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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 7. Spieltag 17/18 B2 Lemgo

Wir haben die Vorberichte vor dem siebten Spieltag der B2 Lemgo. Schaut mal hier rein.

Was verlangt Wüsten dem BSV Leese ab?

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Schon die siebte Runde erleben die Freunde der B2 Lemgo am kommenden Sonntag ab 13.00 Uhr. Fair sind die acht Begegnungen aufgeteilt. Bei je vier Spielen ertönt um 13.00 und 15.00 Uhr der Anpfiff. Der TuS Bexterhagen stellt mit 18 Punkten aus sechs Partien das Maß aller Dinge da. Nun kommt es zum Derby gegen den starken Aufsteiger TuS Leopoldshöhe II ab 15.00 Uhr. Gespannt darf man auch auf die Reaktion des A-Ligaabsteigers SV Wüsten sein, der zuletzt nur unzureichend gepunktet hat und den Tabellenzweiten BSV Leese in Empfang nimmt. Lockhausen hat schon 13 Punkte im bisherigen Saisonverlauf, agiert überraschend stark und gastiert nun beim Nachbarn TSV Schötmar II. Kurzum: Es ist angerichtet.

Von Henning Klefisch

SG Hörstmar/Lieme II vs. TuS Lipperreihe II

Fast in Bestbesetzung tritt die Reserve der SG Hörstmar/Lieme gegen Lipperreihe II an. Nur Martin Tileke und Christopher Johannimloh fallen aus. Coach Hannes Hildebrandt glaubt: „Um mit Lippereihe mitzuhalten, müssen wir auf jeden Fall anders spielen wie gegen Salzuflen II”, wo es auch mit viel Glück einen knappen 1:0-Sieg gegeben hat. Überzeugt zeigt er sich jedoch, dass seine Truppe seine Wünsche in die Realität umsetzt. Lipperreihe II-Kicker Sebastian Mathea möchte die starke Spielgemeinschaft aus Hörstmar/Lieme unter keinen Umständen unterschätzen. Die eigene Zielsetzung ist klar formuliert: „Wir wollen an die vergangenen Spiele anknüpfen und Hör/Lie II mit dem erarbeiteten Selbstvertrauen den Schneid abkaufen.” Im Urlaub befinden sich Alexander Krause und Mario Habigtsberg. Michael Groth wird diesmal als zweiter Fänger auf der Bank Platz nehmen. Auch Pascal Weiss kehrt zurück.

TuS Asemissen II vs. Yunus Lemgo

 

Klar, die Niederlage im Derby gegen Lipperreihe II schmerzt nicht unerheblich. Dennoch wünscht sich Asemissen II-Coach Jascha Pistor, dass seine Truppe selbstbewusst die anstehende Partie angeht und gegen Yunus als Sieger den Platz verlässt. Die Begründung liefert er gratis hinterher: „Wir wollen ja Konstanz reinkriegen und uns spielerisch weiterentwickeln.” Trotz der jüngsten Enttäuschung ist immerhin die Stimmung innerhalb der Mannschaft „gut”, dieser Vorteil soll auch auf das Spielfeld transportiert werden. Die bis zu drei angeschlagene Akteure sollten bis Sonntag wieder über dem Damm sein. Pistors großer Wunsch: „Ich möchte unbedingt den Dreier bei uns behalten, dass ich entspannt in den Urlaub kann”, macht das Chillen mit einem Sieg im Rücken noch mehr Freude.

