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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 12. Spieltag 18/19 A Detmold

Ganz viel Vorfreude wird durch den folgenden Vorbericht geweckt. Lippe-Kick hat sich intensiv bei den Vereinen umgehört.

Rethmeiers Hoffnung auf die Reaktion

Kreisliga A Detmold (hk). Herzlich Willkommen zur zwölften Runde in Detmolds Kreisoberhaus. An der Tabellenspitze und am Ende geht es eng zur Sache. Pünktlich zum Start der etwas kühleren Jahreszeit ist es also kuschelig warm in den erlebnisreichen Tabellenregionen geworden. Den Tabellenführer TuS WE Lügde trennt vom viertplatzierten SuS Pivitsheide nur ein Zähler. Im Keller sieht es ähnlich spannend aus. Der Vorletzte TSV Rischenau weist nur einen Punkt Rückstand zum Zwölften RSV Hörste auf. Auch interessant: Ein schönes Derby findet beim Aufeinandertreffen zwischen der SG Kachtenhausen/Helpup und SuS Lage in den unteren Gefilden statt. Ebenso viel Lokalkolorit verspricht die Begegnung des SV Diestelbruch/Mosebeck gegen den TuS Horn-Bad Meinberg.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Die bedeutenden Partien, in denen die Kicker des SV Diestelbruch/Mosebeck geistig und körperlich massiv gefordert werden, nehmen kein Ende. Di-Mo-Co-Trainer Lennart Rethmeier erklärt vor dem sonntäglichen Heimspiel um 15.00 Uhr: „Wieder steht für uns ein wichtiges Spiel auf dem Programm“, hat das Duell gegen die Horner durchaus etwas von Lokalkolorit. Lippe-Kick würde sogar von einem Derbychen sprechen. Ganz tief ein- und ausatmen muss das Sprachrohr der Dörenwald-Jünger, wenn er auf die Personalmisere zu sprechen kommt. Er wählt die Worte „weiterhin dramatisch“, möchte und kann er nicht die Hilfe von Nostradamus in Anspruch nehmen. Jetzt schon zu sagen, wer von den Verletzten bis Sonntag geheilt wird, schafft nicht einmal die seriöseste Wahrsagerin vom Rummel. „Dennoch werden wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Wir spielen zu Hause und wollen das auch endlich mal wieder zeigen“, soll der einstigen Heimmacht neues Leben eingehaucht werden. Ein Dreier würde dies verstärken.

Spürbar angetan zeigt sich TuS Horn-Bad Meinberg-Coach Richard Soethe ob der Infrastruktur des SV Diestelbruch/Mosebeck, sagt er doch: „Der Verein ist gut geführt, mit viel Innenleben gefüllt und sie haben eine tolle Sportanlage mit dem neuen Kunstrasen.“ In sportlicher Hinsicht gab es eher weniger erfreuliche Momente im Zusammenhang mit dem SV Di-Mo. Soethe weiß noch: „Wir sind einmal mit Dringenberg in der Serie 2010/2011 in der Rückserie total verschaukelt worden, mit einem Tor das keines war, wie alle gesehen haben, und der Fairplay-Gedanke mit Füßen getreten wurde, weil Diestelbruch Punkte zum Klassenerhalt brauchte und zur neuen Serie sich dann doch aus der Bezirksliga zurückgezogen hat und dafür eine andere Mannschaft abgestiegen ist“, liegt die Geschichte nunmehr fast ein Jahrzehnt zurück. Auch interessant: „Mit Blomberg im Pokal mussten wir wegen des Pokalspiels in Diestelbruch und dem Nachholspiel in der Bezirksliga vier Spiele in einer Woche bestreiten, da das Pokalspiel in der Woche davor weder am Dienstag noch am Donnerstag nicht regulär stattfinden konnte, da der Aschenplatz bei Regen nicht bespielbar gewesen sein soll.“ Ergo sind es bis dato „keine guten Erfahrungen“ gewesen. Nun startet er mit einem „neuen Versuch, dort etwas Positives zu erleben.“ Die Begegnung am Sonntag besitzt für beide Mannschaften einen richtungsweisenden Charakter. Die Dörenwald-Jungs stehen zwischen Baum und Borke, im tabellarischen Nirwana. Die Hausherren müssen gewinnen, wenn sie den Blick nach oben richten wollen. Die Kurstädter brauchen die volle Punktzahl, um etwas dem ungemütlichen Tabellenkeller zu entfliehen. Bei punktenden Konkurrenten droht dem TuS der Gang nach Canossa – das Abrutschen auf einen Abstiegsrang. „Also insgesamt nicht berauschende Voraussetzungen für ein gutes Spiel“, erklärt Soethe bei Lippe-Kick. Auch die Personalsituation zieht seine Mundwinkel eher nach unten. Gökhan Cabuk (Urlaub), Oliver Dombrowski (immer noch verletzt), Khabad Derbas (privat verhindert) und Niklas Bohlmann (Studium) fehlen allesamt.

