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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte A Lemgo vom 07.09.17

Sieben Spiele und 14 Stimmen, das ist Lippe-Kick in seiner ganzen Pracht. Schaut mal in die Vorberichte rein.

Wie bewährt sich der Spitzenreiter beim Aufsteiger?

Kreisliga A Lemgo (hk). Gestern Abend ist die sechste Runde mit dem 3:0-Auswärtssieg des SV Werl-Aspe beim TuS Brake eröffnet worden. Heute folgen sechs Begegnungen um 19.00 Uhr. Eine halbe Stunde später wird die Begegnung des TuS Lipperreihe gegen den TSV Kirchheide angepfiffen. Als einziges Team im gesamten Lemgoer Kreisoberhaus wartet der Aufsteiger FC Laßbruch/Silixen noch auf den ersten Saisonsieg. Ob dies ausgerechnet gegen den Klassenbesten aus Hörstmar/Lieme gelingt, muss abgewartet werden. Der zweite Aufsteiger TuS Ahmsen fühlt sich auch ausgesprochen unwohl auf einem Abstiegsrang, hat mit dem Spiel in Lüerdissen aber eine nicht minder leichte Aufgabe zu bewältigen.

Von Henning Klefisch & André Bell

FC Laßbruch/Silixen vs. SG Hörstmar/Lieme

(ab). Als „ganz klarer Außenseiter” geht der FC Laßbruch/Silixen ins Spiel gegen den Aufstiegskandidaten SG Hörstmar/Lieme. Nach drei Niederlagen in Serie ist der Aufsteiger auf den letzten Platz der Tabelle gerutscht. Gegen Hör/Lie muss alles passen, damit keine weitere Niederlage hinzukommt. Coach Maik Grenner ist aber guter Dinge: „Wir versuchen es Hörstmar/Lieme so schwer wie möglich zu machen. Nach dem Aussetzer von Sonntag in Kirchheide, erwarte ich eine klare Steigerung der Leistung meiner Mannschaft. Ich bin davon überzeugt, dass die auch erfolgen wird. Wir werden schauen wo die Reise hingeht.” Zumal die Gäste erstmal mit dem Platz in Laßbruch zurechtkommen müssen. „Zum Gegner kann ich nur sagen, sie sind Aufsteiger und spielen zu Hause auf dem schiefen Platz, ich denke das kann ein Vorteil”, so SG-Betreuer und Torwarttrainer Dennis Wieder. Der Tabellenführer will seinen Platz an der Sonne behaupten. „„Bis auf das Schötmar-Spiel war bzw. ist es eine gute Saison bis jetzt”, so Wieder. Den kommenden Gegner schätzt er „kampfstark” ein, der „sehr eingespielt ist und einen super Zusammenhalt hat.” „Nichtsdestotrotz wollen wir gewinnen und die drei Punkte mitnehmen, damit wir Sonntag als Tabellenführer ins Spitzenspiel gegen Lipperreihe gehen können”, ist die Marschroute klar. Fehlen wird der SG Manuel Warkentin, in den Kader zurückkehren werden Jan Jacobi und Thomas Fitz. „Ich denke wir werden 17, 18 Leute am Start haben und evtl. noch einen oder zwei zur zweiten Mannschaft geben, die zeitgleich spielt in Bad Salzuflen”, ist die Personalsituation außerordentlich gut. Um 19 Uhr geht es los auf dem Schiefen Brink, Timo Franz-Sauerbier leitet das Spiel.

TuS Lüdenhausen vs. TuS Sonneborn

Coach Tim Schauf wird vor Freude sicherlich keine Purzelbäume schlagen, wenn er sich an die letzten Duelle mit dem TuS Sonneborn erinnert. So war der Gegner seinem TuS Lüdenhausen gnadenlos überlegen und „scheinen dieses Jahr nicht schlechter geworden zu sein.” Aktuell befinden sich die Kalletaler noch auf der Suche nach Kadermitglied Nummer 14, möchte aber auch die eigene Reserve zu sehr schwächen. Die Ausfallliste liest sich wie das who is who der Lüdenhauser Fußballprominenz: Newger, Eimkemeier, Fricke, Tölle, Demirkol, J. und C. Knaup und Schmidt sind abwesend. Ein Hoch auf Stock, der in der Vergangenheit sehr fleißig gearbeitet hat und noch einige Überstunden effektiv auf dem Sportplatz abfeiern kann. Aus dem Wendland reist extra Schauf Junior an. Der Senior kündigt voller Tatendrang an: „Wir werden heute weiter für unsere Ziele kämpfen”, geht es doch auch darum, für eine bessere Erinnerung im Zusammenhang mit dem TuS Sonneborn zu sorgen. Sonneborn-Offensivmeister Oliver Drawe ist felsenfest überzeugt: „Mit Lüdenhausen erwartet uns ein unangenehmer Gegner”, rechnet er mit einem „sehr kompakten und zweikampfstarken” Kontrahenten, der vor allem in der Abwehr zu überzeugen weiß und auf ein gepflegtes Konterspiel setzt. Drawes gut gemeinter Ratschlag: „Darauf müssen wir uns diesmal besser einstellen als gegen Donop/Voßheide”, wo es eine äußerst schmerzhafte Heimniederlage gegeben hat. Spielwitz und viel Laufbereitschaft fordert Drawe von seinem Team, um das Lüdenhausener Abwehrbollwerk zu knacken. Immerhin: „Das letzte ordentliche Auswärtsspiel macht uns Mut, um auch dort Zähler mit nach Hause zu nehmen”, lässt ein Blick auf die Personalsituation die Mundwinkel eher nach unten ziehen. Mit Maule und Gladtfeld weilt die komplette Innenverteidigung im Urlaub. Reineke ist verletzt und wird auch noch weiterhin ausfallen, weshalb mächtig improvisiert werden muss, zumal auch Maaßen krankheitsbedingt ausfällt.

