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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 5. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Gleich zwei interessante Spiele steigen am Sonntag im Kalletal. Los geht es mit dem fünften Spieltag aber bereits am Samstag mit zwei Partien.

Duell der Enttäuschten im Kalletal – Spitzenspiel in Lüdenhausen

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Der fünfte Spieltag startet bereits mit zwei Partien am Samstag. Die SG Extertal/La/Si (gegen Alverdissen) und der FC SSW (gegen Talle/Westorf) haben ihre Partien vorgezogen. Am Sonntag folgen die übrigen sechs Spiele. Im Kalletal treffen mit dem FC UK und dem TuS Brake II zwei sieglose Teams aufeinander. Mit Rückenwind gehen unterdessen Sonneborn II und Almena in ihr Duell. Die SG Bentorf/Hohenhausen II will gegen Donop/Voßheide II wieder in die Spur finden. Das Top-Spiel findet dann beim TuS Lüdenhausen statt, der Mitabsteiger FC Donop/Voßheide empfängt. Außerdem: Kirchheide II vs. Bega/Humfeld und Barntrup II vs. Lüerdissen II.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Extertal/La/Si vs. TBV Jahn Alverdissen

(ab). SG-Coach Christian Ziereis tut sich schwer, Alverdissen richtig einzuschätzen. Auch das 1:1 bei Bega/Humfeld kam für ihn eher überraschend. „Alverdissen darf man nie unterschätzen, es ist immer ein unangenehmer Gegner und dann gegen uns auch voll motiviert“, weiß Ziereis aus Erfahrung. Selbstredend, dass seine Mannschaft das auch sein wird „und zu Hause wollen wir natürlich gewinnen.“ Personell hat der Coach auch an diesem Wochenende wieder einmal die Qual der Wahl und auch an diesem Samstag „wird es eine topmotivierte Truppe sein, mit vielleicht ein paar kleinen Überraschungen.“

Für Alverdissen-Betreuer Tim Rose geht es für seine Mannschaft „gegen ein absolutes Spitzenteam unserer Liga.“ Klar, die SG ist ja auch Spitzenreiter. Demzufolge ist der TBV „klarer Außenseiter“ und wir versuchen möglichst lange dagegenzuhalten.“ Da aber „verletzungsbedingt einige Spieler ausfallen, wird das eine ganz, ganz schwere Aufgabe für uns.“

Manfred Heinrich nimmt sich der Leitung des Spiels an, um 14:30 Uhr ist Anstoß.

 

FC SSW vs. SG Talle/Westorf

(ab). SSW-Co-Trainer und -Spieler Rouven Post erwartet am Samstag mit der SG Talle/Westorf eine „gute Mannschaft, die sicher ihre Stärken und Schwächen hat und kompakt schon in der eigenen Hälfte stehen wird.“ Die SG wird darauf bedacht sein „erstmal kein Gegentor zu bekommen und dann gezielt Nadelstiche zu setzen.“ Darauf sind die SSW-Kicker aber gut eingestellt. Ganz klar zählen für den derzeitigen Tabellendritten nur drei Punkte, „gerade auf dem heimischen Platz.“ Personell ist der FC SSW „gut aufgestellt, also sollte auch nichts anbrennen.“

Die Gäste haben bei ihrer letzten Niederlage gegen Sonneborn II keine gute Leistung gezeigt, verloren zuhause mit 1:2. Die Aufgabe beim FC SSW wird nicht leichter werden, als Außenseiter gehen die Kalletaler in die Partie.

Und die beginnt um 15:00 Uhr unter der Leitung von Jürgen Raatz.

 

SG Bentorf/Hohenhausen II vs. FC Donop/Voßheide II

(ab). SG-Coach Christoph Güse hat für Sonntag einen ganz klaren Anspruch an seine Mannschaft: „Wir sind natürlich der Favorit und daher erwarte ich auch einen Heimsieg.“ Er warnt seine Mannschaft aber davor überheblich zu sein und zu denken, „dass wir von alleine gewinnen, weil wir ja vor zwei Wochen die erste von Donop geschlagen haben.“ Güse erinnert dabei an das letzte Spiel gegen Don/Voß II: „Beim Spiel in der Rückserie haben wir uns sehr schwergetan und erst spät einen Rückstand noch gedreht.“ So geht der Coach davon aus, dass die Gäste auch diesmal wieder „tief hinten drinstehen und auf Konter lauern“ werden. „Darauf müssen wir uns einstellen“, so Güse, der seiner Mannschaft noch eine Aufgabe mit auf den Weg gibt: „Wir müssen Lösungen gegen die massive Abwehr finden.“ Aus personeller Sicht gibt es noch „einige angeschlagene von letzter Woche, daher wird sich der endgültige Kader erst kurzfristig entscheiden.“

