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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 9. Spieltag 17/18 A Lemgo

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La/Si hofft auf Punkte im Aufsteigerduell

Kreisliga A Lemgo (hk). Die Vorfreude auf den neunten Spieltag in der Lemgoer A-Liga ist enorm. Die SG Hörstmar/Lieme hat sich bereits einen sechs Punkte Bonus auf den ersten Verfolger TBV Lemgo II erspielt. Allerdings haben die Hansestädter noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Schlusslicht Laßbruch/Silixen tritt im Aufsteigerduell beim TuS Ahmsen an, während Leopoldshöhe hofft, mit einem Punktgewinn in Kirchheide den Abstiegsplatz zu verlassen. Ein schönes Derby erwartet die Zuschauer beim Duell des VfL Lüerdissen gegen den FC Donop/Voßheide. Die Hausherren sollten langsam beginnen zu punkten, um oben anzugreifen.

Von Robin Engelking, André Bell und Henning Klefisch

TBV Lemgo II. vs. TuS Lipperreihe

(re). 120 kräftezehrende Minuten hat der TuS Lipperreihe noch in den Beinen. Am Donnerstag siegte man im Elfmeterschießen bei der SG Hörstmar/Lieme, nachdem es nach 120 Minuten 2:2 stand. Torhüter Bruno Moreira hat die Leistung seiner Vorderleute sehr imponiert: „Da sich einige Leute aufgedrängt haben, werden der Trainer und ich die Aufstellung für Sonntag noch einmal überdenken müssen” Verständlicherweise fährt er mit viel Respekt nach Lemgo, konnte der TBV sein letztes Spiel doch mit 10:0 gegen den TuS Lüdenhausen gewinnen: „Die lassen besonders zu Hause den Ball immer sehr gut laufen. Wir werden uns noch überlegen müssen, wie wir da agieren” Nach dem angesprochenen Spiel gegen Lüdenhausen, fiel das Auswärtsspiel des TBV beim FC Laßbruch/Silixen in der vergangenen Woche aus. Gespannt darf man sein, mit welchem Personal die Mannen von Trainer Ivan Maros in das Spiel gehen, hatten sie doch gegen Lüdenhausen einen durch die erste Mannschaft verstärkten Kader aufzubieten. Bezüglich der Kaderzusammenstellung für den Sonntag möchte sich Co-Trainer Robert Maros jedoch noch nicht in die Karten schauen lassen.

TSV Oerlinghausen II vs. SV Werl-Aspe II

re). In einem guten Lauf befindet sich derzeit der SV Werl-Aspe. Nach einem schwierigen Saisonstart mit drei Niederlagen in fünf Spielen siegte man zuletzt souverän in Brake (3:0), gegen die SG Ben/Hoh (7:2) und zuletzt in Leopoldshöhe (4:0). Nun steht erneut ein Auswärtsspiel an, was den Mannen von Trainer Thorsten Meier zu liegen scheint. Nach vier Auswärtspartien ist man noch ohne Punktverlust in der Fremde. Damit sich dies nicht ändert, fordert Co-Trainer Carsten Voelzke für Sonntag eine Steigerung: „Wir müssen einiges mehr tun im Vergleich zum letzten Spiel, damit wir drei Punkte mit nach Hause nehmen” Schließlich ist der Respekt vor den Gastgebern groß: „Ich schätze sie stärker ein, als es die derzeitige Tabelle widerspiegelt. Das ist eine junge, talentierte Truppe, die in die obere Tabellenhälfte gehört”, ordnet er die Qualitäten des Gegners ein. Somit kommt es ihm entgegen, dass bis auf Alexander Schneider, hinter dem wegen Rückenproblemen noch ein Fragezeichen steht, alle Mann an Bord sind. Ganz anders ist hingegen die Stimmungslage bei den Gastgebern. Zuletzt gab es eine herbe 0:7-Pleite beim VfL Lüerdissen. Für den Sonntag gelobt Trainer Sebastian Boer jedoch Besserung: „Nach dem rabenschwarzen Tag in Lüerdissen wollen wir es an diesem Sonntag auf dem heimischen Kunstrasen besser machen.” Dennoch weiß er, dass seine Mannschaft sich in der Außenseiterrolle befindet: „Es erwartet uns ein schweres Spiel gegen eine momentan sehr starke Mannschaft.”

