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Kreisliga C1 Lemgo

Vorberichte 4. Spieltag 18/19 C1 Lemgo vom 01.09.18

Zwei Heimspiele in Dörentrup gibt es am heutigen Samstag. Lippe-Kick hat die wichtigen Informationen für euch im folgenden Bericht.

Schwelentruper Festtag

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Schon am heutigen Samstag geht es mit einem Doppelpack weiter. Es finden zwei Heimspiele in Dörentrup statt. Bereits um 13.00 Uhr begrüßt der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II die SG Kalldorf II zum ultimativen Spitzenspiel dieser Runde. Drei Stunden später kommt es zu einem vereinsinternen Aufeinandertreffen, wenn der RSV Schwelentrup II die Erstvertretung zu Besuch hat.

Von Henning Klefisch

 

FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II vs. SG Kalldorf II

Kurios: Beide Mannschaften haben je neun Zähler bei einem identischen Torverhältnis von 17:3. Bereits auf dem Staffeltag haben die Sporker beantragt, dieses Spiel zu verlegen, da die SSW II-Kicker am Samstagabend gemeinschaftlich auf dem FC-Sportfest feiern möchten. Andernfalls wäre am Sonntag die Spielfähigkeit nicht mehr gewährleistet gewesen. Was FC II-Coach Torsten Petri aber nicht überrascht: „Nicht ahnen konnten wir jedoch, dass es zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison doch schon personell knapp wird.“ Kickenden Support von den Altherren gibt es für die Dörentruper jedoch nicht, da die Routiniers „ihren wohlverdienten Ruhestand auf dem Toten-Hosen-Konzert verbringen“, teilt Petri gegenüber Lippe-Kick mit. Mit Blick auf den Kalldorfer Kontrahenten sagt er, dass ihm der jüngste 10:0-Sieg gegen den RSV Schwelentrup II durchaus beeindruckt hat. Seine Forderung ist nun eindeutig: „Wir müssen jetzt ein bisschen zaubern und tricksen.“ Dennoch ist der Spitzenreiter gut unterwegs, zeigt den existenten Spaß auch auf dem Spielfeld und präsentiert sich in bester Stimmung. Trotz der personellen Vakanz erklärt ein frohgestimmter Petri: „Wir werden dennoch eine Top-Truppe aufs Feld stellen.“

Nicht überraschend, dass Kalldorf II-Coach Jens Rasche von einem „schweren Spiel“ spricht, wenn er an den Spitzenpartie denkt. Er glaubt, dass diese Begegnung ausgeglichen daherkommt, soll das Pendel doch bitteschön in Richtung seiner Truppe ausschlagen. Nach einem prüfenden Blick auf das Tableau sagt Rasche im Lippe-Kick-Gespräch: „Der Gegner ist genau wie wir gestartet mit einer guten Offensive.“ Er kündigt an, dass seine Truppe zunächst einmal ein erhöhtes Maß an Sicherheit demonstrieren möchte, um mit einem blitzschnellen Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Rasche selbst muss passen, auch Morhard, Berkner, beide Flörkemeier, Böke, Baczewski, Jeß, Spengler und Kreie haben am Samstagmittag keine Zeit zum Zocken. Rasche sagt aber: „Trotzdem werden wir eine gute Mannschaft stellen.“

 

RSV Schwelentrup II (9er) vs. RSV Schwelentrup

Beim Außenseiter liegt zunächst die Priorität darauf, dass man mit einem defensiven Bollwerk bestechen, zugleich auch fußballerisch überzeugen will. Die Torflut in Richtung seiner Mannschaft ist nach Ansicht von RSV II-Coach Sebastian Beine zuletzt nicht positiv gewesen: „Die letzten Spiele gab es für meinen Geschmack zu viele Gegentore.“ Er rechnet mit einem „sehr speziellen Spiel“ gegen die eigene Erstvertretung, ist es doch für alle grün/weißen Kicker eine Premiere in dieser Konstellation. „Man kennt sich natürlich und weiß, was der Gegner meistens macht“, wird keine spezielle Analyse angewendet werden müssen. „Bomber“ prophezeit bereits: „Das Spielerkarussell dreht sich auch diesen Spieltag weiter, was die Saison über auch ein Stück weit normal sein wird.“

Das vereinsinterne RSV-Duell ist auf den Samstagnachmittag vorverlegt worden, da beide Truppen nach diesem speziellen Derby abends gerne gemeinsam grillen, zugleich ein kühles Blondes vernaschen möchten. Dinkelbach sagt wenig Aufsehen erregend: „Ich kenne natürlich unsere zweite Mannschaft aus dem Effeff.“ So weiß er, dass die auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierende Neunervertretung zunächst noch die Findungsphase verlassen muss, um ausreichend zu punkten. Oder, um es mit der Rhetorik von Dinkelbach zu erklären: „Die Spieler müssen sich aneinander gewöhnen. Das Neuner Mannschafts-System muss unsere zweite Mannschaft noch effektiver verinnerlichen.“ Wenn dies umgesetzt wird, zeigt er sich zuversichtlich, dass die nötigen Zähler eingefahren werden. Der spielerische Vorteil der RSV-Erstvertretung ist unverkennbar. Der entscheidende Unterschied: Die Dinkelbach-Männer benötigten dieses Jahr keine Eingewöhnung, weshalb der gelungene Saisonauftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen nicht überraschend kommt. Anders ist dies jedoch in der Vorsaison gewesen, weshalb Dinkelbach mit Blick in den Rückspiegel von einer „sehr schwerfälligen“ Saison spricht, die seine Truppe zuletzt bestreiten musste. Dinkelbach moniert gewohnt frisch, fröhlich und frei: „Uns sind einige Fehler unterlaufen und unsere Kontinuität war nicht gegeben. Am Ende erreichten wir noch einen glücklichen vierten Platz“, ist dieser auch aufgrund der schwächelnden Konkurrenz verbucht worden. Positiv, dass die Schwelentruper keine Leistungsträger abgeben mussten, sich vielmehr noch verstärken konnten, zugleich die richtigen Lehren aus der Vorsaison gezogen haben. Vor allem besitzt für Dinkelbach Priorität, dass der gemeinsame Bier- und Würstchenkonsum nach dem Spiel ohne einen verletzten Spieler begangen wird. Das ohnehin schon stattliche Lazarett soll schließlich nicht noch weiter gefüllt werden. Dinkelbach hofft vor allem auf ein „schönes Spiel.“

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