Sieglos reisen die Gäste ins Kalletal, nach dem Achtungserfolg beim 4:4 gegen Brake II kamen nur noch Niederlagen hinzu. Es gilt, die Defensive zu stabilisieren, 19 Gegentore nach erst vier Spielen sind einfach zu viele.

Um 13:00 Uhr geht es los, Melih-Ahmet Güler leitet die Partie.

 

TuS Sonneborn II vs. TuS Almena

(ab). Der TuS Sonneborn II freut sich auf ein Spiel gegen einen Gegner „auf Augenhöhe.“ René Brinkmann meint sogar, Almena ist „ein direkter Konkurrent um die heiß begehrten Plätze oberhalb des berühmten Strichs.“ Am fünften Spieltag also schon ein Spiel mit „Sechs-Punkte-Charakter.“ Aber Brinkmann warnt direkt: „Almena darf man nie unterschätzen.“ „Die bisherigen Duelle hatten es immer in sich“, erinnert er sich und vermutet: „So wird es am Sonntag auch wieder sein.“ Nur, „wer bereit ist mehr reinzuhauen, der wird als Sieger vom Platz gehen.“ Daraus ergibt sich die Marschroute: „Zweikämpfe annehmen, von denen es bestimmt wieder mehr als genug rassige geben wird, ackern, ackern und ackern.“ Bei der Tatsache, dass Almena nicht gut in die Saison gestartet ist, verweist Brinkmann auf das Auftakt-Programm, „da ist das vielleicht auch nicht verwunderlich.“ Außerdem: „Zuletzt haben sie klar gewonnen und da sind wir jetzt auch mal gespannt wo Almena überhaupt so steht.“ Was die eigene Personalplanung angeht, sieht es „nicht ganz so rosig aus“, verrät Brinkmann. Denn: „Kaum ist die Urlaubszeit vorbei, fängt die Urlaubszeit auch schon wieder an. Dazu kommen noch Dienstreisen und Verletzungen. Aber so bekommen halt diejenigen die etwas hinten dran sind ihre Chance.“ Ohnehin vertraut er darauf, dass „das Trainergespann trotz angespannter Personalsituation eine starke Truppe aufs Eis schickt, die es Almena schwermachen wird, etwas Zählbares von der B1 mitzunehmen.“ Letztendlich gilt: „Heimspiele wollen wir immer gewinnen und gerade nach der kleinen Serie, die wir gestartet haben, wollen wir natürlich diese beibehalten und zuhause die nächsten drei Punkte einfahren.“

Doch beim TuS Almena verfolgt man genau das gleiche Ziel. Nach dem souveränen Sieg bei Don/Voß II hat man Lust auf mehr bekommen. „Gegen Sonneborn wollen wir natürlich die nächsten Punkte einfahren“, sagt dann auch Christian Brandt, der auch weiß, was dafür nötig ist: „Dafür müssen die Jungs vor allem mit der richtigen Mentalität in das Spiel gehen, dann können wir sicherlich was Zählbares mitnehmen.“ Was die personellen Probleme angeht ist man bei den Gastgebern dann auch nicht ganz alleine. Auch beim TuS Almena wird es „aufgrund von Urlaub und Verletzungen wieder einige Rotationen geben.“

Stefan Wattenberg pfeift die Partie um 13:00 Uhr an.

 

TSV Kirchheide II vs. SG Bega/Humfeld

(ab). Beim Aufsteiger verfällt man auch nach dem vierten sieglosen Spiel noch lange nicht in Panik, zumal es gute Gründe gibt, warum man so holprig in die Saison gekommen ist. Noch am letzten Spieltag musste Coach Julian Meise mit nur zehn Spielern auskommen. Doch es gibt gute Nachrichten für alle Kirchheide-Fans: „Die personelle Situation bessert sich nach drei Wochen endlich ein wenig.“ Aber auch mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Julian Meise „nicht unzufrieden mit der Mannschaft“, denn „die Jungs haben in den letzten Wochen Moral und Mannschaftsgeist bewiesen, daran wollen wir anknüpfen und dann ist auch was gegen Bega/Humfeld drin“, die der Coach aber „speziell in der Offensive schon stark“ einschätzt.