VfL Lüerdissen vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Auch in diesem Spiel bleibt dem VfL Lüerdissen die Personalmisere treu. Wegen Verletzungen oder beruflichen Verpflichtungen muss das Team von Coach Tim Steffen auf einige Akteure verzichten. Steffen beschreibt den Kontrahenten: „Mit Don/Voß erwartet uns ein unbequemer Gegner, der offensiv gut bestückt und gefährlich ist”, wünscht er sich daher von seiner Mannschaft „bestimmte Dinge frühzeitig zu unterbinden und an die sehr gute Leistung der Vorwoche anzuknüpfen.” Die volle Punktzahl möchte die VfL-Truppe im heimischen Waldstadion behalten. Die möglichen Erfolgsfaktoren sind nach Steffens Einschätzung: „Spielfreude, diszipliniertes Agieren und Leistungsbereitschaft”, wird man sich die Punkte jedoch hart erarbeiten müssen. Nach den letzten Leistungen glaubt FC-Coach Ralf Ackmann, dass die Lüerdisser „sich so langsam gefunden haben, was das Ergebnis vom letzten Spieltag vermuten lässt”, haben sich die Lüerdisser beim 7:0-Heimsieg über Oerlinghausen II vielleicht den Frust von der Seele geschossen. Nicht nur deshalb sieht er seine Truppe in der Rolle des „krassen Außenseiters”, könnte bei den Don/Voß-Spielern ganz bestimmt die Vorfreude auf das Wiedersehen mit Jan Ehlert und Matthias Gola groß sein. Ehlert ging einst für den FC auf Torejagd und Gola „war vor der Serie ja auch ein Thema bei uns”, erklärt Ackmann und ist sich im Klaren, dass sein Team das vollständige Potential abrufen muss, um in Lüerdissen auch tatsächlich bestehen zu können. Welche Akteure ein Mandat für den Kader erhalten, wird sich am heutigen Abend entscheiden, wenn das Abschlusstraining ansteht. Die ohnehin schon vorbildliche mannschaftliche Geschlossenheit kann noch weiter verstärkt werden. Schließlich ist nach dem Training vor der Jahreshauptversammlung, wo nach Aussage von Ackmann „ein paar Kaltschorlen etwas für die Gemeinschaft tun, die zweifelsfrei ihresgleichen sucht”, wünscht das Team Lippe-Kick guten Durst. Die Kompaktheit und ein guter Mannschaftsgeist könnten ganz bestimmt behilflich sein, um auf dem Spielfeld im Waldstadion für eine Überraschung zu sorgen.

TSV Schötmar vs. TuS Lüdenhausen

Als ein richtungsweisendes Spiel betrachtet TSV-Schriftführer Yasin Altinisik diese Begegnung gegen Lüdenhausen, zumal er die Kalletaler als einen „starken Gegner zu Hause oder auswärts betrachtet”, weshalb man nie abschalten darf. Für Altinisik wird dies das „schwierigste Spiel” im bisherigen Saisonverlauf, weil einmal mehr auf viele wichtige Akteure verzichtet werden muss. „Wir sind froh, wenn wir elf gesunde Männer auf dem Platz haben”, wird in den nächsten Tagen wohl viel telefoniert werden müssen. Lüdenhausen-Stürmer Patrick Strate findet anerkennende Worte für den Bezirksliga-Absteiger: „Schötmar spielt bisher eine gute Saison, gewinnen ihre Spiele souverän”, ist Rang sechs mit zwölf Punkten doch eine gute Bilanz nach dem Umbruch. Kurzum: Strate bezeichnet den TSV Schötmar als „eine echte Hausnummer”, zeigt er sich mit seinem Team „hochmotiviert.” Unklar, ob Pröhlemeier, Eimkemeier und Patrick Strate mitspielen können, Schmidt kann es nicht.

