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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 12. Spieltag 17/18 A Lemgo

Die Stimmen aus den Lagern der Lemgoer A-Ligisten hat Lippe-Kick in den traditionellen Vorberichten für euch. Kann der TBV Lemgo II mit einem Sieg in Leopoldshöhe die Tabellenführung übernehmen. Aber Obacht: Schließlich haben die Leos zuletzt den Primus aus Hörstmar/Lieme entzaubert. Der TuS Brake steht gegen Schötmar unter Siegzwang, um den Negativtrend zu stoppen. Lippe-Kick bereitet euch auf den zwölften Spieltag vor. Klickt euch rein.

Kann auch Kirchheide dem Primus ein Bein stellen?

Kreisliga A Lemgo (hk). Die Pollhans-Kirmes ist dafür ursächlich gewesen, dass schon am gestrigen Donnerstag die zwölfte Runde im Lemgoer Kreisoberhaus über die Bühne gegangen ist. Lüerdissen entführte die volle Punktzahl beim 3:1-Auswärtserfolg in Lipperreihe. Sonntag folgen sieben spannende Begegnungen, die auch allesamt stattfinden werden. Man darf wahrlich gespannt sein, wie der TuS Ahmsen, aktuell das Überraschungsteam der Spielklasse, sich beim Tabellenneunten SG Bentorf/Hohenhausen schlägt. Die SG Hörstmar/Lieme hat unterdessen ein Hansestadt-Derby beim TSV Kirchheide zu bestreiten. Als einziges Team der Liga wartet Laßbruch/Silixen auf den ersten Saisonsieg. Gelingt dieser im Heimspiel gegen Donop/Voßheide?

Von Henning Klefisch, Andre Bell & Robin Engelking

FC Laßbruch/Silixen vs. FC Donop/Voßheide

(ab). Ein wichtiges Spiel steht an für den FC La/Si, der Vorletzte FC Donop/Voßheide ist zu Gast beim Tabellenschlusslicht. Fünf Punkte liegt der Aufsteiger bereits hinter dem Kontrahenten. Umso wichtiger wäre ein Erfolg. Trainer Maik Grenner verspricht: „Wir werden Sonntag alles in die Waagschale legen müssen, damit der Knoten endlich platzt. Auf die einfachen Dinge konzentrieren und über viel Ballbesitz ins Spiel finden. Für Tore sind wir immer gut, müssen nur den Laden hinten dicht bekommen.” In der Tat ist die Defensive das große Problem, mit 37 Treffern hat man nach zehn Spielen schon mehr als doppelt so viele Gegentore kassiert wie in der gesamten letzten Saison.

Nicht viel besser läuft es allerdings für den FC Donop/Voßheide, der mit 36 Gegentreffern die zweitschwächste Defensive der Liga stellt. Trainer Ralf Ackmann kann zumindest personell aus dem Vollen schöpfen, „soweit sind alle an Bord.” Die Erwartungshaltung ist hoch: „Alles andere als ein Sieg wäre für mich nicht zufriedenstellend und ich hoffe, dass die Jungs das auch so sehen und es verstehen dieses am Sonntag umzusetzen.” Ackmann war am Donnerstag als Zaungast zugegen beim Gastspiel des FC La/Si beim TBV Lemgo II. „Die ein oder andere Umstellung werde ich bestimmt vornehmen aufgrund meiner Erkenntnis im gesehen Spiel von La/Si in Lemgo”, ist man perfekt vorbereitet auf das Spiel.

Um 15 Uhr ist Anstoß, gespielt wird auf dem Sportplatz Alte Hainung in Silixen. Robin Flotho leitet das Spiel.