SG-Coach Michael Krügel fordert von seiner Mannschaft nach dem 1:1 gegen Alverdissen „eine Reaktion.“ „Wir müssen am Sonntag Taten folgen lassen“, war er mit dem Auftritt unter der Woche doch eher unzufrieden. „Spielerisch muss da wieder mehr kommen“, hat er ein klares Anforderungsprofil an seine Mannschaft gestellt. Verzichten muss Krügel am Sonntag auf Marvin Kretschmann. Hinter den Einsätzen von Patrick Besch und Torhüter Nils Freitag steht noch ein Fragezeichen.

Sicher ist hingegen der Einsatz des Schiedsrichters. Ertugrul Alp hat die Spielleitung ab 15:00 Uhr.

 

FC Unteres Kalletal vs. TuS Brake II

(ab). So weit unten in der Tabelle hat man vor der Saison weder den FC Unteres Kalletal noch den TuS Brake II erwartet. Zum „Duell der Enttäuschten“ treffen sich die beiden nach vier Spielen immer noch sieglosen Teams nun direkt aufeinander. „Das stimmt, man hat sich schon mehr vorgenommen“, gibt Sven Mingram zu. „Wir sind wirklich schlecht gestartet“, darf man aber jetzt nicht den Fehler machen in Hektik zu verfallen, sondern „in Ruhe weiter zu arbeiten.“ Dass in diesem Spiel der Tabellen-13. auf den 16. trifft, muss auch Mingram erst einmal verarbeiten. „Mit Brake II kommt eine Mannschaft, die da unten auch nicht hingehört“, so der Coach, der sich an die letzte Spielzeit erinnert: „Es waren in der letzten Saison gegen Brake zwei wirklich heiße Duelle.“ Eins gewann der FC UK, eines der TuS. Mingram weiß: „Jede der beiden Mannschaften möchte so schnell es geht da unten raus“ ist wohl auch deshalb mit einem „absoluten Kampfspiel“ zu rechnen. Seiner Mannschaft empfiehlt er „gleich da zu sein und dagegenzuhalten.“ Außerdem gibt Mingram seiner Mannschaft mit auf dem Weg, „dass sie einfach weiter Fußball spielen und vor allem die Ruhe bewahren sollen. Wir brauchen einfach mal so ein Erfolgserlebnis. Vom fußballerischen kann ich den Jungs nichts vorwerfen.“ Die personelle Situation bessert sich aber auch für Sonntag nicht, der Coach muss auf einige verletzte Spieler verzichten.

Auch der TuS Brake II, aktuell tatsächlich Inhaber der roten Laterne, gerät nicht in Panik. „Für uns ist es im Moment das wichtigste zu unserer eigenen Stärke zurückzufinden“, so Timo Lesmann. „Da auch UK einen schwierigen Start hatte, sieht es bei ihnen denke ich ähnlich aus.“ Der TuS-Kicker freut sich auf ein „interessantes und knappes Spiel.“ Das Selbstbewusstsein ist nach wie vor groß: „Wir sind uns einerseits bewusst, dass wir in der Lage sind zu gewinnen.“ Andererseits haben die bisherigen Spiele doch schon auch Spuren hinterlassen: „Wir wissen auch, dass wir dazu ein ganz anderes Gesicht zeigen müssen als bisher in der Saison. Ich hoffe das gelingt uns.“

Im Stadion am Kirchberg ertönt um 15:00 Uhr der Anpfiff aus der Pfeife von Schiedsrichter Ulrich Herder.

 

TuS Lüdenhausen vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Das Spitzenspiel vom fünften Spieltag wird am Sonntag um 15:00 Uhr ausgetragen. Der Tabellenzweite TuS Lüdenhausen begrüßt im Absteigerduell den viertplatzierten FC Donop/Voßheide. Ein Ärgernis aus Sicht von Lüdenhausen-Cheftrainer Tim Schauf: „Einige Spieler konnten allerdings nicht trainieren und sind nicht topfit.“ In Summe rechnet er in der Partie zwischen zwei Aufstiegsanwärtern mit einem „sicherlich spannenden Spiel.“ An den äußeren Bedingungen soll es am Erlenhain nicht mangeln: „Wir haben in Lüdenhausen Sommerfest des TuS, der Platz hat sich etwas erholt, die Rahmenbedingungen sind super“, glänzen dabei die Augen von TuS-Coach Tim Schauf.

