zu lenken: „Aber das können wir auch. Daher rechne ich mit einem Spiel, in dem beide Mannschaften versuchen werden, dass Tempo bis zum Ende hin hoch zu halten.“ Wer mehr Kraft besitzt, zugleich im Abwehrverbund fehlerfrei agiert, wird als Sieger aus diesem Spiel hervorgehen.

An der Pfeife ab 15.00 Uhr in der Werrekampfbahn: Benjamin Wurzler.

 

SV Werl-Aspe vs. TuS Brake

(hk). Richtig bitter ist aus Sicht des SV Werl-Aspe das Auswärtsspiel unter der Woche beim TuS Asemissen, was mit 1:5 verloren wurde. Zurzeit verkörpern die Asper mit sieben Zählern aus sechs Partien und Rang acht nur biederes Mittelfeld. Schon mit einem Zähler wäre Brake-Coach Axel Wehmeier „zufrieden.“ Immerhin haben die Asper seiner Truppe in den jüngsten Duellen „nicht so gelegen.“ Nach der herben und hochverdienten 0:3-Heimpleite gegen den Nachbarn aus Kirchheide erwartet Wehmeier eine Reaktion seines Teams. „Wir müssen alles besser machen“, empfiehlt der erfahrene Chefcoach, kann in Bestbesetzung antreten. „Wir fahren dahin, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, ist diese Einstellung doch löblich.

Als Schiedsrichter fungiert Ersan Ersoy ab 15.00 Uhr auf dem Naturrasenplatz Heerser Bruch.

 

TSV Kirchheide vs. TuS Bexterhagen

(hk). Gut ist die Stimmungslage beim TSV Kirchheide. Einen überraschenden wie hochverdienten 3:0-Auswärtssieg hat zuletzt der TSV beim TuS Brake eingefahren. Der Lohn: Der Sprung auf einen Nichtabstiegsrang. Das Team von Coach Andre Plaß hat den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt. „Wir werden selbstverständlich versuchen, den Dreier gegen Brake am Sonntag zu vergolden“, hofft Plaß auf den zweiten Dreier innerhalb von drei Tagen. „Respektvoll, aber ohne Angst, so wird unser Spiel wohl aussehen“, prognostiziert der TSV-Coach. Gewohnt pragmatisch gibt er sich: „Wir wollen zu Hause gewinnen. Punkt!“

Für Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer ändert sich vor diesem Spiel nicht viel: „Wir werden als Außenseiter in die Partie gehen.“ Auch Wehmeier hat den überzeugenden 3:0-Erfolg der Kirchheider in Brake im Hinterkopf, glaubt: „Sie werden mit viel Selbstvertrauen in ihr Heimspiel gegen uns gehen.“ Dennoch möchte der Aufsteiger „alles versuchen, Punkte mitzunehmen.“ Immerhin haben die „Reds“ in der neuen Spielklasse ausfindig gemacht, dass bereits Kleinigkeiten die Partien entscheiden. „Wer weniger Fehler macht als der Gegner, punktet auch. Daran arbeiten wir“, kündigt er an.

Rainer Lengert pfeift diese Begegnung ab 15.00 Uhr auf dem Kirchheider Westhang an.

 

SG Kalldorf vs. TSV Oerlinghausen II

(ab). Den Abschluss des Tages bildet das Duell der Tabellennachbarn Kalldorf und Oerlinghausen II. In Kalldorf geht es erst um 16:00 Uhr los. Die Voraussetzungen für die Gastgeber sind dieselben wie vor dem Duell am Donnerstag in Bexterhagen. Coach Stephan Brill erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe und das wollen wir natürlich für uns entscheiden. Wir wollen den Sieg aus dem Bexterhagen-Spiel mitnehmen und wir sind hochmotiviert, auch, wenn Oerlinghausen selbst gegen Lemgo gewonnen hat.“ Da aber in Kalldorf Sportfest ist, wird „der Platz gut gefüllt sein, entsprechend wollen wir eine gute Leistung abliefern und weiter fleißig punkten, damit wir dem Abstieg so schnell wie möglich nichts mehr zu tun haben.“ Mit der zweiten Mannschaft des TSV Oerlinghausen gab es bislang noch keine Überschneidung, man trifft sich zum ersten Mal. „Daher kann ich auch nicht einschätzen, was auf uns zukommt. Aber ich sehe sie als Mannschaft in unseren Tabellenregionen. Und wenn man die gespielten Spiele sieht, muss ich sagen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird“, so Brill, der hofft, dass seine Mannschaft an der „kämpferischen Leistung festhalten kann und drei Punkte holt. Das ist unser klares Ziel.“

Der TSV Oerlinghausen II hat in der bisherigen Spielzeit nur zuhause gewinnen können, auswärts wartet man noch auf den ersten Dreier. Bei der SG Kalldorf wird es kein Zuckerschlecken, das haben schon Barntrup, Asemissen und Brake gemerkt. Nach dem Sieg am Donnerstag gegen den TBV Lemgo II hat die Boer-Elf nun die Chance, sich mit einem weiteren Erfolg von den gefährlichen Rängen abzusetzen. Coach Sebastian Boer hat Respekt vor dem Gastgeber: „Kalldorf hat bisher als Aufsteiger eine sehr gute Rolle gespielt.“ „Wichtig wird es für seine Truppe sein, die vielen Torchancen besser zu nutzen als bisher“, sieht der Coach in Sachen Chancenverwertung noch Luft nach oben. Die Spiele unter der Woche machen sich bemerkbar bei den Bergstädter. „Leider haben wir einige verletzte oder angeschlagene Spieler“, beklagt Boer. Ein endgültiger Kader ist erst am Samstag bekannt.

Sascha Kreye nimmt sich der Spielleitung an.

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