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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 5. Spieltag 17/18 B2 Lemgo

Immer mehr Konturen bekommt die Tabelle der B2 Lemgo. Lippe-Kick hat sich den achten Spieltag etwas genauer angeschaut.

Reicht die TSG-Defensive in Bexterhagen?

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Alle acht Spiele finden am kommenden Sonntag in der zweiten Lemgoer B-Liga statt. Dabei fein säuberlich getrennt. Je vier Partien werden um 13.00 und 15.00 Uhr angepfiffen. Das Spitzenspiel gibt es in Bexterhagen, wenn der gastgebende TuS als Primus die viertplatzierte TSG Holzhausen/Sylbach begrüßt. Der bisher so prächtige und ungeschlagene Aufsteiger TuS Asemissen III hat derweil die schwierige Auswärtsaufgabe bei Hörstmar/Lieme II zu bestreiten. Weiterhin noch ohne jeden Punkt ist der SC Lemgo/West. Das Team von Coach Torsten Berlin hat die undankbare Heimaufgabe gegen den TuS Lockhausen vor der Brust.

Von Henning Klefisch

 

SG Hörstmar/Lieme II vs. TuS Asemissen III

Der gestrige 4:1-Heimsieg über den SV Wüsten ist eine Demonstration der aktuellen Hör/Lie II-Stärke gewesen. Im Aufeinandertreffen mit dem TuS Asemissen III „erwartet uns wieder eine Top-Mannschaft”, glaubt SG II-Coach Hannes Hildebrandt, der mit einer spielstarken Mannschaft rechnet, die seiner Truppe „alles abverlangen wird.” Drei wichtige Akteure fehlen bei den Hausherren, was zugleich auch eine Chance für andere ist, um überzeugend in die Bresche zu springen. „Wir rechnen wieder mit einem starken Spiel, werden aber wieder alles geben, damit die Punkte bei uns bleiben”, will man die Zähler für sich in Anspruch nehmen.

Asemissen III freut sich über die rückkehrenden Urlauber, die wieder mit am Start sind. Dennoch gibt es für den Spielertrainer Florian Meerkötter einige Spieler zu ersetzen. Patrick Dove, Manuel Kesting und Marc Schubert gehen beruflichen Verpflichtungen nach, Bastian Tödheide und Julian Schulz haben private Termine. Bis auf dieses Quintett sind alle Spieler an Bord. Meerkötter sieht Hör/Lie II „grundsätzlich im oberen Tabellendrittel”, macht er deutlich. Er ist überzeugt, dass seine Mannschaft „eine konzentrierte Mannschaftsleistung benötigen wird, um mögliche Punkte mitzunehmen.” Dass seine Jungs stets motiviert sind, besteht für ihn kein Zweifel. „Wir werden wieder alles in die Waagschale werfen, was wir haben”, hat diese Einstellung schon zu zehn Punkten in vier Partien geführt.

TuS Asemissen II vs. SC Bad Salzuflen II

Einen Heimsieg wünscht sich Asemissen II-Trainer Jascha Pistor nach der Niederlage gegen die eigene Drittvertretung am vergangenen Sonntag. Seine Forderung: „Wir müssen von Anfang an vom Kopf her da sein und natürlich mit der richtigen Einstellung in das Spiel gehen.” Im Urlaub und deshalb nicht dabei sind: Lucas Wöstenfeld, Marcel Spitzer, Mickie Giesbrecht und David Bartels. Timo Spitzer und Manuel Epp kehren zurück.

Für den SC Bad Salzuflen II ist es mittlerweile schon beruhigend, dass die ersten drei Punkte eingesackt sind. Sportclub II-Coach Bülent Yilmaz befürchtet aber ein schweres Spiel bei einem Überraschungsteam der Saison: „Es wird nicht einfach sein gegen einen Gegner, der gegen Leese das Spiel gewonnen und eine starke Offensive hat, aber auch hinten anfällig ist”, sieht er durchaus eine Chance auf Erfolg für sein Team. Trotz der verletzten Akteure Nils Bolze, Alexander Möwe, Mark Riedel und Tobias Braun, die auch weiterhin ausfallen „werden wir alles geben, damit wir gut abschneiden.”