TuS Sonneborn vs. TuS Brake

(hk). „Ich denke, Brake wird versuchen, defensiv gut zu stehen und dann schnell umzuschalten”, glaubt Sonneborn-Kicker Oliver Drawe vor dem anstehenden Heimspiel gegen den TuS Brake. Sowohl die defensive Stabilität, aber auch das schnelle Umschaltspiel „müssen wir verhindern”, macht Drawe begreiflich und erklärt bei Lippe-Kick: „Der Matchplan ist klar. Drei Punkte.” Über die komplette Spielzeit möchten die Sonneborner ihr Spiel durchziehen und zeigen, dass sie heimstark sind. Der verletzte Reineke, der studierende Dammann und der gesperrte Faße fehlen. Strohmeier gibt sein Comeback nach Urlaub, auch Westphal steht wieder zur Verfügung. „Coach Taube kann daher aus vielen Spielern eine Auswahl treffen”, hat Drawe richtig erkannt. Brake-Trainer Axel Wehmeier sieht seine Mannschaft in diesem Duell als „krassen Außenseiter”, auch weil sich die Personalsituation schwierig gestaltet. So hofft er, dass elf gesunde Spieler bis Sonntag verfügbar sind. Er gibt zu: „Es ist momentan ziemlich nervend, da wir jede Woche mit einer neuen Truppe auflaufen”, fehlt beim Gastspiel an der Bundesstraße ein Sextett. Eine weitere Sorge, die ihn bewegt, ist, dass sein Team „unten rein rutscht.” Die Verantwortung liegt in den eigenen Händen und so nimmt er seine Spieler in die Pflicht, wenn er sagt: „Es können nur die Spieler selber richten, indem sich jeder nach seinen Prioritäten hinterfragt”, möchte Wehmeier alles versuchen, um das Maximum aus der Mannschaft herauszuholen.

TSV Kirchheide vs. TuS Leopoldshöhe

(re). Einen überraschenden Auswärtssieg konnte der TSV zuletzt beim 3:1 in Hohenhausen feiern. Um sich weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren, möchte man daran am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Leopoldshöhe unbedingt anknüpfen, wie Kapitän Jannik von Heiden verrät: „Wir spielen zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten. Da sind drei Punkte Pflicht. Wir werden alles dafür tun, um die Punkte in Kirchheide zu behalten”, kündigt er an. Jedoch weiß er um die Schwere der Aufgabe: „Ich schätze Leopoldshöhe stärker ein, als es die Tabelle momentan aussagt”, mussten die Gäste einige knappe Niederlagen nach guten Leistungen hinnehmen. Diese ärgern Abwehrspieler Sven Sielemann immer noch immens: „Für uns gilt es nun zu punkten, sonst stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Der Knoten muss jetzt platzen!”, sollen den Leistungen endlich Ergebnisse folgen. Nach abgesessener Sperre, wird Gordon Kral in den Kader der „Leos” zurückkehren. Fehlen werden hingegen die verletzten Philip Posteher und Daniel Heisler, so wie der beruflich verhinderte Kevin Sonntag.

SG Hörstmar/Lieme vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(re). Die denkbar knappste Niederlage musste die SG Hör/Lie am Donnerstag im Kreispokal hinnehmen. Nachdem es nach 120 Minuten 2:2 stand, unterlag man dem TuS Lipperreihe im Elfmeterschießen. Für Betreuer Dennis Wieder liegt die Priorität jedoch auch eindeutig auf dem Ligabetrieb: „Wir haben im Pokal rotiert, sodass wir am Sonntag mit unserer gewohnten Stammformation antreten werden!”, verspricht er. Fehlen wird dabei einzig Dennis Hildebrandt. Obwohl es für die SG Ben/Hoh in letzter Zeit nicht gerade rund läuft, hat Wieder eine Menge Respekt vor ihnen: „Wir schätzen sie als starken Gegner ein. Irgendwann wird bei ihnen der Knoten platzen. Wir wollen aber dennoch die drei Punkte am Platz behalten und dafür werden wir alles tun!”, kündigt er selbstbewusst an. Die Gäste müssen auf Coach Kai Gröchtenmeier verzichten, der im Urlaub weilt. Sein Co-Trainer Andreas Annutsch wird ihn vertreten. Mit dabei im Spielerkader ist wieder Dennis Kappel. Annutsch kündigt an: „Nach der Niederlage gegen Kirchheide wollen wir wieder das wahre Ben/Hoh Gesicht zeigen. Wir haben unter der Woche noch einmal einige Situationen im Training durchgespielt und wollen zumindest punkten!”

