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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 10. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Am Sonntag ist wieder Derby-Time im Kalletal, der TuS Lüdenhausen hat den FC UK zu Gast. Sieben Spiele haben wir für euch im Angebot.

Derby in Lüdenhausen

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Das Derby zwischen dem TuS Lüdenhausen und dem FC Unteres Kalletal steht am Sonntag im Mittelpunkt, ist aber bei Weitem nicht das einzige spannende Spiel. Interessant wird es sein zu beobachten, wie sich die SG Extertal/Laßbruch/Silixen beim TuS Brake II schlägt, oder der FC SSW beim TuS Sonneborn II. Kommt die SG Bentorf/Hohenhausen II in die Spur? Am Sonntag geht es zur SG Bega/Humfeld. Ein Kellerduell steigt zwischen dem FC Donop/Voßheide II und dem TSV Kirchheide II. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge will der VfL Lüerdissen II bei der SG Talle/Westorf wieder dreifach punkten. Außerdem will der TuS Almena nachlegen und auch den RSV Barntrup II in die Schranken weisen.

 

TuS Brake II vs. SG Extertal/La/Si

Trotz zuletzt zwei überzeugenden Leistungen und 13:1 Toren geht der TuS Brake II als „Außenseiter in das Spiel“, dessen ist man sich bewusst. „Aber wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass auch wir nicht zu unterschätzen sind.“ Gegen den Tabellenführer gilt es aber „vor dem Tor einen kühlen Kopf zu bewahren und aus unseren Chancen, die wir immer haben, etwas zu machen.“ „Nur dann“, weiß Timo Lesmann, „haben wir auch die Möglichkeit zu punkten.“

Der rote Rasen in Brake stellt für die SG keine Unbekannte dar, spielt man im Extertal schließlich selbst auf einem. „Ich schätze den TuS sehr stark ein“, sagt Coach Christian Ziereis, „auch der TuS ist schwer in die Saison gekommen, aber hat jetzt einen rausgehauen“, meint er mit Blick auf die letzten beiden Ergebnisse. Ziereis weiß: „Wenn man sie spielen lässt, kann es böse enden.“ Der Coach fordert von seiner Truppe weiterhin volle Konzentration und vor allem Fokussierung auf das Wesentliche: „Man muss jetzt mal ganz ehrlich bleiben und Realist bleiben und mal die ganzen Berichte ausblenden, wo wir der Top-Favorit sind. Wir werden auch mal ein Spiel verlieren oder uns die Punkte teilen und dann werden wir sehen wie stark wir wiederkommen.“ Man weiß sich selbst ganz gut einzuschätzen: „Wir wissen, welche Qualität wir haben, aber auch, was wir noch verbessern müssen. Und klar ist auch, dass wir nach Brake fahren um drei Punkte zu holen. Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und sind mit einer guten Mannschaft vorbereitet.“

Vorbereitet sein wird auch der Unparteiische Hartmut Tegeler, der das Spiel um 13:00 Uhr anpfeift.

 

TuS Sonneborn II vs. FC SSW

Der Tabellenfünfte geht gut gelaunt in das Spiel gegen den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Man sieht sich selbst in der Außenseiterrolle: „Wir haben nichts zu verlieren. Wir spielen vollkommen befreit auf und werden nichts an der taktischen Marschroute ändern. FC SSW muss das Spiel gewinnen, wenn sie ihren Tabellenplatz verteidigen wollen. Das kommt uns entgegen.“ René Brinkmann weiß um die Stärken des Gegners: „Im Offensiv-Bereich sind sie brandgefährlich, da heißt es nach Möglichkeit lange die Null halten, Zweikämpfe annehmen und keinen Meter verloren geben.“ Nach dem letzten Aufeinandertreffen, welches der TuS mit 1:6 verlor, hat man „auch noch was gutzumachen.“ Wie bereits erwähnt ist die Vorfreude auf das Spiel groß: „Wir spielen zuhause vor unserer ersten Mannschaft und dementsprechend ist das Drumherum schon mal bestens bestellt.“ Die klare Devise: „Heimspiele wollen wir immer gewinnen, mit einem Punkt wären wir aber natürlich auch schon zufrieden. Gerade nach den beiden verpatzten Spielen gegen die Absteiger wollen wir jetzt wieder mit der gleichen Einstellung endlich beweisen, dass wir gegen solche Mannschaften auch punkten können.“ Allerdings gestaltet sich die personelle Situation zusehends schwieriger. Neben den Langzeitverletzten Lücke und Bruckschen kommen jetzt wieder Urlauber zu den Ausfällen hinzu, namentlich Strohmeier und Wittlif. Hinter Axer steht zudem noch ein Fragezeichen. „Das heißt für unser Trainergespann mal wieder die Rotationsmaschine anzuwerfen. Aber sie haben in der Vergangenheit ja schon bewiesen, dass sie da erfinderisch sind und so gehe ich mal wieder davon aus, dass sie sich was einfallen lassen werden, um es dem FS SSW am Sonntag richtig schwerzumachen.“

Nichts anderes hat SSW-Coach Markus Kettern erwartet. „Sonntag kommt mit Sonneborn ein sicher unangenehmer Gegner, der einen guten Lauf hat.“ Nun ist es aber ja nicht so, dass der FC SSW das nicht auch von sich selbst behaupten könnte. Sieben Siege holte die Kettern-Elf in Folge. Ein Selbstläufer wird es an der B1 aber mitnichten. „Es wird für uns darauf ankommen, die optimale Einstellung, wie gegen Lüdenhausen, wieder auf den Platz zu bekommen“, so Markus Kettern, der ansonsten mit „einer engen Kiste“ rechnet.