SV Werl-Aspe II vs. TuS Lipperreihe II

Erst einen von zwölf möglichen Punkten hat der SV Werl-Aspe II eingefahren. Der vorletzte Tabellenplatz ist die Konsequenz. Die Personalnot trifft das Ruge/Schlautkötter-Team allerdings mit voller Wucht. Auch vor dem Heimspiel gegen die Reserve aus Lipperreihe sind die Asper froh, wenn sie elf Spieler überhaupt zusammenbekommen. Die Marschroute gibt Christoph Schlautkötter aus: „Wir werden versuchen, im Rahmen der Möglichkeiten unser Spiel aufzuziehen und das Heimspiel beim Sportfest am Sonntag erfolgreich zu gestalten”, ist die Sehnsucht nach dem ersten Saisonsieg enorm. Allerdings ist dem jüngsten Team Lemgo-Coach klar, dass der Gegner aus Lipperreihe II „immer sehr unangenehm zu spielen ist”, wird es daher darauf ankommen, von Beginn an Präsenz zu zeigen, die Zweikämpfe anzunehmen und „dem Gegner sofort den Schneid abzukaufen.” Lipperreihe II-Coach Thorsten Taverner hat Schwierigkeiten, den Gegner konkret einzuschätzen. Sicherlich hat auch er die Ergebnisse mit verfolgt, doch will sich von einem Punkt aus vier Spielen nicht blenden lassen. Für Taverner besitzt oberste Priorität, dass möglichst am Sonntag die ersten Zähler in der Fremde mitgenommen werden. Die verletzten Lange, Frantzke, Mathea und Owen fehlen. Pascal Weiß und vielleicht auch Henning Brinker kommen zurück. Eine konstante und gute Leistung über die volle Spielzeit erhofft sich Taverner, der nur liebend gerne sehen würde, wenn seine Spieler sich „für ihren Trainingseinsatz belohnen”, weil: „Bei einer Trainingsbeteiligung von 20 Spielern im Schnitt kann man stolz sein als Trainer”, ist ihm da nicht zu widersprechen.

TuS Leopoldshöhe II vs. Yunus Lemgo

Am fünften Spieltag steht ein Aufsteigerduell auf dem Programm, wenn die heimischen Leos auf die Gäste aus Lemgo treffen. Für beide Teams geht es darum Punkte einzufahren, um sich ein wenig vom Tabellenkeller zu lösen. TuS-Trainer Dennis Lütkehölter möchte am liebsten deren drei am heimischen Platz behalten. „Wir haben gut trainiert und sind personell endlich auch wieder besser aufgestellt,” weiß der 38-Jährige zu berichten. Lediglich Andre Heublein (Urlaub) und Yannik Krone werden bei den Löwen fehlen. Mit Jascha Klatt und Toni Fast kehren zwei Leistungsträger ins Team zurück. Nach der „dämlichen Niederlage” beim TuS Lipperreihe II haben die Leos unter der Woche die Geschehnisse aufgearbeitet. „Ich wollte von der Mannschaft wissen, wie man so eine schwache Halbzeit anbieten konnte. Unsere Analysen waren deckungsgleich und wir werden es am Sonntag besser machen. Es stehen ab sofort alle massiv in der Verantwortung. Der Konkurrenzkampf nimmt wieder zu – eventuell fehlte da einigen die letzte Spannung, um Topleistungen abzurufen und voll konzentriert zu sein,” glaubt der Trainer fest an eine Leistungssteigerung seines Teams. Ob es dann zum Sieg reichen wird, weiß der Übungsleiter nicht: „Ich bin kein Hellseher, kenne Yunus Lemgo zu wenig. Klar holt man sich auch Infos ein, aber im Sport gibt es auch immer Umstände, die schwer zu beeinflussen und zu erklären sind. Grundsätzlich kümmern wir uns daher um unsere Leistung, als Team zu funktionieren und jedem Einzelnen das Maximum abzuverlangen. Wenn wir alles raushauen und der Gegner am Ende besser war, dann ist das zu akzeptieren. Zuletzt ließen wir aber aufgrund unserer Nachlässigkeiten Punkte liegen, und das ist nicht in Ordnung,” fordert der Coach eine engagierte und konzentrierte Leistung über die vollen neunzig Minuten. Nach der herben Niederlage gegen Holzhausen/Sylbach (1:8) wird es für Yunus um Wiedergutmachung gehen. Problematisch ist sicherlich, dass auch weiterhin die Verletzungssorgen und Ausfälle verkraftet werden müssen. Yunus Betreuer Ali Sener erklärt vor dem Spiel: „Der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Wir müssen von Spiel zu Spiel Punkte sammeln, damit wir die Liga bestehen”, haben die jüngsten Pleiten den Aufsteiger von der Westalm in die Niederungen der Tabelle gespült. Anstoß ist um 13:00 Uhr am Schulzentrum in Leopoldshöhe.