Nach dem so wichtigen Heimsieg über den SV Werl-Aspe II am gestrigen Donnerstag möchte Yunus allzu gerne an diese Leistung anknüpfen und sich weiter und stetig verbessern. Der Glaube an die eigene Stärke ist vorhanden, wie auch Coach Cüneyt Kurt gegenüber Lippe-Kick betont: „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben und mehr leisten können als bisher gesehen. Daher werden wir versuchen, in Asemissen eine gute Leistung abzuliefern und mit mindestens einem Punkt nach Hause zu fahren”, ist die Marschroute im Gastspiel beim Tabellenneunten klar. Wegen einer Sperre fehlt Kerim Kücüker. Ansonsten kann der Aufsteiger in Bestbesetzung antreten. Die bisherigen Ergebnisse des TuS Asemissen II lassen Kurt warnen, dass dieser Kontrahent definitiv nicht unterschätzt werden darf. Die Fokussierung soll auf die eigenen Stärken gelegt, über die komplette Spielzeit der Kampf angenommen werden. In diesem Fall wäre es möglich, dass der eigene Punktestand noch weiter Zuwachs erhält, um den Abstand auf die gefährlichen Plätze zu vergrößern.

TSV Schötmar II vs. TuS Lockhausen

Ersan Dargecit hat Schwierigkeiten, den Tabellendritten TuS Lockhausen vernünftig einschätzen zu können. Immerhin hat der Mittefeldspieler des TSV Schötmar II in Erfahrung gebracht: „Sie sind sehr gut in die Saison gestartet, aber wenn ich mir den Kader anschaue, hat sich zur letzten Saison nicht sehr viel verändert”, möchten sich die Schötmaraner am Sonntag lieber ein eigenes Bild vom Gegner machen. Ein möglicher Trumpf für die Schwarz-Roten: „Wir spielen zu Hause und sind ein schwer einschätzbarer Gegner. Wenn dann soll Lockhausen sich Gedanken darüber machen, was sie am Sonntag wohl erwartet”, ist seine Kampfansage deutlich. Der eine oder andere wird sicherlich etwas unglaubwürdig auf die Tabelle blicken und auch Coach Marco Höcker gibt zu: „Zurzeit muss sich jeder vom TuS Lockhausen kneifen, wenn man sich unseren Tabellenstand anschaut”, ist genügend Realismus vorhanden, um zu wissen, dass erst in den nächsten Wochen die wirklich harten Brocken anstehen, „wo ich den kommenden Gegner Schötmar II zwar noch nicht dazuzähle, jedoch spiegelt der derzeitige Tabellenstand die Stärke unseres anstehenden Gegners garantiert nicht wider”, betont Höcker. Auch er hat aufmerksam die Lippe-Kick-Berichte gelesen und registriert, dass die Schötmaraner ihre Partien besonders aufgrund der Personalproblematik verloren haben und sich zuletzt wieder auf ein höheres Leistungslevel hievten. Höcker möchte auch deshalb den kommenden Gegner nicht unterschätzen und „unser Bestes geben, um weitere drei Punkte einzufahren.” Nach der kurzen Pause seit der englischen Woche kommt es vor allem auch auf die mentale Verfassung an. „Wer es mehr will, wird die Punkte für sich verbuchen können”, unterstreicht Höcker.

 

SV Werl-Aspe II vs. TSG Holzhausen/Sylbach

Das Duell der Enttäuschten gibt es, wenn der SV Werl-Aspe II und die TSG Holzhausen/Sylbach aufeinandertreffen. Die Asper plagen sich mit massiven Personalproblemen herum und haben auch das Krisenduell bei Yunus Lemgo mit 3:2 verloren. Ein Punkt nach sechs Spieltagen hat den vorletzten Rang zur Folge, was einen Abstiegsplatz bedeutet. Mit zehn Zählern an Tabellenposition acht steht immerhin die TSG Holzhausen/Sylbach, die zuletzt gegen den Aufsteiger TuS Leopoldshöhe II torlos agiert haben.  TSG-Goalgetter Fabian Rönicke kann sich noch an die Duelle mit dem SV Werl-Aspe II aus der vergangenen Spielzeit erinnern. Er bewertet den morgigen Gegner auch deshalb als „sehr, sehr unangenehm.” Auch Rönicke hat bemerkt, dass die Asper in dieser Spielzeit bereits einige Partien verloren haben, weshalb er den Gegner schlecht einschätzen kann. „Die personellen Ausfälle haben sie nicht bewältigen können”, so die Rönicksche-Beobachtung. Er lobt die spieltechnische Stärke des Kontrahenten und fordert von seiner Truppe dagegenzuhalten. Christian Hansmann, Matthias Schelinski, Florian Herrmann und auch Rönicke fehlen definitiv. Der Goalgetter ist nach einer starken Bänderdehnung und Einblutung im Knöchel wohl erst wieder Anfang Oktober einsatzfähig. „Wir werden einen Kader aufstellen, der volle Power geben wird”, hofft er auf den Auswärtssieg bei den Schwarz-Weißen, soll der Anschluss an die oberen Ränge doch nicht abreißen. Yilmaz Demir ist für die Spielleitung zuständig.