An der Pfeife ab 15.00 Uhr im Dörenwald-Stadion: Bernd Osterhagen.

RSV Hörste vs. Post TSV Detmold II

(hk). Hörstes Defensivartist Dennis Gerstenberg-Guerreiro schreibt seiner Mannschaft ins Gebetsbuch: „Post TSV ist die beste zweite Mannschaft im Kreis Detmold, wir sollten also gewarnt sein.“ Er rechnet damit, dass es im Aufeinandertreffen mit dem punktgleichen Rivalen aus der Residenzstadt zu einem „Spiel auf Augenhöhe“ kommen wird, sagt er zur Besetzungssituation: „Die Personalsituation beider Teams ist relativ unentspannt.“ Der Start in die neue Serie war aus Aufsteigersicht frisch, fröhlich und frei. Die letzten Spiele haben sich die Linnemänner mit dem Punkten aber auffällig zurückgehalten: „Wir kommen langsam in Zugzwang nach unserem akzeptablen Start in die Saison“, hat auch der Deutsch-Portugiese den Ernst der Situation erkannt. Eine mögliche Erfolgsrezeptur: „Also werden alle Jungs auf dem heimischen Sportplatz um die drei Punkte fighten.“

Der Kaiser fühlte sich wie ein Bettelmann, als er etwas konsterniert die 0:6-Klatsche seines Post TSV Detmold II beim FC Fortuna Schlangen an der Seitenlinie beobachtete. Auch Anton Brum, der zunächst von draußen sich die Szenerie anschaute, wünscht sich temporäres Alzheimer. Immerhin weiß er, dass die letzten Mohikaner auf dem Rennekamp antraten, davon einige nicht spieltauglich waren. Unter der Voraussetzung war es ein gutes Spiel. Nun wird also im Hexenkessel Waldstadion gastiert. Nichts für schwache Nerven. Brum ist sich der Situation bewusst, urteilt er doch gegenüber Lippe-Kick: „Es wird sehr schwer in Hörste. Sehr unangenehm gegen die zu spielen, vor allem bei denen auf dem Rasenplatz.“ In der letzten Saison hat Anton Brum noch für die Drittvertretung des Post TSV Detmold in der B-Liga gekickt. Da kam es zu Duellen mit den Hörster-Jungs, die er als „gefährliche und kampfstarke Truppe“ klassifiziert. Brum kann nicht in die Glaskugel blicken, weshalb er allen Beteiligten empfiehlt, ganz ruhig zu bleiben: „Wir müssen noch etwas abwarten, wer sich gesund meldet.“ Anton Brum findet es eher so mittelprächtig, dass seine Truppe im Rotlichtbezirk der A-Liga verweilt. Er hat das Tabellenbild im Kopf, wenn er meint: „Wir stecken ziemlich tief in der Tabelle drin und müssen unbedingt punkten.“ Der Blick sollte auf die eigene Leistung gerichtet sein, erklärt er doch: „Wie schon in den letzten Spielen, wird es auch am Sonntag viel an uns selbst liegen.“ Im Detail: „Können wir die Motivation und Konzentration über 90 Minuten hochhalten, dann werden wir auch erfolgreich sein“, bereitet nämlich ein Dreier nicht nur Gina-Lisa Lohfink große Freude.

