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Kreisliga C1 Detmold

FC Fortuna Schlangen II – Das Leben im Windschatten

Klare Aussagen zur Zusammensetzung der C-Liga, zur Perspektive seiner Fortuna und zum Kacktor des Jahres liefert FC II-Coach Daniel Sens im großen Lippe-Kick-Bericht. Schaut mal rein.

„Wir sind voll im Soll“

 

Kreisliga C1 Detmold (hk). Im Verfolgerfeld hat sich der FC Fortuna Schlangen II mit 28 Punkten positioniert. Die Aufstiegsplätze sind nur mit Sehhilfe zu erkennen, haben sich der SV Diestelbruch/Mosebeck II und SuS Lage II doch einen beträchtlichen Vorsprung erspielt. Die Schlänger weisen bei gleicher Anzahl an Spielen die stattliche Anzahl von zehn Punkten Rückstand auf den Primus SV Di-Mo II auf, während sie sieben Zähler weniger als die Lagenser haben, die zudem noch ein Spiel mehr in der Hinterhand besitzen. FC-Chefcoach Daniel Sens hat sich bei Lippe-Kick zur aktuellen Situation geäußert.

Von Henning Klefisch

 

Trotz des Rückstandes zeigt sich Sens mit dem bisherigen Saisonverlauf vom B-Liga-Absteiger „zufrieden.“ Er glaubt sogar, dass weniger Verletzungsprobleme für mehr Zähler auf der Habenseite gesorgt hätten. Beunruhigen lässt sich Sens aber nicht, stellt er doch klar: „Aber da wir uns als Saisonziel mindestens Platz 5 gesetzt haben, sind wir aktuell trotzdem voll im Soll.“ Vielfach wird die C-Ligareform mit 18 Teams kritisiert. Sens gibt zu, dass man „natürlich sehr verwundert und auch nicht begeistert“ gewesen sei, dass man in der tiefsten Kreisliga agiert, die zudem Bundesliga-Größe aufweist. Der Kritikpunkt von Sens ist klar: „Zunächst verstehe ich nicht, dass man die B-Liga extra wieder auf 16 Mannschaften reduziert, um dann eine 18er und 16er Gruppe in der C-Liga festzulegen. 34 Spieltage in der Kreisliga C sind schon sehr übertrieben und absolut nicht nachvollziehbar“, sind die englischen Wochen für die oft so schmalen Kader ein weiterer Widersacher. Dass bereits ein Sextett in den untersten Ligen vorzeitig den Spielbetrieb eingestellt hat, ist eine Folge dieser fußballerischen Vielbeschäftigung.

Den Bezug zur Realität verloren

Sens (Bild rechts) kritisiert: „Wer sowas entscheidet, hat doch den Bezug zur Realität verloren. Auch die Einteilung in 18er und 16er Gruppe anstatt zwei 17er muss man auch nicht wirklich verstehen“, hat die Landgruppe doch etwas weniger Spiele zu bewältigen. Sens führt weiter aus: „Auch wenn die Gruppen mittlerweile beide kleiner geworden sind, kann ich die Reduzierung auf zwei Gruppen nicht nachvollziehen.“ Der Fortuna-Trainer ist sich bewusst, dass eine Optimallösung nur schwierig in der Umsetzung ist. Dennoch: „Aber ich finde, drei Gruppen mit zwölf Mannschaften besser als die neue Variante.“ Erfreulich verläuft die Integration der drei Verstärkungen, haben diese sich doch hervorragend in das Mannschaftsgefüge integriert, auch die Truppe besser gemacht. Sens gibt zu: „Natürlich kann man immer noch individuelle Dinge bei jedem verbessern, aber der Co-Trainer und ich sind bisher durchaus zufrieden mit ihnen.“ Große Aufmerksamkeit hat das 1:0-Siegtor aus der Vorwoche erzeugt, als ein Schlänger-Verteidiger seinen liegenden Fänger Thorben Bruns angeschossen hat. Von dessen Körper ist die Kugel zum entscheidenden Tor für den SV Eintracht Jerxen/Orbke II ins Netz gerollt. Sens weiß, wie man dieses „Kacktor des Jahres“ hätte verhindern können: „Man hätte einfach nur dem Verteidiger sagen müssen, dass er Zeit hat. Dann hätte er nicht so hektisch den Ball klären müssen. Aber das ist im Bruchteil einer Sekunde nicht so einfach und auch immer leicht gesagt im Nachhinein. In der Situation ist das einfach nur blöd gelaufen“, hat er damit Recht.

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