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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 5. Spieltag 17/18 A Lemgo

Die sieben Partien am Sonntag haben es wahrlich in sich. Lippe-Kick wagt einen Blick auf diese.

Die Maros` spielen gegen eigene Vergangenheit

Kreisliga A Lemgo (hk). Schon gestern Abend startete die fünfte Runde der A Lemgo mit dem 4:3-Auswärtssieg des TuS Brake beim TuS Leopoldshöhe. Kuschelig eng geht es an der Tabellenspitze im Lemgoer Kreisoberhaus zur Sache. Mit jeweils zehn Punkten führen die SG Hörstmar/Lieme (diesmal gegen Lüdenhausen) und der TuS Sonneborn (gegen Donop/Voßheide). Gespannt sein darf man auf den drittplatzierten TBV Lemgo II, der sich nach einem Fehlstart gefangen hat und nun auf den suboptimal gestarteten VfL Lüerdissen ein Heimspiel bestreitet. Zweifelsfrei ein besonderes Spiel für Ivo und Robert Maros.

Von Henning Klefisch, Robin Engelking & André Bell

TBV Lemgo II vs. vfl lüerdissen
(re). Drei Spiele lang sieglos zu sein, ist für den VfL Lüerdissen ein ungewohntes Gefühl. Nach zwei Heimremis gegen Kirchheide (2:2) und Sonneborn (1:1) und einer knappen Niederlage bei der SG Hörstmar/Lieme (1:2), möchte Spielertrainer Tim Steffen nun unbedingt dreifach punken, auch wenn er sagt: „Ich erwarte ein enges Spiel mit offenem Ausgang, auch wenn Lemgo sicherlich sehr gut besetzt ist und Heimvorteil genießt!” Personell sieht es bei den Gästen allerdings weiterhin nicht gut aus. Dreymann, Born, Amler, Batzer, Thospann und Boulingui werden definitiv fehlen. Immerhin kann Steffen allerdings wieder mit Lehmeier, Quast, Kirsch und Cöhring planen. Unabhängig vom Personal ist für den erfahrenen Defensivstrategen die Devise klar: „Für uns gilt es, enorm konzentriert und kompakt zu agieren, Handlungsschnelligkeit und Zielstrebigkeit zu beweisen!”, fordert der Coach von sich und seiner Mannschaft. Für die Gastgeber hingegen geht es darum, an die zuletzt starken Heimauftritte gegen Ahmsen und Oerlinghausen II, die jeweils in einem 5:0-Sieg mündeten, anzuknüpfen.

TSV Kirchheide vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Zwei Unentschieden zum Auftakt folgten zwei Niederlagen für den FC Laßbruch/Silixen. Aktuell liegt der Aufsteiger auf dem ersten Abstiegsplatz. Allerdings ist das kein Grund jetzt schon besorgt zu werden, schließlich ist die Liga eng beieinander. „Dass jeder jeden schlagen kann, haben die ersten Spieltagen gesehen”, meint Coach Maik Grenner. „Trotz der Rückschläge lassen wir uns nicht entmutigen”, zeigt man sich bei den Extertalern weiterhin furchtlos. Schließlich würde mit einem Sieg direkt im Mittelfeld der Tabelle landen. Doch dem ohnehin schon gut gefüllten Lazarett gesellen sich weitere Spieler dazu: „Personell sieht es ganz schlecht aus. Jan Friedrichs wird uns die nächsten Wochen fehlen. Dazu kommt, dass Fabio Hubert und Niklas Lecker stark angeschlagen sind.” An der Angriffslust ändert das jedoch nichts: „Nichtsdestotrotz wollen wir versuchen die ersten drei Punkte einzufahren.” Die hat der TSV bereits auf seinem Konto, doch zum bislang einzigen Sieg kommen ein Unentschieden und zwei Niederlagen dazu. Mit personellen Problemen hat dann ebenfalls Trainer Andre Plaß zu kämpfen: „Wir gehen ein wenig ersatzgeschwächt in das Spiel. Durch die Unterstützung der zweiten Mannschaft werden wir aber insgesamt gut aufgestellt sein.” Den Gegner empfängt der Coach mit Respekt. Zwar sagt Plaß: „Für eine Gegnereinschätzung ist die Saison noch zu frisch.” Aber: „Die beiden Unentschieden des Gegners gegen Ben/Hoh und Brake sollen uns eine Warnung sein. Ich gehe davon aus, dass Laßbruch eine eingespielte Mannschaft ist, die auf jeden Fall was Zählbares bei uns mitnehmen möchte.” Das letzte Pflichtspiel zwischen diesen beiden Teams ist bereits fast sechs Jahre her, im November 2011 endete das Spiel in der Kreisliga B1 mit einem 2:2-Unentschieden. Das Stadion Am Westhang ist der Spielort, um 15 Uhr ist Anstoß. Kohder Souleiman-Omairat wird das Spiel leiten.