Erdogan Sayan ist um 15.00 Uhr der Spielleiter ab 15.00 Uhr im Waldstadion.

 

Blomberger SV vs. SuS Pivitsheide

(ab). Michele Caporale verweist auf das Pokalspiel Ende August zwischen diesen beiden Teams. „Da haben wir leider eine schlechte Erfahrung gemacht“, meint er mit Blick auf die 1:3-Niederlage. Allerdings hofft der Obmann, dass „diese Erfahrung den Jungs noch in Erinnerung ist“ und man aus dem Spiel einiges mitnehmen konnte, um es diesmal besser zu machen. Denn wie im vorherigen Spiel gegen Hiddesen/Heidenoldendorf gilt auch diesmal, dass man sich aus dem Aufstiegskampf wohl erst einmal verabschieden würde, sollte man dieses Heimspiel verlieren. Fehlen werden dem Blomberger SV am Sonntag definitiv Reuter, Retzlaff, Maradea, Samed Ünal und Tuzakci. Angeschlagen und somit auf der Kippe stehen Kocak und Stirz.

Auch SuS-Kicker Daniel Wichmann erinnert er sich zurück: „Auf Blomberg sind wir schon im Pokal vor ein paar Wochen gestoßen“, ist das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams also noch gar nicht so lange her. „Man muss aber ehrlich gestehen, dass Blomberg mindestens 60 Minuten die klar überlegene Mannschaft war an dem Tag“, meint Wichmann. Und genau deshalb ist man gewarnt. „Uns erwartet eine spielstarke Mannschaft mit starken individuellen Spielern, die den Unterschied machen“, hat Wichmann damals ganz genau aufgepasst. Nicht zufrieden war man zuletzt mit dem Auftritt am Mittwoch bei der SG Brakelsiek/Wöbbel. Wichmann warnt: „Wenn wir so auftreten, wie am Mittwoch, dann ist nichts zu holen.“ Schließlich will man „ganz oben dran bleiben und den Abstand zu Blomberg vergrößern.“ Aktuell liegt Pivitsheide sechs Punkte vor dem BSV. „Dafür müssen wir alles reinwerfen und jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen“, fordert der SuS-Kicker, denn nur „dann werden wir auch in Blomberg bestehen können.“ Ziel ist es, „die Spielstärke des Gegners zu unterbinden und von Anfang an konsequent in den Zweikämpfen zu sein.“ So erwartet den SuS „das bislang schwierigste Auswärtsspiel der Saison.“ Und dabei fehlen dem SuS unter anderem Nico Zimmermann und Ferdi Lange. Aus dem Urlaub zurück ist dafür aber Dimi Block.

Helge Heinemann hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Dass sich Berlebeck/Heiligenkirchen und Brakelsiek/Wöbbel am zwölften Spieltag als Tabellennachbarn gegenüberstehen, dürften die wenigsten auf der Rechnung gehabt haben. „Sie haben schon ordentlich Punkte gesammelt, das hatte der ein oder andere so nicht auf dem Zettel“, vermutet auch BHK-Obmann Matthias Kuhlmann. Die SG ist für Kuhlmann ein „Aufsteiger, der sich durch seine taktische Disziplin auszeichnet.“ Ein „unangenehmer Gegner“, der nur „schwer zu bespielen“ sei. Das allein sollte für die Gastgeber „Warnung genug sein, um auf der Hut sein.“ Kuhlmann erhofft sich von seiner Mannschaft „klare Aktionen“ und dass man sich „gedanklich vorbereitet“ auf das Spiel und den Gegner. Fehlen werden den Sportfreunden am Sonntag Huzeyfe Sallan, der sich im Urlaub befindet, und Leonard Schlegel, der sich den kleinen Finger gebrochen hat. „Beim ein oder anderen muss man noch abwarten. Jetzt, wo die Witterung langsam umschlägt, geht es mit der Grippe los.“ Dennoch ist die Zielsetzung „ganz klar. Drei Punkte, weil wir zuhause spielen.“