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TuS Ahmsen

(hk). „Wir haben Respekt vor Ahmsen und ihrer jetzt konstanten Leistungen”, lobt Ben/Hoh-Coach Kai Gröchtenmeier und attestiert der Truppe, dass sie „als Aufsteiger einen richtig guten Ball spielen.” Vor allem hat er mit den Seifert-Brüdern Spieler erkannt, die den entscheidenden Unterschied ausmachen. Noch schwieriger gestaltet sich nun die Personalsituation der Kalletaler, fallen doch Reger, Krüger, Löber, Wittmann, Engelking und Kappel aus. Otto kann aktuell nur Reserve spielen. Krause und Reissmann sind zu Studienzwecken in London respektive Köln. „Es wird für uns schwer, aber nicht unmöglich, Punkte gegen Ahmsen zu holen”, glaubt Gröchtenmeier, der seinem Team mit auf den Weg gibt: „Wir müssen daher über Kampf in das Spiel kommen und 100 Prozent geben.” Wenn Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann an das letzte Pokalduell gegen Bentorf/Hohenhausen zurückdenkt, bekommt er leichte Magenkrämpfe. „Da haben wir richtig Lehrgeld zahlen dürfen, als wir in der zweiten Halbzeit überrannt wurden”, ist es vor dem kommenden Gastspiel nun also die „höchste Warnstufe”, die er ausruft. Im Vergleich zu damals hat sich der Aufsteiger in der neuen Spielklasse glänzend akklimatisiert und schwimmt auf einer Welle der Euphorie, wenn aber Fußball auch nur ein Tagesgeschäft ist und es auch wieder schnell in einer Negativspirale weitergehen kann. Köhnemann ist sich absolut bewusst, dass eine enorme Qualität auf seine Mannschaft zukommt, weshalb er sich wünscht, aus einer kompakten Defensive heraus zum Erfolg zu kommen. Die Richtung gibt er via Lippe-Kick bereits vor: „Es gilt dieses Mal, nicht den Preis in Kombination und Schönspielerei zu gewinnen, sondern darum, den Kampf anzunehmen, der uns garantiert erwartet”, wird es auf Tugenden wie Willen und Einsatz ankommen, die besonders in den Zweikämpfen demonstriert werden müssen. In diesem Spiel bei einer unter den Erwartungen gebliebenen Spielgemeinschaft können die Ahmser ihre Reifeprüfung ablegen. Die Torwartbesetzung ist weiterhin unklar. Till Käufer muss in der A-Jugend seinen Mann stehen. Ob Marcel Übbing rechtzeitig von der Montage zurückkehrt, ist unklar. „Er hat kaum Training, aber ist dafür bestimmt total heiß auf das Spiel”, weiß Köhnemann.

TuS Brake vs. TSV Schötmar


(hk). Axel Wehmeier wirft seine interne Rechenmaschine an und macht deutlich, dass gegen den TSV Schötmar für seine Jungs „ein Sechs-Punkte-Spiel” auf dem Programm steht. Ein Heimdreier ist zur Premiere von Doc Rottmann, der bekanntlich neuer Berater wird, auf der Agenda. Nach fünf Pleiten in Serie „ist es jetzt an der Zeit, Ergebnisse zu liefern”, will man gegen den Bezirksliga-Absteiger vor heimischer Kulisse eine Top-Leistung abliefern, um die ganze Punktzahl zu behalten. Die Hoffnung ist beim Coach Wehmeier groß, dass die zuletzt angeschlagenen Isaak, Schnittger und Süllwold am Start sind. Die Marschroute für diese Partie ist klar: „Es ist wichtig, über den Kampf ins Spiel zu kommen und den Gegner unter Druck zu setzen”, freut sich Wehmeier insbesondere auf das Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Schützling Mithat Bozkurt, den er noch aus Asper Zeiten kennt. Die Schötmaraner schätzt er als eine „spielstarke Mannschaft” ein, „die ja auch das eine oder andere gute Ergebnis erzielt hat”, ist der Respekt vor dem drei Punkte besser platzierten TSV nicht gerade gering. Für Wehmeier ist vor allem wichtig, dass sich auf die eigene Leistung konzentriert wird „und wir den geliebten Ascheplatz beackern”, werden Schönheitspreise am Sonntag nicht vergeben. Vielmehr würde sich Axel Wehmeier auch über einen dreckigen Sieg freuen. TSV Schötmar Veteranen älteren Semesters erinnern sich noch selig an ein Spiel vor einigen Jahren zurück, was der TSV Schötmar in Brake mit 3:1 gewonnen hat. „Mit diesem Ergebnis wurden wir dann Meister und sind in die Bezirksliga aufgestiegen”, berichtet TSV Schriftführer Yasin Altinisik bei Lippe-Kick stolz. Auch wenn der Bezirksliga-Aufstieg schon einige Jahre zurückliegt, hofft Altinisik nun auf das gleiche Ergebnis in der Neuzeit. Sein Hoffnungsschimmer: „Trotz vielen Ausfällen haben wir uns sehr gut vorbereitet und hoffen in dieser Woche auf ein Erfolgserlebnis.”

 

TuS Lüdenhausen vs. TSV Oerlinghausen II

(re). Am Donnerstag musste der TuS noch beim Namensvetter in Ahmsen antreten und dabei auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Die Ausfallliste soll bis zum Sonntag definitiv kleiner werden, ohne dass konkrete Veränderungen schon benannt wurden. Fest steht für Mittelfeldass Maximilian Schönwälder ohnehin: „Wir haben den Anspruch, ein solches Heimspiel zu gewinnen”, gibt er die Richtung vor. Jedoch ist für ihn klar: „Bei zweiten Mannschaften weiß man nie wirklich, wer dort mitspielt”, ist dies der Faktor X bei Zweitvertretungen. Nach einer Serie von Unentschieden, musste sich der TSV zuletzt dem TSV Kirchheide mit 1:2 geschlagen geben. Coach Sebastian Boer möchte nun unbedingt drei Punkte einfahren: „Wir wollen unser Bestes geben, um auch auswärts etwas zu holen!” Dabei freut er sich über die Tatsache, dass er keinerlei Ausfälle zu beklagen hat. Respekt zeigt er dennoch vor dem Auswärtsspiel: „Uns erwartet eine schwere Aufgabe am Sonntag. Auch letztes Jahr sahen wir dort nicht gut aus”, hat er keine guten Erinnerungen an den Erlenhain.