TuS Ahmsen vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Das Aufsteigerduell zwischen dem TuS Ahmsen und dem FC Laßbruch/Silixen gehört zu den interessanteren Duellen an diesem Spieltag. Der bisherige Saisonverlauf spricht klar für den TuS, der sich mit neuen Zählern im Tabellen-Mittelfeld befindet. Viele Überschneidungen zwischen diesen beiden Mannschaften gibt es nicht. „Erinnerungen haben wir nicht allzu viele”, meint dann auch Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann. „Wir hatten wir selten mit Ihnen zu tun, den letzten Kick haben wir gewinnen können im Kreispokal 2016, damals war es schon mühevoll, wir konnten allerdings mit 4:1 meine ich gewinnen.” Die Erinnerung trügt ein wenig, 5:1 hieß es am Ende sogar. Außerdem gab es noch ein Aufeinandertreffen in der LZ-Cup-Vorrunde der vergangenen Saison. Mehr Spiele gab es zwischen diesen beiden Teams nicht. „Sie sind mit uns der zweite Aufsteiger und somit wissen wir am allerbesten, wie sie sich fühlen”, schätzt Köhnemann den Gegner trotz dessen schwachen Saisonstarts „hoch ein und ebenfalls wie uns wird Ihnen ja auch attestiert `Ihr holt eure Punkte noch´, also sind wir mehr als gewarnt.” Personell muss Trainer Jörg Horstkötter auf den ein oder anderen Spieler verzichten, wie der Obmann verrät: „Niklas Böhmer und Tim Köhnemann im Abwehrbereich fallen aus, sowie Moritz Brünger und Sebastian Ewert, der sich letzten Sonntag in der Zweiten erneut verletzte, wo er doch eigentlich Spielpraxis sammeln sollte nach seiner vorherigen Verletzung.” Außerdem vermutlich nicht dabei sein wird Sören Seifert, der am „Mittwoch am kleinen Finger operiert wurde, der nach dem letzten Spiel gegen Donop etwas schräg abstand. Ich bin aber bei ihm nicht ganz sicher, ob es nicht doch noch reicht und er einen Weg findet, dennoch auflaufen zu können.” Und auch trotz der Ausfälle ist sich Köhnemann ziemlich sicher, dass „wir eine gute erste Elf auf dem Platz haben, die auch weiß, was dieses Spiel bedeutet.” Nämlich: „Mit einem Sieg ist man im gesicherten Mittelfeld, wo wir hinwollen, bei einer Niederlage hingegen sind wir nur noch zwei, drei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.” Richtungsweisend wird die Partie also. „Wir hoffen mal auf einen Punktgewinn für uns. Ich freue mich auf den Vergleich, das Wetter wird schön und dementsprechend steht am Sonntag einem Neun-Punkte-Tag nichts im Wege”, schließlich spielen auch die A-Jugend und die zweite Mannschaft zuhause und „damit wäre es ein perfekter Sonntag.” Da haben allerdings die Gäste ein gewaltiges Wörtchen mitzureden. „Mit Ahmsen treffen wir auf den anderen Aufsteiger, welcher besser in die Saison gekommen ist”, musste auch Maik Grenner feststellen, er gibt aber ein klares Ziel vor: „Das sind die Punkte, die wir holen müssen.” „Dementsprechend werden wir auch auftreten”, warnt der Coach aber besonders vor der „starken Offensive, die es gilt, einzubremsen.” Besserung ist beim FC La/Si in Sachen Ausfälle in Sicht: „Personell entspannt sich die Lage etwas, aber es ist noch nicht zufriedenstellend.” Um 15 Uhr wird Kaan Basci das Spiel auf der Werrekampfbahn in Ahmsen anpfeifen.

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