Bei der SG Brakelsiek/Wöbbel ist „Wunden lecken“ angesagt. Nicht, weil man zuletzt schlecht gespielt hat, im Gegenteil. Die personelle Situation könnte aber durchaus besser sein. „Krankheitsbedingt hatten wir am Sonntag Ausfälle und einige, die erkältet waren bzw. sind. Die machen erstmal Pause“, kündigt Falk Weskamp an. Aber die Jungs, die auf dem Platz stehen, „werden am Sonntag wieder das tun, was uns auszeichnet.“ Das bedeutet: „Alles reinhauen was wir können und dann sehen wir, was es am Ende dafür gibt.“ Die gastgebenden Sportfreunde sind Weskamp „relativ unbekannt. Ich habe sie einmal gesehen.“ In Erinnerung geblieben ist ihm aber „der Stürmer von Post, als er in der dritten ausgeholfen hat.“ Christian Schiprowski ist damit gemeint. Aber auf den Gegner blickt man beim Aufsteiger ohnehin nicht: „Wir sind immer gut damit gefahren, wenn wir uns auf unsere Leistung konzentrieren. Die können wir beeinflussen, den Gegner nicht.“

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr, Sascha Kreye ist der Unparteiische.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TSV Rischenau

(hk). Markus Rüschenpöhler demonstriert zunächst seine Denkerstirn, schaut etwas verwirrt und sagt: „Vom schlechten Saisonstart des TSV Rischenau bin ich überrascht“, haben die Südostlipper in den letzten Jahren doch stets im oberen Tabellensegment eine gute Rolle gespielt. „Rischenau hat eine super Truppe, die sich nur wenig verändert hat“, kann er auch in seinem zweiten Satz nicht plausibel erklären, warum deren Startschuss eher so mittelprächtig daherkommt. Mehr Vertrauen in die eigenen Fachkenntnisse werden ihm sicherlich die jüngsten beiden Rischenauer Auftritte verleihen. Beachtlich: Neun Tore und sechs Punkte. So langsam scheinen die Südostlipper Gefallen an der Spielzeit gefunden zu haben. Nur ein Zähler Rückstand zum rettenden Ufer sollte für die nötige Dosis an Motivation sorgen. „Wir werden gewarnt sein“, möchte Rüschenpöhler keine unliebsame Überraschung erleben. Der Stoiker hat präzise die jüngsten Aufstellungen des Kontrahenten studiert, hat erkannt, dass Akteure wie Lars Tölle, Niko Ritter, Tore Schäfer, Alexander Kombeiz oder Stefan Biastoch für eine „hohe A-Ligaqualität“ bürgen. Speziell vor der Startformation der Rischenauer hat der SG-Coach einen Heidenrespekt, vermutet: „Sie haben vielleicht einige Probleme hintenheraus“, meint er damit wohl die Ersatzspieler. So hat er den möglichen Grund für den gegnerischen Fehlstart darin ausfindig gemacht, dass einige Spieler zum Saisonbeginn gefehlt haben. Damit könnte er verbal ins Schwarze getroffen haben. Mit Blick auf sein Team spricht er von einem „schwarzen Mittwoch“, was keinen Zusammenhang zur Punkteteilung mit dem Blomberger SV besitzt. Vielmehr ist dies der Tatsache geschuldet, dass das Lazarett angewachsen ist, gesellen sich doch gleich drei Schwerverletzte dazu. Dazu kam eine „Witz-Gelb-Rote-Karte“ für Dorian Fries, der somit auch gegen Rischenau fehlt. Selbst der größte Zahlenlegastheniker weiß also, dass der Tabellenzweite dadurch vier Stammkräfte ersetzen muss. Auf einige Spieler, die zuletzt eher weniger Einsatzzeit bekommen haben, wird er ebenso zurückgreifen können, wie auf Akteure aus der Reserve. „Denen schenke ich mein volles Vertrauen. Sie gehören absolut dazu. Ich hoffe, dass sie am Sonntag eine gute Leistung abrufen und natürlich die drei Punkte in Heidenoldendorf behalten“, erwartet er eine knifflige Partie gegen einen „sehr schweren und offensiv sehr starken Gegner“, zeigt er sich auf den Auftritt seiner Mannschaft gespannt. Nicht verwirren lassen möchte sich Markus Rüschenpöhler von der Tabellensituation, würde doch beim flüchtigen Blick auf das Tabellenbild jeder Zocker eine 1 für Heimsieg ankreuzen. Immerhin begrüßt der Zweite den Vorletzten. „In der Vorsaison habe ich Rischenau häufiger beobachtet. Da haben sie in einer ähnlichen Konstellation, wie wir sie am Sonntag erwarten, gute Leistungen gezeigt, entsprechend gut gepunktet.“ Mit Blick auf die Berührungspunkte verrät der Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach offenherzig bei Lippe-Kick: „Bekanntschafts- oder Verwandtschaftsverhältnisse sind nicht gegeben.“ Das Ziel ist dennoch klar: „Wir wollen vor heimischer Kulisse weiterhin ungeschlagen bleiben.“