Melih-Ahmet Güler nimmt sich ab 13:00 Uhr der Spielleitung an.

 

FC Donop/Voßheide II vs. TSV Kirchheide II

Ein weiteres Kellerduell steht für den FC Donop/Voßheide II an. Gegen den TSV Kircheide II sollte eine Niederlage vermieden werden, sonst droht man ein wenig den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren. Je nach Ausgang des Nachholspiels des TSV am Freitag-Abend wird man am Sonntag aber die Möglichkeit haben, mit einem Sieg die rote Laterne an den Konkurrenten zu übergeben.

Wie erwähnt tritt der TSV Kirchheide II am Freitag-Abend im Nachholspiel gegen die SG Talle/Westorf an, entsprechend liegt der Fokus natürlich noch nicht auf dem Sonntags-Spiel. Sechs Punkte aus beiden Spielen wären ein Traum für den Aufsteiger, damit würde man sich Luft verschaffen. Es kann aber alles auch ganz anders kommen.

Herbert Indenbirken sorgt ab 13:00 Uhr für einen reibungslosen Ablauf des Spiels.

 

SG Talle/Westorf vs. VfL Lüerdissen II

Wie oben bereits angesprochen ist auch die SG Talle/Westorf am Freitag im Einsatz und will mit einem Sieg auf Rang acht klettern. Mit drei weiteren Zählern am Sonntag könnte man noch die ein oder andere Position gutmachen.

Nach fünf sieglosen Spielen in Folge hofft Alex Riegler, dass der VfL am Sonntag „eine positive Reaktion auf die Leistung der letzten Wochen“ zeigen kann. Allerdings werden für dieses Unterfangen aufgrund von Verletzungen, Sperren, Einsätzen in der ersten Mannschaft oder Urlaub einige Spieler fehlen. Riegler schätzt die SG stark ein: „Talle/Westorf hat sicherlich den Anspruch in der Kreisliga oben mitzuspielen und wir sollten uns von deren Tabellenplatz nicht blenden lassen.“ Für das Spiel vermutet er, dass „die Mannschaft gewinnen wird, die die bessere Einstellung hat.“

Anstoß ist hier um 15:00 Uhr, Frank Pape wird das Spiel leiten.

 

SG Bega/Humfeld vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

Mit einem Blick auf den kommenden Gegner stellt Michael Krügel fest: „Christoph ist im Moment echt nicht zu beneiden, wie es da personell zugeht. Verletzte oder kranke Spieler, das weiß ich gar nicht so genau, warum da so viele fehlen. Aber ich vermute, dass es Sonntag ähnlich aussieht.“ Auch Krügel selbst musste unter der Woche auf den ein oder anderen an Grippe erkrankten Spieler verzichten, wird am Sonntag aber „15, 16 Spieler zur Verfügung haben.“ Die SG Bentorf/Hohenhausen II ordnet er höhe ein, als die derzeitige Tabellensituation vermuten lässt: „In den letzten Jahren gehörten sie zu den Top-Teams. Sie haben eine große Qualität im Kader, deshalb werden wir sie am Sonntag auch nicht unterschätzen.“

Auf Christoph Güse und sein Team kommt „ein enorm schweres Spiel“ zu. „Das liegt vor allem daran, dass sich die Personaldecke einfach nicht verbessert“, bestätigt er damit die Vermutung seines Gegenübers. Auf Hilfe aus der ersten Mannschaft kann er diesmal auch nicht setzen: „Da alle Teams auswärts spielen, können wir auch nicht schieben.“ Daher ist Bega/Humfeld seiner Meinung nach „der Favorit. Sie haben eine gute Offensivabteilung.“ Seiner eigenen Mannschaft fehlt derzeit „die Durchschlagskraft in der Offensive, deshalb können wir nicht den nötigen Druck auf die nicht so gute Defensive von Bega machen.“ Folglich wäre Güse „mit einem Punkt zufrieden.“

Malte Arend pfeift die Begegnung um 15:00 Uhr an.

