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Kreisliga A Lemgo

SG Hörstmar/Lieme – Zwei Rückkehrer und ein Oberligaspieler

Die Transferaktivitäten der SG Hörstmar/Lieme klingen äußerst vielversprechend, sind doch drei Qualitätsspieler dazugekommen, die als Hoffnungsträger taugen. Bei Lippe-Kick äußert sich Torwarttrainer und Betreuer Dennis Wieder zu den neuen Jungs.

Neue Qualitätszufuhr

Kreisliga A Lemgo (hk). Thomas Pries gibt sein Comeback bei der SG Hörstmar/Lieme. Zur Rückrunde kehrt der Offensivspieler vom Bezirksligisten SC Bad Salzuflen zum Tabellenzweiten der A Lemgo zurück. „Wir wollten eigentlich nie, dass er geht”, ist bei Hör/Lie-Torwarttrainer Dennis Wieder die Freude über die Rückkehr nun ausgesprochen groß. Die Qualität des 27-Jährigen ist groß, ist er doch mit 115 Toren in vier Spielzeiten der mit Abstand beste Goalgetter bei der Spielgemeinschaft in diesem Zeitintervall gewesen.

Von Henning Klefisch

Erst zum Saisonstart 2017/18 ist Pries nach Bad Salzuflen gewechselt, fühlte sich vom Konzept von SC-Coach Miron Tadic und dem Manager Sladjan Vucetic überzeugt. Nach der vorzeitigen Demission von Tadic und Vucetic wurden die Trainingstage unter dem neuen Coach Rene Hahne auf Montag, Mittwoch und Freitag verändert. Für Pries (Bild links) sind diese Zeiten äußerst ungünstig, muss er doch am Montag- und Mittwochabend seine Abendschule zum Betriebswirt absolvieren. Eine Trainingseinheit in der Woche korrespondiert nicht mit seinem Eigenanspruch. Regelmäßige Übungseinheiten sind wichtig für sein Spiel, weshalb dies ein ganz wesentlicher Aspekt für seinen Abgang gewesen ist. Allerdings hat er sich während seines kurzen Gastspiels auch einen Bänderriss zugezogen. Aus diesem Grund hat er sein volles Leistungspotential nie richtig zur Entfaltung bringen können. Der Team Lemgo-Auswahlspieler aus dem Jahr 2016 geht auch mit einem weinenden Auge, da er sich in der Mannschaft ausgesprochen wohl gefühlt hat. „Es war eher das Umfeld, der Sportvorstand des SC Bad Salzuflen. Man hat ja auch das eine oder andere in der Presse gelesen oder ein Spiel vom Sportclub gesehen. Das, was vom Vorstand nach außen transportiert wurde, ist nicht immer alles Gold, was glänzt”, bezeichnet er diese Tatsache als ausschlaggebend. Sicherlich weiß auch Wieder, dass Thomas Pries, wie der überwiegende Teil der anderen Spieler, ein eigener Charakter ist, empfiehlt der zugleich als Teambetreuer fungierende Wieder: „Er ist teilweise ein bisschen schwierig. Man muss nur wissen, wie man ihn handhaben muss.” Pries hat einige Anfragen von Bezirks- und A-Ligisten abgelehnt, weil er zu seinem Herzensverein zurückkehren wollte. „Er weiß, was er an uns hat, wir wissen, was wir an ihm haben”, ist das Vertrauen von beiden Seiten existent. Auch die familiäre Bande spielt eine Rolle. Hör/Lie-Chefcoach Matthias Wölk ist sein Schwager. Bei der aktuellen Situation der Kurstädter sieht er „keinen krassen Unterschied” zur Spitzengruppe der A-Lemgo, wo sich bekanntlich auch sein Team aufhält. Wieder hebt die Ruhe bei der Spielgemeinschaft hervor und glaubt: „Das Umfeld ist für ihn perfekt. Er kann sich hier so ausleben, wie er ist und was er braucht”, hofft er auf den Torriecher von Pries. „Für mich ist er neben Jörn Seifert der mit Abstand beste Stürmer in der Liga”, adelt Wieder den Neuzugang und benennt bei Lippe-Kick die Attribute „schnell, abgezockt, torgefährlich, effizient. Er ist ein unfassbarer Teamplayer, gibt immer 100 Prozent.” Wieder glaubt, dass Pries für „15 bis 20 Saisontore gut ist”, wenn er sein volles Leistungspotential nach der Rückrundenvorbereitung abrufen kann. Als weiteren Neuzugang präsentiert der Aufstiegskandidat Artur Esko vom Oberligisten Greifswalder FC. Den 20-Jährigen bezeichnet Wieder als „technisch und taktisch überragenden Fußballer”, merkt man Esko die „super Ausbildung” beim VfB Fichte Bielefeld an. Im zentralen Mittelfeld oder im Sturm ist der ehemalige Fünftligaspieler einsetzbar. Mit Serkan Erdem (Bild rechts), der zuletzt beim B-Ligisten BSV Leese gespielt hat, gibt es einen weiteren Rückkehrer zu begrüßen. Auch der Linksfuß und Stürmer hat erst im Sommer 2017 die Spielgemeinschaft verlassen. „Durch die drei Neuzugänge erhöht sich die Qualität, sodass wir uns weiter in der Spitzengruppe halten”, so die abschließende Hoffnung von Wieder.

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