 

TuS Bexterhagen vs. TuS Leopoldshöhe II

„Sonntag ist endlich wieder Derbytime”, freut sich Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer diebisch darüber, dass dieses heißgeliebte Lokalduell endlich wieder stattfindet. Er verrät gegenüber Lippe-Kick: „Wir gehören ja zur Gemeinde Leopoldshöhe. Unsere Sportplätze sind unter Flutlicht in Sichtweite!” Daher ist klar: „Ein besonderes Spiel eben.” Dennoch möchte man keine Nachbarschaftshilfe betreiben und so ist die volle Punktzahl „einfach Pflicht in diesem Spiel.” Drei Akteure haben Verletzungsprobleme nach dem Holzhausen/Sylbach-Match und müssen wohl passen. Wehmeyers-Wunsch ist klar: „Hoffentlich kommen in der englischen Woche nicht noch neue Verletzungen dazu.” Nach seinem „wohlverdienten Urlaub” feiert Sören Brüntrup wieder die Rückkehr in den Kader. Wenn die Blauen bei den Roten antreten, heißt es “Derbytime”. Der Titelfavorit aus Bexterhagen empfängt die Aufsteiger aus Leopoldshöhe. Daher kann die Zielsetzung unterschiedlicher nicht sein. Während die Gastgeber einen Sieg anstreben müssen, geht es für die Leos darum zu lernen. „TuS Bexterhagen hat eine tolle Entwicklung genommen. Sie haben eine gefestigte Truppe und sind auf dem Weg in die Kreisliga A. Wir hingegen müssen uns von Spiel zu Spiel entwickeln. Auch wenn ich mir wünschen würde, dass es schneller geht, sind es die permanenten, kleinen Verbesserungen, die wir jede Woche machen müssen,” hat Leo-Coach Dennis Lütkehölter in den letzten Spielen weitere Fortschritte bei seiner Mannschaft bemerkt. Das torlose Unentschieden in Holzhausen zeigte, wie es auch gegen offensivstarke Mannschaften gehen kann. So langsam lösen sich bei den Leos auch die personellen Probleme. Jascha Klatt kehrt in den Kader zurück, ebenso wie Toni Fast. Auch Sean Kruse hat seinen Auslandsaufenthalt beendet und wird als Joker mit zum “Alten Postweg” reisen. Marc Stühlmeyer weilt hingegen einige Wochen im Urlaub. „Wir freuen uns mächtig auf die Partie. Ein Derby beim Tabellenführer ist doch etwas herrliches,” erwartet man eine stattliche Zuschauerkulisse. Die Leos scheinen tatsächlich locker wie vor kaum einer anderen Partie. „Wir werden eine Menge aus dem Spiel mitnehmen können und versuchen uns so teuer als möglich zu verkaufen,” doch wer glaubt, dass man auf Löwen-Seite irgendetwas herschenkt, der ist auf dem falschen Dampfer. „Nur, weil man Außenseiter ist, braucht man das Feld ja nicht kampflos räumen. Ich erwarte von meiner Mannschaft ein taktisch diszipliniertes, konzentriertes und mit der notwendigen Zweikampfhärte geführtes Spiel.”