Viel Wertschätzung bringt FC-Akteur Marvin Wittelmeyer den Kalletalern entgegen: „Lüdenhausen ist mit Sicherheit einer, wenn nicht sogar der Topfavorit auf den Aufstieg.“ Die zehn Punkte aus vier Spielen unterstreichen seine Aussage. Don/Voß verfolgt aber auch egoistische Gedankengänge, erklärt Wittelmeyer doch nachvollziehbar: „Da wir aber auch oben dranbleiben wollen, müssen wir punkten.“ In der heutigen Einheit wird Taktikfuchs Ralf Ackmann seine Truppe auf das Spitzenspiel einschwören. Auch Ackmann weiß, dass sein Team bei einem eigenen Sieg und sieglosen Partien der SG Extertal/LaSi und des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen den Platz an der Sonne einnehmen könnte. Dies sollte doch als Motivation ausreichen. Eine Variable bringt aber der vielseitig interessierte Wittelmeyer ins Spiel: „Was das am Vortag stattfindende Feuerwehrfest in Donop bewirken kann, wird sich zeigen“, sollte doch zur optimalen Vorbereitung das Mischbier favorisiert werden, um geistig und körperlich voll spielfähig zu sein. Unabhängig vom Feuerwehrfest fehlt die verletzte Tormaschine Robin Kemena. Auch Tobias Tappe muss passen.

Sükrü Bulut ist der Referee in dieser Begegnung.

 

RSV Barntrup II vs. VfL Lüerdissen II

(ab). Martin Schäfer sieht dem kommenden Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Trainingsbeteiligung unter der Woche ließ zu Wünschen übrig, Arbeit, Urlaub, Verletzungen ließen kein vernünftiges Training zu. „Das kann am Sonntag Auswirkungen haben“, befürchtet der Coach deshalb, „wir müssen konditionell immer noch zulegen.“ Am Sonntag muss Schäfer dann auch den ein oder anderen Spieler wieder ersetzen. Vor dem Gegner äußert er sich sehr respektvoll: „Lüerdissen ist ein Gegner, der sehr gut gestartet ist. Ich glaube, dass die Mannschaft sehr viel Potenzial hat und dass sich der ein oder andere auch noch Chancen auf die erste Mannschaft ausrechnet, deshalb werden sie topmotiviert sein. Sie sind technisch stark, werden sicher nicht mit Angst auftreten, sondern mit breiter Brust.“ Da wird seine Mannschaft gegenhalten müssen, „die Zweikämpfe im Mittelfeld gewinnen und unser Spiel durchbringen. Lüer kann befreit aufspielen, ist super in die Saison gestartet.“ Schäfer muss bei seiner Truppe auf die Euphoriebremse treten, denn auch der RSV ist richtig gut in die Spielzeit gestartet: „Wir haben jetzt schon einen Punkt mehr nach vier Spielen als letzte Saison nach 16. Im Moment ist alles gut, das weiß die Mannschaft, aber da muss ich aufpassen.“ Mit einem „intensiven und technisch starken Spiel“ rechnet Schäfer und vermutet: „Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, gewinnt.“

VfL-Kicker Alex Riegler hat genauso viel Respekt vor dem RSV Barntrup II, wie es andersrum auch der Fall ist. „Ich schätze Barntrup II als Gegner sehr stark ein“, sieht er besonders in der „wöchentlichen Benutzung des Kunstrasens“ einen Vorteil für die Hausherren. Doch der Untergrund soll nicht als Ausrede herhalten. „Ich denke, wenn wir genau an die Leistungen und die Einstellung der letzten Wochen anknüpfen, haben wir sicherlich gute Chancen den Gegner zu ärgern“, rechnet man sich durchaus Chancen auf die nächsten Punkte aus. Aus personeller Sicht gibt es derzeit nicht viel zu berichten. „Sebastian Lindemeyer und Oliver Müller fehlen urlaubsbedingt und unser Fänger mehrere Wochen aufgrund einer Trainingsverletzung“, so Riegler.

Um 15:00 Uhr ist Spielbeginn im Waldstadion. Lukas Wessel leitet das Spiel.

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