TuS Sonneborn vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Den vierten Heimerfolg in Serie hat der TuS Sonneborn im Aufeinandertreffen mit dem Drittletzten FC Donop/Voßheide im Blick. Sonneborn-Kicker Michael Kamlah gesteht: „Der Gegner ist echt undankbar.” Der FC hat die letzten Partien allesamt klar verloren, hat folglich auch ein eher bescheidenes Torverhältnis. Die Sonneborner, immerhin stolzer Tabellenzweiter, gehen klar favorisiert in dieses Spiel vor heimischer Kulisse. „Ob wir damit umgehen können, wird sehr spannend sein”, sagt Kamlah, der fordert: „Auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften musst du in unserer Liga immer 100 Prozent geben, weil wirklich jeder jeden schlagen kann! Wenn wir konzentriert die 90 Minuten bestreiten, bleiben die drei Punkte an der B1″, wären das dann schon die Saisonzähler elf bis 13. Einen Knöchel/Bänderriss hat sich Raphael Reineke in der letzten Partie zugezogen, weshalb er noch einige Wochen nicht mitspielt. Capitano Daniel Westphal „hat Probleme mit seinem Körper” (O-Ton: Kamlah), womit sein Mitwirken auch noch unklar ist. Der türkische Langzeiturlauber Cenk Yasar präsentiert sich gut erholt und gebräunt , wird aber zunächst in der Reserve seine Fähigkeiten demonstrieren. Donop/Voßheide-Coach Ralf Ackmann weiß, dass die Sonneborner „perfekt in die Saison gestartet sind”, weshalb das Selbstvertrauen beim Gegner groß ist. Ihre Rückkehr in den Kader feiern Simon Pelz und Robin Kemena. Beim heutigen Training wird sich entscheiden, ob weitere Akteure ihr Comeback geben.

SV Werl-Aspe vs. TuS Lipperreihe

(re). Endlich seinen ersten Heimsieg einfahren, möchte der SV Werl-Aspe. Beide Teams wurden vor der Saison hoch gewettet und sind bislang etwas hinter den Erwartungen zurück geblieben. Nicht nur deshalb, wird es ein besonderes Spiel. Im Mittelpunkt steht die Rückkehr von Lipperreihes Trainer Carsten Schulze. Darüber hinaus merkt Aspes Co-Trainer Carsten Voelzke an, dass der SV Sportfest feiert und die Sommersause in Bad Salzuflen stattfindet, somit hofft er auf „viele Zuschauer” und stellt fest: „Mehr Motivation geht nicht! Wir wollen den ersten Heimsieg!” Dafür spricht, dass Jan Lange, Giuseppe Alevato und Alex Bolschew zum Kader stoßen. Der Respekt vor dem Gegner kommt dabei nicht zu kurz: „Mit Lipperreihe haben wir einen richtigen Kracher vor der Brust”, weiß Voelzke. Auch Carsten Schulze selbst, sieht seiner Rückkehr freudig entgegen: „Es ist ja noch nicht lange her, dass ich in Aspe in der Verantwortung stand. Ich gehe mit viel Vorfreude in das Spiel” Zum sportlichen Teil sagt er: „Wir wollen nach dem Derbysieg unbedingt nachlegen!”

 

TSV Oerlinghausen II vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Weiterhin warten die Bergstädter noch auf den ersten Sieg, rangieren mit nur einem Punkt an letzter Tabellenposition. Der Gast aus Bentorf/Hohenhausen hat immerhin schon deren acht geholt, weshalb TSV II-Chefcoach Sebastian Boer ankündigt: „Am Sonntag gehen wir natürlich als klarer Außenseiter in die Partie!” Kevin Heemskerk muss aus Verletzungsgründen passen. Boer kündigt schon einmal an: „Wir schauen, was wir zu Hause auf unserem Kunstrasen schaffen können, um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen!” Kai Gröchtenmeier, der George Clooney aus dem Kalletal, lacht mit der Sonne um die Wette und spricht von „Luxusproblemen”, die ihn plagen. Immerhin kann er bis auf Schöttker und Krause seine beste Formation aufbieten. „Schwer einschätzen” kann er den Gegner, zumal „man nie genau weiß, ob Spieler der ersten dabei sind”, herrscht hier eine Variable vor. Auch der Wiedergutmachungswille der Bergstädter nach der letzten hohen Niederlage gegen die Kalletaler ist nicht zu unterschätzen. Die Marschroute für Ben/Hoh ist klar: „Wir wollen dort natürlich gewinnen, wobei das kein Selbstläufer wird”, glaubt Gröchtenmeier, der die „ungewöhnliche” Anstoßzeit um 17.00 Uhr als „kein großes Handicap” betrachtet.