SV Wüsten vs. TSV Schötmar II

Nicht wirklich viel sagen kann SV Wüsten-Coach Sebastian Milde über den kommenden Gegner aus Schötmar. Die Personalprobleme sind auch ihm aber nicht entgangen. „Nach einer so enttäuschenden Niederlage wie im Donnerstag (1:4 in Hörstmar) müssen wir gewarnt sein”, so Milde, der „mindestens 30 bis 40 Prozent mehr” von seiner Mannschaft erwartet. Zwei Rückkehrer aus dem Urlaub erhöhen die Auswahlmöglichkeiten. „Schötmar II kann uns gerne besuchen kommen Die drei Punkte bleiben aber bei uns. Wir haben im Vergleich zu Donnerstag einen deutlich stärkeren Kader”, fallen dennoch vier Leistungsträger weiterhin verletzt aus. Seine Mannschaft sieht er „noch unter den Ansprüchen.” Er zeigt sich „felsenfest überzeugt, dass wir unseren Weg gehen werden.”

Keinen Zweifel hat Schötmar II-Kicker Ersan Dargecit daran, dass seine Mannschaft beim SV Wüsten in der Außenseiterrolle ist, denn: „Wüsten ist meiner Meinung nach weiterhin ein Aufstiegsanwärter, jedoch werden wir uns davon nicht einschüchtern lassen”, so der Leistungsträger, der verspricht, alles in die Waagschale zu werfen, um mindestens mit einem Zähler die Heimreise anzutreten. Ihr Comeback geben Abdullah Gürel, Eray Yildirim (zuletzt beide Urlaub) und Murat Incekara (zuletzt verletzt).

TuS Bexterhagen vs. TSG Holzhausen/Sylbach

„Jetzt sind wir auch nach bereinigter Tabelle an der Spitze! Und da wollen wir auch so lange wie möglich bleiben”, wünscht sich Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer und sagt in Kenntnis der stark punktenden Konkurrenz, dass ein dreifacher Punktgewinn nötig ist, um die Spitzenposition zu verteidigen. Der Respekt vor dem kommenden Gegner ist enorm. Wehmeyer weiß, dass dieser „stark” ist, lobt er die Physis und die spielerische Klasse doch. Zugeben muss er: „Deren 8:1-Sieg bei Yunus hat uns aufhorchen lassen, denn so schlecht war Yunus bei uns drei Tage vorher gar nicht. Also muss Holzhausen wirklich gut drauf sein”, mag er hier Recht haben. Man sollte aber auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die Lemgoer mit unglaublichen Personalproblemen dieses Spiel bestritten haben. Wehmeyer ist sich aber definitiv bewusst, dass die eigene Form auch stimmig erscheint, ist es aber ungünstig, dass gleich vier Stammkräfte ausfallen. Der Kader bietet aber genügend Alternativen: „Unsere Bank ist aber voll motiviert und wird sie gut vertreten”, vertraut Wehmeyer seiner Truppe voll und ganz.

Der noch verletzte TSG-Goalgetter Fabian Rönicke fühlt sich in seiner Annahme vor der Saison bestätigt, als er den TuS Bexterhagen in den Status der beiden Top-Favoriten auf den Aufstieg gehoben hat. „Deshalb sind sie auch in diesem Spiel der klare Favorit”, weiß er und zeigt sich kämpferisch: „Aber wir werden auch nichts verschenken und versuchen, die kleine Chance auf etwas Zählbares zu nutzen.” So hat auch er registriert, dass die Bexterhäger schon seit Jahren in fast unveränderter Besetzung zusammenspielen, „was die Sache noch viel schwieriger gestaltet. Sie haben in allen Mannschaftsteilen eine enorme Qualität, die es jedem Gegner schwer macht. Letztes Jahr waren die Spiele gegen sie immer sehr knapp, so hoffe ich auch an diesem Spieltag auf eine kleine Überraschung”, hat Holzhausen/Sylbach doch nach dem Fehlstart seine Spiele allesamt gewonnen. Thomas Herrmann und Dennis Grafhorst werden wohl ihre Rückkehr in den Kader feiern. Allrounder Timo Menkhoff fällt mutmaßlich auch für dieses Spiel aus.