FC Donop/Voßheide vs. TBV Lemgo II

Nach dem sagenhaften 8:3-Auswärtssieg beim TuS Sonneborn hat FC Don/Voß-Coach Ralf Ackmann vor allem eine Sorge: „Ich hoffe, wir können mit dem Ergebnis vom Wochenende umgehen”, um dann mit überzeugenden Argumenten zu kommunizieren: „Sollten wir die gleiche Einstellung und Einsatzbereitschaft an den Tag legen, bin ich mir sicher, dass etwas Zählbares für uns dabei herausspringt.” Bis auf Lennart Pape kann Ackmann in diesem Derby seine Bestformation aufbieten. Der Gast TBV Lemgo II ist bockstark, steht das Team vom Trainerduo Ivo und Robert Maros doch mit zehn Punkten auf Tabellenplatz zwei.

VfL Lüerdissen vs. TuS Ahmsen

Es ist nicht wirklich überraschend, dass auch in der englischen Woche die Personalsituation beim VfL Lüerdissen eher trüb aussieht. Born, Dreymann, Sasse und Bailis fehlen definitiv. Unklar ist, ob Alex Kirsch und Jan Batzer mitwirken können. Ihre Rückkehr nach Gelbsperre feiern Tobias Amler, Patrick Schröder im Tor und Boulingui. VfL-Coach Tim Steffen rechnet im Zusammenhang mit dem Aufsteiger TuS Ahmsen mit einer „unangenehmen Mannschaft, die vorne mit den Seifert-Brüdern sehr gut besetzt ist”, haben die Gebrüder gute Fußballgene geerbt. Nicht nur mit Blick auf die bitter verlorenen Spiele des TuS Ahmsen gegen die SG Hörstmar/Lieme steht für Steffen fest: „Sie haben schon gezeigt, dass sie auch gegen die stark einzuschätzenden Gegner gut mitspielen können!” Auch wenn es noch Defizite bei den Ergebnissen gibt, so hat Steffen im Spiel seiner Truppe „gute Elemente” beobachtet. So fordert der Coach des Tabellenzehnten: „Es gilt, die einfachen Fehler bzw. gefährlichen Situationen zu vermeiden, von Beginn an konzentriert und mit der richtigen Einstellung zu Werke zu gehen und vor allem unsere Chancen zu nutzen, was zuletzt einfach nicht zielgerichtet genug erfolgte”, gilt es hier dran anzusetzen. Mit „Einsatzbereitschaft, Willen und Spielfreude soll der erste Heimsieg im Waldstadion verbucht werden. Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben für den Aufsteiger TuS Ahmsen als unter der Woche in Lüerdissen auf nassem und tiefem Rasen zu spielen, vor allem, da gleich sechs personelle Umstellungen vorgenommen werden müssen. Nach intensiver Zwiesprache am Dienstagabend mit den sportlichen Verantwortlichen, steht fest: „Wir sind definitiv noch nicht in der Kreisliga A angekommen”, gibt Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann zu, der korrekterweise feststellt, dass bis auf der TBV Lemgo II – und das nur im zweiten Durchgang – keine Truppe deutlich besser als die Ahmser gewesen ist. „Ich kann es nicht mehr hören. wenn gesagt wird, ihr holt eure Punkte schon noch. Das wurde uns vor vier Jahren auch erzählt, als wir in der Kreisliga B bis zum Schluss am Tabellenende standen und erst am letzten Spieltag den Sprung auf den drittletzten Platz schafften”, kann er auf solche gut gemeinten Worte gerne verzichten. Der Respekt vor der offensivstarken Lüerdisser Truppe ist groß, immerhin verfügen die VfLer über eine ausgeprägte Erfahrung in der Lemgoer A-Klasse. Ergo: „Da kommt einiges auf uns zu, nicht nur geballte Power, sondern auch qualitativ hochwertiger Fußball.” Auf die bisher eher suboptimalen Ergebnisse der Lüerdisser möchte er sich nicht unbedingt verlassen, will er lieber noch ein paar Wochen abwarten, bis die Tabelle mehr Seriosität aufweisen kann. Jetzt irgendwelche Prognosen möchte er nicht wagen. Dafür ist Köhnemann zu clever, um sich auf das Glatteis zu bewegen. Was aber für ihn realistisch feststeht: „Wir sind immer noch in der Lernphase. Der Großteil der Jungs hat ja noch keine Erfahrung mit A Liga oder höher, die wird jetzt gemacht und über kurz oder lang werden diese dann auch fruchten. Da bin ich mir sicher”, sollen Trübsal andere Zeitgenossen blasen.

