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Fanstory: FC Augustdorf – Geschichte zur Eck-Choreo

Stimmungsvoll ging es zur Sache. Gänsehaut pur gab es für die vielen Zuschauer bei der LZ-Cup-Endrunde. Lippe-Kick hat die Hintergründe dazu.

Choreografie zu Ehren von Alexander Eck

 

Fanstory (ssch). Die FCA-Ultras präsentierten zu Ehren des Offensivspielers Alexander Eck eine Choreografie. Wieso diese an Alexander Eck gerichtet war, ist durch viele Aspekte nachvollziehbar begründet worden. Lippe-Kick-Reporterin Sophie Schneider hat sich mit dem Organisator unterhalten. Dieser möchte jedoch anonym bleiben.

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Von Sophie Schneider

 

Der 13.01.2019 war nicht nur für die Spieler des LZ-Cup-Siegers TBV Lemgo ein besonderer Tag – auch die FCA-Ultras haben sich lange auf diesen Tag vorbereitet. Zu Ehren des Spielers Alexander Eck wurde eine Choreografie erstellt, die an dem Tag der Endrunde präsentiert wurde. Aus welchem Grund ausgerechnet Alexander Eck geehrt wurde, lässt sich mit einem Blick in die Vergangenheit einfach begründen: „Als wir 2014 aus der Landesliga abgestiegen sind und sich unsere Erste komplett auflöste, mussten wir aus dem Rest und einer B-Liga Mannschaft eine neue Mannschaft bilden, die bezirksligatauglich war. Viele Spieler sind damals abgehauen. Alex und einige wenige andere sind geblieben und haben dem Verein die Treue gehalten.“

 

„Über Jahre die Knochen für den Verein hingehalten”

 

Eck sei aus diesen Gründen der Spieler, der sich die Ehre am meisten verdient habe. Neben seiner Treue hat er viel Engagement und Unterstützung bewiesen, indem er als Jugendtrainer tätig war. Er hat junge Spieler bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt und jederzeit Hilfestellung geleistet. Die Ultras fügen hinzu: „Auch wenn die Eck’ sche Schule nicht immer die angenehmste ist. Er ist ein Führungsspieler auf und neben dem Platz und hat über Jahre die Knochen für den Verein hingehalten.“  Das Ziel der FCA-Ultras, dem Offensivspieler ihre höchste Anerkennung zuteil werden zu lassen, ist demnach vollends geglückt. Nicht nur Eck war angesichts dieser Geste emotional ergriffen – auch die gesamte Mannschaft hat mit großer Freude reagiert. Die Ultras selbst erfreuten sich über die positive Resonanz ihrer Aktion, die in vielen Berichten und Rückmeldungen in sozialen Netzwerken kommuniziert wurde. Die Idee der Choreo entstand nach dem Training im Bonaca. Generell war ihnen bewusst, dass sie für den LZ-Cup etwas vorbereiten wollen. Nachdem sie die Idee mit der Choreo aufgegriffen hatten, stand sofort fest, dass diese an Alexander Eck gerichtet werden soll. Angesichts seiner Verdienste war es den FCA-Ultras wert, zahlreiche Arbeitsstunden  zur Realisierung der Choreografie zu investieren. Auch die Kosten in Höhe von knapp 350 Euro betrachten sie auch heute als eine selbstverständliche und stolze Geste.

 

„Man hat ja alles gesehen“

 

Die Vorbereitung für die Choreografie begann in den ersten Tagen des neuen Jahres: „Wir haben am 2. Januar mit der Designentwicklung begonnen und sind danach auf Materialeinkauf gegangen. Mit der Arbeit sind wir am Donnerstagnachmittag vor dem LZ-Cup gestartet und waren Samstagnachmittag endgültig fertig.“ Trotzdessen ist nicht alles nach den geplanten Vorstellungen abgelaufen. Sie kritisieren selbst, dass das Spruchband ein bisschen zentraler und näher am Banner hätte positioniert sein können. Allerdings war dies durch die Sitzreihen nicht einfach umsetzbar. Im Großen und Ganzen waren die Augustdorfer-Ultras mit ihrem Auftritt sehr zufrieden und konnten über diese Kleinigkeit hinwegsehen: „Man hat ja alles gesehen.“ An der Choreografie waren insgesamt zehn Mitglieder beschäftigt, wovon sechs Personen die wesentliche Hilfestellung vollzogen haben. Inspirationen haben sie sich von den Ultras der Profimannschaften geholt. Dabei haben sie jedoch primär die endgültige Umsetzung analysiert; die Kreation von Design und Planung erfolgten gänzlich eigenständig. Auf den Sieg haben sie gehofft, allerdings nicht fest damit gerechnet. Dies unterstreicht letztendlich nochmals die hohe Priorität, Alexander Eck zu ehren und ihren großen Dank und vollsten Respekt zum Ausdruck zu bringen.

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