TSV-Obmann Sebastian Tunke hat jetzt keine glänzenden Augen und einen offenen Mund, als er anfängt, über die SG aus Hiddesen/Heidenoldendorf zu sinnieren. Dennoch schwingt eine große Portion Respekt in seiner Stimme mit, wenn er sagt: „Die SG ist eine der Topmannschaften der Liga. Von der Sorte, mit denen wir uns zurzeit nicht messen können“, tritt er ganz bewusst als Tiefstapler in Erscheinung. Tunke ist ein Fuchs, möchte seine Mannschaft nicht zu sehr unter Druck setzen, beweist zugleich aber auch viel realistisches Gedankengut. In der Fremde auf Kunstrasen, Tunke kann sich wirklich angenehmere Aufgaben vorstellen. Sicherlich weiß er, dass die Brust seiner Kicker nach zwei Dreiern in Serie die Ausmaße eines Tim Wiese annehmen könnte. Dennoch ist er überzeugt: „Ein richtiger Brocken.“ Seine Devise ist gut zu verstehen: „Wir werden uns voll reinhängen und versuchen, sie zu ärgern. Mal sehen, was am Ende bei rauskommt“, will man doch nicht nach Heidenoldenoldendorf reisen, um sich nur die schmucke Grundschule aus nächster Nähe anzuschauen.

Patrick Kriebel pfeift die Begegnung um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf an.

SC Türkgücü Detmold vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). SC Türkgücü-Coach Erhan Eksioglu braucht keinen Blick auf das Tabellenbild, um zu wissen: „Eine Top-Mannschaft haben wir vor der Brust.“ Er geht tiefer in die Analyse: „Mit ihrer Offensive sowie auch Defensive gehören sie zu den stärksten Teams der Liga“, möchte er aber nicht zu sehr ins Detail gehen. „Wir müssen über viel Laufbereitschaft und Kampf dagegenhalten“, will man dem Favoriten somit den Spieltrieb nehmen. Eksioglu sieht seine Erfolgschance, erklärt er doch via Lippe-Kick: „Auch Schlangen hat einige Punkte, wo sie zu knacken sind.“ Und: „Genau da werden wir sie auch versuchen, zu packen.“ Vor heimischer Kulisse zeigt sich der Sportclub grundsätzlich nicht gerne in Geberlaune, stärkt der Blick in den Rückspiegel doch das eigene Vertrauen: „Letzte Saison haben wir das erste Hinspiel zu Hause gegen Schlangen für uns entscheiden können“, weiß Türkgücü also, wie man Schlangen besiegen kann. Bis auf Erdem Cömert und Emre Bagit können die Detmolder ihre beste Formation aufbieten. Der Klassiker zum Abschluss: „Ich wünsche mir ein schönes und faires Match für die Zuschauer.“