 

TSV Kirchheide vs. SG Hörstmar/Lieme

(re). Überraschungsteam gegen Spitzenreiter – so lautet die brisante Konstellation am Sonntag in Kirchheide. TSV-Coach Andre Plaß verkündet: „Für Sonntag sieht es gut aus! Wir gehen ohne Druck in das Spiel und wollen ein ordentliches Spiel abliefern”, ist dies das Mindestziel. Er freut sich besonders darüber, dass sein Kapitän Jannik von Heiden ihm nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Somit kann Plaß aus dem Vollen schöpfen. Davon kann die Spielgemeinschaft nur träumen. Tobi Schaad (verletzt), Daniel Schaad (Urlaub), Roman Spieß (Sperre) und Artur Esko (fehlende Spielberechtigung) stehen dem Spitzenreiter nicht zur Verfügung. Zudem steht hinter dem Einsatz von Sascha Erhardt ein Fragezeichen. Unbeeindruckt davon zeigt sich Co-Trainer Dennis Wieder: „Unser Kader ist breit genug, um das aufzufangen. Wir fahren dort als Spitzenreiter hin und wollen so auch wieder fahren. Wenn wir unser Spiel bis zum Ende durchziehen, dann bin ich positiv gestimmt!”
Jedoch ist auch ihm die gute Saison des Gastgebers nicht entgangen: „Wir stellen uns auf ein schweres Spiel ein. Sie haben schon einige überraschende Punkte geholt, daher sind wir gewarnt”, erklärt Wieder.

SV Werl-Aspe vs. TuS Sonneborn

(re). Ein turbulentes Spiel hat der SV Werl-Aspe hinter sich. Beim Tabellenführer aus Hörstmar und Lieme gab es in doppelter Unterzahl eine 0:7-Packung. Da traf es sich gut, dass unter der Woche ein Testspiel gegen TuRa Heiden anstand, in dem die Mannen von Coach „Bonzo” Meier Selbstvertrauen sammeln konnten. Mit 6:0 war man erfolgreich und konnte so „die Köpfe wieder frei bekommen”, wie Co-Trainer Sascha Voelzke verrät. Zum kommenden Gegner weiß er: „Sonneborn kann ein gefährlicher Gegner sein, wir sind aber guter Dinge!” Bis auf die gesperrten Schneider, Meßmann und Allevato, haben die Gastgeber keine Ausfälle zu verzeichnen. Ganz anders hingegen sieht die personelle Lage bei den Gästen aus, müssen sie doch mit Faße, Quast, Niemeier, Westphal und Reineke fünf Stammspieler ersetzen. Darüber hinaus sind die kränkelnden Drifte und Maule höchst fraglich. „Wir sind stark unterbesetzt, aber wollen dennoch etwas mitnehmen. Wir können frei aufspielen, aber wollen dennoch auswärts mal wieder unser gutes Gesicht zeigen”, verspricht Torjäger „Oli” Drawe. „Es soll mindestens ein Punkt für uns dabei herauskommen”, backt er zunächst kleine Brötchen.

TuS Leopoldshöhe vs. TBV Lemgo II

(re). Erst 14 Tage ist es her, da gelang dem TuS Leopoldshöhe die wohl größte Überraschung der bisherigen A Liga Saison. Mit 3:1 schickte man Spitzenreiter Hörstmar/Lieme auf den Heimweg. Da am letzten Sonntag das Auswärtsspiel in Sonneborn ausgefallen ist, steht nun das erste Spiel nach der Sensation an. Mit dem TBV Lemgo II wartet ein ähnlicher Gegner. Abwehrspieler Sven Sielemann weiß um die erneute Außenseiterposition: „Trotzdem wollen wir uns bestmöglich verkaufen gegen eine starke Zweitvertretung des TBV Lemgo”, so Sielemann. „Wir haben nichts zu verlieren”, analysiert er. Da möchte man ihm nicht widersprechen, auch wenn der TuS in seiner derzeitigen Lage weiterhin zum Punkten verdammt ist. Umso ärgerlicher, dass man zwei bis drei Stammspieler aufgrund von Verletzungen wird ersetzen müssen.
Die Gäste schlossen durch ein 6:1 im Nachholspiel gegen den FC Laßbruch/Silixen zum Tabellenführer Hörstmar/Lieme auf und wollen diesem unbedingt auf den Fersen bleiben.

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