SG Hörstmar/Lieme vs. TuS Lüdenhausen

(re). Zum Duell zweier noch ungeschlagener Teams, kommt es am Sonntag an der Magdeburger Straße. Anhand der aktuellen Tabellensituation, über deren Aussagekraft man sich nach vier Spieltagen streiten kann, ist es das Topspiel des kommenden Spieltages. Auch wenn Gästetrainer Tim Schauf bekennt, dass „Hörstmar/Lieme nicht unsere Kragenweite” sei, haben die Gäste bereits in ihren Auswärtsspielen in Bentorf (2:2) und Werl-Aspe (1:0) überrascht und werden dementsprechend sehr ernst genommen, wie Hör/Lie Co-Trainer Dennis Wieder verspricht: „Das ist eine unangenehme Truppe, die schwer zu bespielen ist. Sie bestechen durch eine starke Defensive und haben mit Patrick Strate einen der besten Stürmer der Liga”, kennt er die Qualitäten des Gegners genau. Wieder freut sich über 17 Spieler in seinem Kader, muss allerdings auf Jacobi, Hildebrandt, Yeldan und den zuletzt dreifach erfolgreichen Tobias Fitz verzichten. Bei allem Respekt vor dem Gegner, ist ihm klar: „Wir wollen weiterhin oben dabei bleiben und deswegen die drei Punkte am Platz behalten” Auch die Gäste haben mit Personalsorgen zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten Schmidt, J.Knaup und Tölle, fehlen Demirkol (Urlaub) und Schauf (Arbeit). Positiv hingegen, dass Fricke und C.Knaup in den Kader zurückkehren. Tim Schauf kündigt an: „Wir werden versuchen, den Gegner mit unseren Mitteln zu fordern”, haben die Kalletaler damit schon einige favorisierte Gegner ärgern können.

TuS Ahmsen vs. TSV Schötmar

(re). Nach drei Auswärtsspielen zu Saisonbeginn, folgt nun das zweite Heimspiele nacheinander für die Gastgeber. Dabei möchte man an das Spiel gegen Oerlinghausen II anknüpfen, wie Geschäftsführer Lothar Köhnemann berichtet: „Wir wollen etwas zählbares mitnehmen.” Wie das gelingen soll, weiß er auch: „Wir werden versuchen, den Gast zu überraschen und als unangenehmer Aufsteiger aufzutreten. 100 Prozent sind ohnehin unsere Devise und so werden wir auch am Sonntag versuchen, Schötmar zu bekämpfen”

Dass das Spiel Aufsteiger gegen Absteiger enger zugehen könnte, als man aufgrund der Papierform vermuten könnte, befürchtet auch Schötmars Hüseyin Gönültas: „Es ist ein Derby. Wir hatten die letzten beiden Spiele etwas Pech und wollen nun unbedingt einen Sieg holen. Beide Seiten brauchen allerdings Punkte”

Der TSV wird von Köhnemann als „schwer einzuschätzen” tituliert. Der Absteiger holte zwar nur vier Punkte aus den vier Spielen, schlug sich aber gegen die aktuellen Top 3 der Liga Hörstmar/Lieme (2:2), Sonneborn (0:1) und TBV Lemgo II (1:2) jeweils sehr achtbar. Gönültas ist sich sicher, dass seine Mannen bei Glücksgöttin Fortuna noch etwas gut haben: „Wir hoffen, dass wir als Sieger vom Platz gehen.”

Dass die Chancen darauf nicht schlecht stehen, befürchtet auch Köhnemann: „Schötmar ist für uns ganz klar der Favorit, zumal wir nicht komplett in das Spiel gehen können”, spielt er auf die Ausfälle von Verzilov, zur Heide, Köhnemann und Ewerr an. Vorfreude bereitet ihm hingegen das Wiedersehen mit alten Weggefährten wie Gönültas, Talha Özdin, Cümet Bal und Ugur Cikdemtepe.

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