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Kreisliga B Detmold

SuS Pivitsheide II – Jöstingmeier übernimmt

Seit September 2020 hat SuS-Obmann Henning Diekmann interimsweise mit Florian Sieweke die Pivitsheider Zweitvertretung betreut. Ab der Rückrunde übernimmt der renommierte Trainer Jörg Jöstingmeier die Mannschaft.

Es bleibt in der Familie

 

Kreisliga B Detmold (hk). Das Fußball-Magazin „11 Freunde” würde wohl tatsächlich diese Überschrift verwenden, die da lautet: „Es bleibt in der Familie.“ Immerhin übernimmt Jörg Jöstingmeier zur Rückrunde mit dem SuS Pivitsheide II den Verein, bei dem sein Neffe Sören Müller bis September 2020 zwei Jahre lang als Coach das Zepter schwang. Familienvater Jöstingmeier bleibt sich damit treu, Teams aus dem FuL-Kreis Detmold zu coachen. Ebenfalls zu den Pivitkern stößt sein langjähriger Begleiter Anton Brum (Bild rechts unten) dazu.

 

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Von Henning Klefisch

 

Jöstingmeier (Bild links) hat tiefe Spuren vor allem im FuL-Kreis Detmold hinterlassen. Zwei Jahre lang trainierte er die A-Jugend vom VfL Hiddesen. Es folgten drei Jahre beim BSV Heidenoldendorf, ehe sich Stationen beim TSV Detmold (zwei Jahre), Post TSV Detmold II (eineinhalb Jahre) und dem TuS Eichholz/Remmighausen (zwei Jahre) anschlossen. Zuletzt war er bei seinem Heimatverein tätig. Zunächst coachte er im Wechsel mit Lütfi Soylu die A-Jugend vom BSV Heidenoldendorf, dann folgte das einjährige Wirken als Übungsleiter der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Ab der Rückserie öffnet sich für den 53-jährigen Jöstingmeier ein neues Kapital, möchte er sich zunächst einmal bei den Vereinen bedanken, „die mit mir Kontakt aufgenommen haben, für eine Verpflichtung als Trainer.“ Warum nun der Schritt an die Hebbelstraße? „Dass ich mich für SuS entschieden habe, lag einfach daran, dass mir das ganze Paket zugesagt hat. Da gibt es nicht erste oder zweite Mannschaft, da sind wir ein Verein, wie sich das gehört, und die Entscheidungen treffen die Trainer und niemand anders“, war ihm diese Autonomie ausgesprochen wichtig. Da durch die Corona-Kontaktbeschränkungen persönliche Treffen in diesen Tagen sehr schwierig sind, fand die Kommunikation mit den SuS-Verantwortlichen per Videokonferenz und Telefonaten statt. „Die Gespräche haben mich überzeugt, die Zusage zu geben.“ Die Perspektive ist stimmig: „Im Hinblick auf die Zukunft, mit dem Umbau vom Aschenplatz zum Kunstrasen im neuen Jahr, bieten sich gute Trainingsmöglichkeiten plus einem Rasenplatz.“ Zudem verspricht Jöstingmeier, dass einige Verstärkungen in Bälde präsentiert werden.

 

 

„Vorstellungen sind sehr gut zu vereinbaren!“

 

Sehr erleichtert zeigt sich SuS Pivitsheide-Obmann Henning Diekmann über das nunmehrige Ende der Trainersuche. Dies macht er gegenüber Lippe-Kick auch so deutlich: „Wir freuen uns, dass wir Jörg als Trainer für unsere Zweite gewinnen konnten. Ich habe ihn immer als sehr engagierten Spieler und Trainer erlebt. Das ist genau das, was wir in unserer jetzigen Situation brauchen. Er ist einer, der viel Wert auf einen guten Teamgeist legt, auf ein gutes Miteinander und weiß, wie man eine Mannschaft motivieren kann.“ So möchten die Lila-Grünen mit dem erfahrenen Haudegen erfolgreiche, weil bessere Zeiten ansteuern. Wohlwollend registriert der 35-Jährige, dass „unsere Vorstellungen sehr gut zu vereinbaren sind.“ Zusammen mit Florian Sieweke coachte Diekmann zuletzt den B-Ligisten. Dafür möchte sich der Obmann bei Sieweke ausdrücklich bedanken. Der SuS Pivitsheide II rangiert vor der erneuten Corona-Pause am 14. und damit dem letzten Tabellenplatz in der Kreisliga B Detmold. In acht Partien sammelten die Pivitker bei einem Sieg und einem Unentschieden vier Zähler. Noch ist alles möglich, denn der FC Cavo Lage, auf einem Rettungsrang stehend, ist punktgleich.

Werbegruppe OWL Sport

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