 

TuS Lüdenhausen vs. FC Unteres Kalletal

Ein Derby steht an für den TuS Lüdenhausen, der den FC Unteres Kalletal empfangen wird. Das letzte Pflichtspiel zwischen den beiden Kontrahenten fand im April 2014 statt, damals gewann Lüdenhausen nach 1:2-Pausenrückstand mit 3:2. Seitdem begegnete man sich nur in Testspielen oder beim LZ-Cup. Seitdem hat sich einiges getan. Mit Blick auf den Kader der Gäste stellt Tim Schauf folgendes fest: „UK hat sehr gute Jungs in der Mannschaft, technisch gut und mit einem tollen Tempo ausgestattet.“ Der Coach hofft, dass seine Jungs nicht zu schlafmützig in das Spiel gehen. „Wir müssen wachsam sein“, fordert er. Zumal einige Spieler ausfallen werden. Wie der TuS die Partie angehen wird, entscheidet sich erst im Abschlusstraining am Freitag-Abend.

UK-Coach Sven Mingram ist das Kalletaler Konkurrenz-Denken schon ins Blut übergegangen, seine Spieler haben einen erheblichen Anteil daran: „Natürlich ist es für uns ein ganz spezielles Spiel, man hat es eigentlich schon vor drei Wochen gemerkt. Jeder redet davon und versucht mir die Stärken von Lüdenhausen zu erklären. Man hört da schon als Trainer sehr genau hin.“ Somit ist schonmal klar, dass „jeder brennen wird.“ Mingram sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle: „Jeder wird mit einem Sieg von Lüdenhausen rechnen, aber, und das sage ich ganz laut, man sollte immer erst die Rechnung mit meiner Mannschaft machen. Wir haben bisher wirklich einen scheiß Saisonstart hingelegt, aber in solchen Spielen zählt das alles nichts.“ Die Stärken des Gegners, die der Coach herausgefunden hat, benennt er wie folgt: „Bei Lüdenhausen müssen wir besonders auf Patrick Strate aufpassen und versuchen, die Standardsituationen aus den Halbfeldern zu vermeiden. Bei Standardsituationen sind sie mit ihrer Mannschaft ganz klar im Vorteil, wir müssen trotzdem sehr bissig in den Zweikämpfen agieren, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten muss stimmen, einfach die alten deutschen Tugenden herauskramen und natürlich auch die Lockerheit finden. Schließlich ist es auch nur ein Spiel wo es drei Punkte zu holen gibt, mehr aber auch nicht.“ Ohne aber „an die Schmerzgrenze zu gehen“, wird für UK nichts zu holen sein. „Der Respekt ist da, den sollte man auch immer haben, aber Angst werden wir keine haben.“ Sehr erfreulich gestaltet sich die Kader-Situation. Denn bis auf Torben Stille werden alle Spieler da sein, sodass der FC UK mit einem breiten Kader anreisen kann. „Aber natürlich werden nicht alle für 90 Minuten fit sein, aber so manche Type werde ich für 20 Minuten reinschmeißen können“, schließlich fährt man nach Lüdenhausen, „um zu gewinnen und um es uns auch selbst zu beweisen, was wir draufhaben.“

Spielleiter wird ab 15:00 Uhr der Sportskamerad Thomas Pauls sein.

 

TuS Almena vs. RSV Barntrup II

Für TuS-Vorstand Christian Brandt ist der RSV Barntrup II ein Gegner, der „nur schwer einzuschätzen“ ist, dem er aber „viel Qualität“ bescheinigt. Nach dem zweiten Saisonsieg am letzten Sonntag in Alverdissen will der TuS Almena „an die gute Leistung aus dem Spiel anknüpfen und den nächsten Dreier holen.“ Damit würde man sich etwas Luft verschaffen können im engen Abstiegskampf. Fraglich sind die Einsätze von Thoben und zum Felde, es entscheidet sich erst kurzfristig, ob sie rechtzeitig fit werden. Zudem sitzt Schweppe streikbedingt in Portugal fest.

Dass der TuS am letzten Sonntag einen Sieg eingefahren hat, macht die Aufgabe für den RSV „nicht unbedingt leichter“, meint Coach Martin Schäfer. Aber wenn sich seine Mannschaft „konzentriert und reinhängt, die Laufbereitschaft und Aggressivität and en Tag legt, dann ist sie stark. Wenn aber ein einziger Prozentpunkt fehlt, dann wird es gegen jeden Gegner schwer.“ Was die Aufgabe außerdem so schwer macht: „Almena weiß auch, um was es geht, sie sind relativ weit unten und haben ein Heimspiel.“ Deshalb wird es wichtig sein „schnell ins Spiel reinzukommen und in die Zweikämpfe zu finden.“ Schäfer wiederholt abermals, dass seine Truppe „noch lange nicht so weit ist, dass sie den Gegner spielerisch beherrscht und von Anfang an sagen kann, dass sie den Gegner weghaut.“ Zwei weitere Probleme für Sonntag „liegen auf der Hand.“ Zum einen ist in Barntrup Stadtfest, deshalb befürchtet Schäfer, dass „der ein oder andere einen über den Durst trinkt.“ Außerdem könnte es passieren, dass man Almena unterschätzt. Das gilt es den Spielern auszutreiben. Schäfer muss am Sonntag auf seinen erkrankten Torjäger Aziz Doosti verzichten, zudem ist Nikolai Weber privat verhindert.

Der Anstoß um 15:00 Uhr ertönt aus der Pfeife von Roni Jolo.

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