TSV Schötmar vs. TSV Oerlinghausen II

Ausgeglichenheit ist in dieser A Lemgo ein ganz großes Merkmal an den ersten fünf Spieltagen. Jeder kann jeden schlagen. Für die Fans und auch die Reporter gibt es doch nichts Besseres. TSV Schriftführer Yasin Altinisik empfiehlt daher: „Man darf keinen Gegner unterschätzen. Wir sehen jeden Gegner auf Augenhöhe”, so auch das Kellerkind TSV Oerlinghausen II. Auch im Spiel gegen die Bergstädter hat der Bezirksliga-Absteiger mit Personalsorgen zu kämpfen. Unklar, ob der Stammkeeper wieder fit wird. Immerhin ist dieser schon seit zwei Spieltagen ausgefallen. Zwei urlaubende Spieler fehlen definitiv. Auch Oerlinghausen II-Coach Sebastian Boer lobt die enorme Ausgeglichenheit in dieser Spielklasse. Auf zwei, drei Stammspieler muss er berufsbedingt verzichten.” Wir wollen an die Leistung von Sonntag anknüpfen und gucken, was zu holen ist”, kündigt Boer nach dem überraschenden Sieg gegen Bentorf/Hohenhausen an.

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TuS Leopoldshöhe

Nur auf sich selbst schauen möchte Ben/Hoh-Coach Kai Gröchtenmeier, der es im Vergleich zur Niederlage gegen den TSV Oerlinghausen II nun „besser machen” möchte. Im Kreispokal haben die Kalletaler Leopoldshöhe geschlagen. „Das wollen wir heute wieder tun”, wünscht sich Gröchtenmeier, der auf eine Reaktion seiner Truppe nach dem jüngsten schwachen Spiel hofft. Denn: „Wir haben die Fehler klar angesprochen und müssen diese abstellen. Fehlen werden Löber und Schmidt. Leo-Kicker Sven Sielemann sieht Bentorf/Hohenhausen „natürlich” in der Favoritenrolle. Der verletzte Daniel Heisler und der erkrankte Steven Sonntag fallen aus. Sielemann betont: „Für uns gilt es langsam zu punkten, um den Anschluss zum Mittelfeld nicht zu verlieren. Natürlich hängen die Trauben in Ben/Ho hoch, trotzdem behalten wir die Ruhe und glauben an unsere Stärke, dass der Knoten bald platzen wird”, liegt doch der Abstand auf einen Abstiegsrang bei nur noch einem Zähler.

TuS Lipperreihe vs. TSV Kirchheide

Nach zwei Siegen in Serie ist die Laune beim TuS Lipperreihe absolut positiv. Schließlich haben die Rot-Weißen auch spielerisch überzeugen können und streben daher nun den Siegeshattrick an. „Allerdings ist Kirchheide auch kein Selbstläufer und verlangt volle Konzentration”, weiß der Co-Trainer Bruno Moreira zu berichten. Auf ein bis zwei Spieler muss er aus beruflichen Gründen verzichten. Dennoch glaubt er, dass „eine gute Elf” antreten wird. „Wir arbeiten weiter daran, uns als Mannschaft richtig zu finden und den Rest wird man sehen”, so der Deutsch-Portugiese, der auch künftig bescheiden bleiben möchte. Warnung genug ist der deutliche Auswärtssieg des Außenseiters FC Donop/Voßheide beim TuS Sonneborn. Daher gilt aus Sicht von Moreira: „Man sollte nie den zweiten Schritt vor dem ersten machen.” Kirchheide-Coach Andre Plaß ist sich absolut bewusst: „Lipperreihe hat sicherlich einen höheren Anspruch als wir in dieser Spielzeit”, könnte er damit Recht haben. „Mit Carsten Schulze an der Linie haben sie einen erfahrenen Trainer, der seine Jungs bestimmt gut einstellen wird”, glaubt er und berichtet von eigenen personellen Problemen. Da einige Spieler gesundheitlich angeschlagen sind, werden sie durch Nils Pampel und Nils Opitz aus der Reserve ersetzt.

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