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Kreisliga A Detmold

SVE Jerxen/Orbke – Interessanter Ausblick

Bastian Möller rückt nun in das zweite Glied, sein bisheriger Co-Trainer Marco Schlobinski macht den Cheftrainer. Mit Lippe-Kick hat sich der neue Chef über die aktuelle Situation unterhalten.

„Oben mitspielen“ als Anspruch

 

Kreisliga A Detmold (hk). So richtig Heimatgefühle für eine Spielklasse haben die Junx noch nicht entwickeln können. Als Wandler zwischen den Welten streift der SV Eintracht Jerxen/Orbke umher – zwischen der A- und Bezirksklasse. In den vergangenen vier Spielzeiten waren sie jeweils zwei Jahre in der Bezirks- und A-Klasse beheimatet. 16 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer sprechen eine klare Sprache für das Team von Coach Bastian Möller, der den Kommandostab nunmehr an Schlobinski weitergegeben hat. Dieser bezeichnet den direkten Wiederabstieg als „natürlich bitter“, sagt im Lippe-Kick-Gespräch kurz, woran es lag: „Mit Sicherheit hatten wir das nötige Potenzial im Kader, um die Klasse zu halten, haben aber aufgrund fehlender Konstanz, der einen oder anderen (auch schlimmeren) Verletzung und manchmal auch dem eigenen Unvermögen einfach zu wenig gepunktet.“

 

Von Henning Klefisch

 

Jaja, die 20 Zähler in 30 Partien sind eine eher homöopathische Ausbeute vom SVE. Als hinderlich hat sich erwiesen, dass in Begegnungen gegen die unmittelbaren Keller-Nachbarn mies gepunktet worden ist. Die Jugendlichkeit hat sich in gewissen Spielen als ein Nachteil erwiesen. So sind zahlreiche Talente in das kalte Wasser hineingeschmissen, sind nicht wie gewünscht langsam an die höheren Aufgaben herangeführt worden. Zukünftig gilt – mit Blick auf eine mögliche Bezirksliga-Zukunft: Man nimmt, was kommt. Im Gegensatz zu anderen Teams zeigen sich die Jerxer vollkommen pragmatisch, treten sie dort an, wo sie eingeteilt werden. In der wohl stärksten hiesigen Bezirksliga, der zweiten Staffel, fühlt sich der SVE fußballerisch definitiv sehr gut aufgehoben: „Ich denke, wenn wir konstant guten Fußball auf den Platz bringen und uns die nötige Erfahrung und Robustheit aneignen, ist es möglich, auch in der 2 die Klasse zu halten.“

 

Quartett geht weg

 

Die kommende Spielzeit in der A-Klasse wird jedoch anspruchsvoll für den SV Eintracht aus Jerxen/Orbke. Positiv: Bis auf ein Quartett, bestehend aus Michael Ring, Anton Günter, Jonathan Pade und Christopher Grün, bleibt der komplette Kader so zusammen. „In der nächsten Saison haben wir den Anspruch, oben mitzuspielen. Für was es dann am Ende reicht, sieht man dann“, erklärt Schlobinski, der eine Platzierung zwischen Rang eins bis drei als Messlatte setzt. Dass die „Junx“ das nötige Potenzial hierfür besitzen, steht für Schlobinski fest. Neben dem Mitabsteiger TSV Horn hat der Neu-Coach auch Blomberg, Schlangen, Berlebeck/Heiligenkirchen und Lügde im Blick, wenn es um die Spitzenpositionen geht. Ebenso möchte er es nicht ausschließen, dass auch Überraschungsteams in diese Sphären vorstoßen.

 

„Emotion“ und „das menschliche Gespür“ als Möller-Erbe

 

Welche Inhalte sind in den letzten Wochen erprobt worden? „In der Vorbereitung habe ich Wert darauf gelegt, dass wir neben dem Spaß, den die Jungs eigentlich immer haben, taktisch ein paar Dinge verändern. Besonders wollte ich dabei die Spieler mitnehmen und sie von meinen Vorstellungen überzeugen. Wir haben uns über viele kleine Spielformen die nötige Kondition erarbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt war die Verbesserung im Ballbesitz mit einem guten Passspiel“, wird man abwarten müssen, wie die Umsetzung in den Pflichtspielen funktioniert. Bastian Möller ist der langjährige Lehrmeister für Schlobinski gewesen, hat die Jerxer jahrelang geprägt. Speziell „die Emotion und das menschliche Gespür für die Spieler“ will sein Nachfolger in die nächste Phase weiter transportieren. „Er genießt bei den Junx den größten Respekt und bleibt zum Glück auch noch als mein Co dabei“, könnte dies einen entscheidenden Trumpf darstellen.

 

Fitte Kicker sorgen für Zuversicht

 

Zwei erfahrene Haudegen stehen auf der Zugangsliste im Team der Jerxer. Marco Jöstingmeier-Polvora kehrt nach den Gastspielen beim TBV Lemgo und beim Post TSV Detmold zurück, auch Fabian Droletz kommt von den Postlern. „Sie bringen einfach extrem viel Erfahrung, Cleverness und Ruhe in
diese Truppe. Sie nehmen ihre Rolle super an, haben eine klare Ansprache und bereits nach wenigen Minuten in der Kabine ein super Standing“, schildert Marco Schlobinski, der betont: „Das ist von der Mischung – bei all unseren Talenten – einfach wichtig.“ Was die Gesamtentwicklung der Blau-Weißen in den vergangenen Wochen angeht, zeigt sich Schlobinski „sehr zufrieden.“ Was fast schon ein Wahnsinn ist: Nach mehreren Jahren mit reichlich Pech in dieser Thematik hat der SVE nun keinerlei Verletzungen hinnehmen müssen – innerhalb der Vorbereitung. Es konnte durchschnittlich mit 20 Mann geübt werden. Seine Quintessenz: „Das spiegelt sich in den Abläufen und den letzten Testergebnissen dann auch einfach wider und lässt mich positiv dem Saisonstart entgegensehen.“

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