 

SC Lemgo/West vs. TuS Lockhausen

Für den SC Lemgo/West kann es nur besser werden, nachdem die Schützlinge von Coach Torsten Berlin bis dato ausschließlich Niederlagen kassiert haben. Dieser räumt bei Lippe-Kick ehrlich ein: „Lockhausen ist besser in die Serie gestartet als ich angenommen hatte. Der Trainerwechsel scheint dort viel gebracht zu haben”, lobt er die Arbeit von seinem Gegenüber Marco Höcker ausdrücklich. Die Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Retzen, Bexterhagen und Wüsten kommen für Berlin nicht überraschend. „Nur die Niederlage gegen Schötmar II nervt schon noch”, sagt er, der auf Sebastian Bester verzichten muss, ansonsten aber in Bestbesetzung antreten kann. Nachdem der TuS Lockhausen in den letzten zwei Spielen zu überflüssigen Punktverlusten gekommen ist, soll beim Schlusslicht die volle Punktzahl gesichert werden. Ganz bewusst möchte sich die Mannschaft von Coach Marco Höcker von der aktuellen Tabellensituation nicht verwirren lassen, immerhin gibt es die Erkenntnis, dass beide Mannschaften in der vergangenen Spielzeit um den Klassenerhalt gekämpft haben. Über keine ausreichende Kenntnis verfügt Höcker, wie sich der kommende Gegner verstärkt hat, „allerdings weiß ich, dass wir schon als geschlossene Mannschaft auftreten müssen, um bei Ihnen die angestrebten drei Punkte holen zu können.” Gut möglich, dass der eine oder andere Akteur aus der ehemaligen Zweitvertretung hochgezogen wird, müssen durch einen gelb-rotgesperrten und einen verletzten Akteur nicht nur zwei Spieler ersetzt werden. Auch zwei Grippekranke und ein Spieler, der auf einer Familienfeier weilt, sind als Ausfälle zu konstatieren. „Deshalb vertraue ich in der Partie gegen Lemgo/West auf viele `neue Gesichter`, welche sich garantiert mehr als sehr für die Umsetzung unserer Saisonziele einsetzen werden”, können diese Spieler Eigenwerbung betreiben. Wichtig wird es sein, dass der TuS Lockhausen auch im Spiel auf der Westalm „als eine geschlossene Mannschaft und Einheit” auftreten wird. Das ist die Basis, um zu bestehen.

TuS RW Grastrup/Retzen vs. BSV Leese

Man wird den Eindruck nicht los, wenn ein Team neben dem TuS Bexterhagen diesen BSV Leese schlagen kann, dann ist es diese Mannschaft aus Grastrup/Retzen. Immerhin hat diese Truppe einen guten Saisonstart absolviert, 75 Prozent seiner Begegnungen gewonnen, obwohl stets die Bestbesetzung nicht antreten konnte. Ärgerlich ist die Niederlage in Wüsten gewesen, wo vier schlafmützige Minuten dafür ausgereicht haben, um als Verlierer vom Spielfeld zu gehen. Mit dem TuS Lockhausen ist die bisherige Überraschungsmannschaft geschlagen worden, die mit ihrer Konzentration und Disziplin bis dato zu überzeugen wusste. Ergo: „Es wäre sehr schade, wenn wir uns unsere gute Ausgangssituation durch eine Heimniederlage kaputt machen würden”, so RW-Coach Martin Jedral, der argumentiert: „Deswegen wollen wir ein geiles Spiel hinlegen, um die drei Punkte am Platz zu behalten. Dafür werden wir über 90 Minuten konzentriert arbeiten müssen, da Leese unberechenbar ist”, darf man auf ein spannendes Spiel hoffen. Viel Respekt schwingt in der Stimme bei BSV Co-Trainer Jan Plöger mit, wenn er sagt: „Ich erwarte ein sehr, sehr schweres Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft, die sich im Vergleich zum letzten Jahr gefunden zu haben scheint”, wird beim selbsternannten Aufstiegskandidaten sich an der Anspruchshaltung, jedes Spiel zu gewinnen, nichts ändern. „Elf Spieler werden wir wohl zusammenbekommen und dann darauf hoffen, dass sich die Verletztensituation bald entspannt”, ist dies ein echter Mangel für den Tabellenfünften, der drei seiner vier Saisonspiele gewonnen hat.

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