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Kreisliga B2 Lemgo

TuS Bexterhagen – Kämpfen für das große Ziel

Eine wirklich gute Serie spielt bis dato der TuS Bexterhagen, der die Spielklasse mit etwas Abstand anführt, aber noch einen weiten und steinigen Weg vor sich hat. Die Steine müssen aus dem Weg geräumt werden. Die Gegner erweisen sich in dieser Spielzeit als anspruchsvoll, gab es doch schon die eine oder andere Überraschung, wie Co-Trainer Uwe Wehmeyer treffend festgestellt hat. Er rechnet mit einem Dreikampf im Aufstiegsrennen.

„Es gibt noch reichlich Verbesserungspotential”

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Die Zahlen sprechen klar für den TuS Bexterhagen, der mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung die B2 Lemgo anführt. Aus 17 Spielen hat die Truppe vom erfahrenen Trainer Achim Wenzel 15 Siege geholt. Zwei Niederlagen komplettieren die Bilanz. Trotz der insgesamt formidablen Zwischenbilanz ist die Zufriedenheit noch nicht auf Maximalniveau angelangt, wie Co-Trainer Uwe Wehmeyer betont: „Leistungsmäßig sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen”, bezeichnet er die bisherige Spielzeit als „zufriedenstellend bis ganz gut.” Es gibt noch „reichlich Verbesserungspotential”, so die Wehmeyersche-Erkenntnis.

Von Henning Klefisch

Ein Merkmal dieser B2 Lemgo ist sicherlich, dass oft unberechenbare Ergebnisse passieren. Die Aufstiegsanwärter kassieren unerwartete Niederlagen gegen Außenseiter, wie zum Beispiel der TuS Bexterhagen gegen Leopoldshöhe II, Leese gegen Schötmar II und Asemissen II bei Lipperreihe II. Dazu gesellen sich unerwartet hohe Siege, wie etwa der 9:2-Erfolg des BSV Leese beim SV Wüsten. Auch der Erfolg vom starken Aufsteiger TuS Asemissen III über die eigene Zweitvertretung kommt durchaus überraschend daher. All dies führt bei Uwe Wehmeyer zu der Erkenntnis: „Es gibt in diesem Jahr keine wirklich „Kleinen.” So ist in jeder Partie „höchste Konzentration” absolut erforderlich. Andernfalls droht ein schneller Punktverlust, den sich die „Reds” nur in zwei Fällen erlaubt haben. Die Zwischenbilanz mit 45 von 51 möglichen Zählern bezeichnet Wehmeyer als „sehr gut”, freut sich zudem über die Umsetzung seiner Jungs: „Unsere Jungs haben sich zu Herzen genommen, was ihnen der Trainer vor der Saison mitgegeben hat”, hat Wenzel eine gewisse Antipathie gegenüber Unentschieden entwickelt. Immerhin sind diese dafür ursächlich gewesen, dass der TuS Ahmsen und nicht Bexterhagen in der Vorsaison den begehrten Sprung in die A-Klasse geschafft hat. In dieser Serie musste der TuS Bexterhagen noch keine einzige Punkteteilung erleben. Dafür gab es aber zwei schmerzhafte Niederlagen. Im Derby gegen den Aufsteiger TuS Leopoldshöhe II hatte der TuS Bexterhagen einen „gebrauchten Tag”, berichtet Wehmeyer, der versichert: „Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und trotzdem kein Tor erzielt”, ist das gegnerische Tor an diesem Tag für den Favoriten wie vernagelt. Eine absolut verdiente 1:4-Heimniederlage kassiert der TuS Bexterhagen gegen den ersten Verfolger TuS Asemissen II. Die Hausherren begünstigen durch zwei herbe individuellen Fehler die ersten beiden Gegentreffer. Dennoch ist der Vorsprung ordentlich, doch in Sicherheit wiegen lassen möchten sich die Bexterhäger keineswegs, denn der Co-Trainer erinnert sich: „Auch Leese war im letzten Jahr im Winter sechs Punkte voraus. Und gereicht hat das trotzdem nicht”, gilt es daraus die nötigen Lehren zu ziehen. Von Spiel zu Spiel möchte der Spitzenreiter denken, seine eigenen Hausaufgaben pflichtgemäß und erfolgreich erledigen, denn man weiß: Macht man selbst keine Fehler, ist der Aufstieg sicher. Wehmeyer (Bild rechts) empfiehlt aber einen prüfenden Blick in den Rückspiegel, wo Asemissen II und Leese auf Fehler warten. „Unser Ex “Basti” Milde macht ebenfalls einen guten Job bei seinen Wüstenern, ist allerdings mit elf Punkten schon etwas zu weit zurück, um noch ganz vorne einzugreifen”, hat er beobachtet und bescheinigt auch dem Aufsteiger TuS Asemissen III „eine wirklich tolle Saison.” Letztlich rechnet er mit einem Dreikampf zwischen Asemissen II, dem BSV Leese und seiner Mannschaft, „wobei ich vor der Saison sicher Leese vor Asemissen II gesehen habe. Aber sie haben sich doch zu viele Ausrutscher geleistet”, kommt dieser Fakt für Wehmeyer überraschend. Die starke Bilanz der Asemisser-Zweitvertretung ist für ihn zu erwarten, denn: „Die Verstärkungen aus Helpup waren schon enorm und es war nur eine Frage der Zeit, bis sie das auch auf den Platz bringen.” Selbst wird der TuS Bexterhagen in der Winterpause sein Personal wohl nicht auffrischen. „Wir glauben an unseren Kader und gehen dann, nach der wohlverdienten Winterpause, mit vollem Elan in die Vorbereitung für die restlichen 13 Saisonspiele”, wo am Ende der langersehnte Sprung in die höchste Kreisliga Lemgos stehen soll. 

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