SV Wüsten vs. BSV Leese

Die Hausherren befinden sich tabellarisch unter den eigenen Ansprüchen. Die Verletzungssorgen sind auch weiterhin beim SV Wüsten frappierend. Über die geschlossene Mannschaftsleistung zuletzt freut sich SVW-Coach Sebastian Milde doch sehr. „Mich macht stolz, dass wir eng zusammenstehen”, ist die Vorfreude vor heimischer Kulisse in diesem Spitzenspiel groß. Milde gibt sich überzeugt, dass seine Truppe alles in die Waagschale wirft am kommenden Sonntag, um den Turnaround zu schaffen. Von einem der „schwersten möglichen Auswärtsspiele” spricht Leese-Kicker Jan Plöger vor dem Gastspiel auf dem Kunstrasen des SV Wüsten. Er sieht die Wüstener tabellarisch unter Wert geschlagen. Deren Niederlage gegen den TuS Lockhausen kommt für ihn durchaus überraschend, deshalb befürchtet er, dass der SVW „einiges gutmachen will.” Trotzdem möchte der Tabellenzweite auch in diesem Spiel mutig auftreten und weiter an dem Spitzenreiter TuS Bexterhagen dran bleiben. „Deswegen brauchen wir mindestens einen Punkt, am besten sogar deren drei”, rechnet Plöger mit einem „ausgeglichenen Spiel, wo Kleinigkeiten entscheiden werden.”

SC Lemgo/West vs. TuS Asemissen III

 

Lemgo/West-Kicker Marco Kienast rechnet damit, dass die Partie gegen Asemissen III „schwer” wird, immerhin hat der Aufsteiger „viele Leute dazubekommen.” Das ist allerdings alles relativ, denn vor heimischer Kulisse möchte der Tabellenletzte unbedingt punkten. „Alles andere zählt nicht”, betont Kienast. Die Klaas-Brüder haben sich schwer am Knie und an der Achillessehne verletzt und werden mehrere Wochen fehlen. Ein bisheriges Problem: „Wir machen gute Spiele, aber hinten zu viele Fehler. Das müssen wir abstellen. Dann werden wir die drei Punkte bei uns behalten”, wäre dies eine Saisonpremiere.

Asemissen III-Coach Florian Meerkötter sieht aufgrund der bisherigen Saisonbilanz seine Mannschaft als favorisiert beim SC Lemgo/West. Dennoch gilt: „Wir dürfen Lemgo/West natürlich nicht unterschätzen.” Denn: „Lemgo ist sicherlich gewillt und motiviert, die ersten Punkte einzufahren.” Der Aufsteiger möchte sich tunlichst auf die eigene Leistung konzentrieren. „Sofern diese stimmt, werden wir sicherlich auch etwas mitnehmen”, gibt er sich hier selbstbewusst. Willi Hänel und Manuel Kesting sind nicht dabei. Meerkötter kann aber auf einen 20 Mann-Kader setzen.

TuS RW Grastrup/Retzen vs. SC Bad Salzuflen II

Grastrup-Retzen-Trainer Martin Jedral wünscht sich nach den Leistungen aus den letzten beiden Spielen, dass auch gegen den Außenseiter aus der Kurstadt „hellwach” agiert wird. Dazu ist ihm bewusst: „Wir müssen einiges ändern, um Sonntag die Punkte am Platz zu behalten.” Auch Bad Salzuflen II-Coach Bülent Yilmaz bemüht vor dem Gastspiel in Grastrup den Klassiker: „Derby-Spiele haben ihre eigenen Gesetze. Wir werden alles geben”, verspricht er bei Lippe-Kick bereits. Wieder aktiviert worden ist Mike Moritz, der am Sonntag auch spielen wird. Yilmaz hofft, dass er das nötige Glück zurückbringt. Aus der Verletztenliste feiert Nils Bolze sein Comeback. Über den Gegner kann Bülent Yilmaz nichts sagen.

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