Fortuna Schlangen-Geschäftsführer Sven Gerbsch prophezeit: „Ein schwieriges Spiel.“ Den Sportclub Türkgücü Detmold bezeichnet er als „kampfstark, der uns alles  abverlangen wird.“ Ungünstig: Die Personalsituation liest sich schwierig, muss Chefcoach Uwe Hohnhold doch auf gleich sechs Akteure verzichten. Die Flinte möchte Gerbsch dennoch nicht voreilig ins Korn werfen, kündigt er doch an: „Trotzdem wollen wir die drei Punkte mitnehmen.“

Mehmet Ali Okay pfeift die Begegnung um 15.00 Uhr im Schulzentrum Mitte an.

SG Kachtenhausen/Helpup vs. SuS Lage

(hk). Beim Schlusslicht SG Kachtenhausen/Helpup müssen die älteren Semester ihre fußballerischen Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen. Pascal Schmale und Christoph Heidorn stellen sich in den Dienst der Mannschaft. Bitter: Ex-Profi Manuel Hornig hat sich beim Trainerlehrgang eine schwere Knieverletzung zugezogen. Er fällt die komplette Saison aus, könnte weder 2. Bundesliga, noch A- oder C-Liga spielen. Pius Kessey Nana leidet an einer Lebensmittelvergiftung, war zuletzt im Krankenhaus. Fast schon dramatisch: Halef Akman ist spurlos verschwunden. Keiner weiß, wo er steckt. Für SG-Kicker Pascal Schmale liegt der Fokus auf dem Spiel: „Wir wollen unbedingt gewinnen, wollen den Anschluss an die rettenden Ränge herstellen“, winkt bei einem Sieg die Minimierung bis auf einen Zähler auf einen Nichtabstiegsrang. „SuS Lage ist eine Wundertüte. Gegen Blomberg haben sie überraschend gewonnen“, merkt er im Lippe-Kick-Gespräch an.

Keine großen Reden schwingen möchte SuS Lage-Abwehrgigant Manuel Eßer, formuliert er doch als Marschroute: „Drei Punkte sind für uns Pflicht, wenn wir da unten raus wollen!“ Erfreulich: „Die Personalsituation sollte Sonntag besser sein als am Mittwoch, da hatten wir nur einen Auswechselspieler“, sorgte dies für Ernüchterung.

Tamer Sarac ist der Spielleiter ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Helpup.

 

TuRa Heiden vs. TuS WE Lügde

(hk). Insgesamt hat der Turn- und Rasensportverein aus Heiden gut performed in der bisherigen Serie. Nach fünf Siegen und einem Remis rangiert das Team von Coach Thorsten Geffers auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Die Zweistelligkeit ist allerdings so nah, haben sie doch nur drei Punkte Bonus auf Rang zehn, wo der SC Türkgücü Detmold lauert. Auch daher weiß TuS WE Lügde-Coach Andreas Hoffmann zu berichten: „Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben, als ein Auswärtsspiel in Heiden. Wir haben Respekt, wollen die drei Punkte aber auf jeden Fall mit nach Lügde nehmen und somit die Tabellenspitze verteidigen“, ist die Höhenluft wirklich angenehm für die Osterräderstädter. Auf das Wiedersehen mit „Toto“ freut sich Hoffmann, erinnert er sich noch gerne zurück: „Wir trainierten gemeinsam die Auswahl.“ Unklar ist noch das Mitwirken von zwei Akteuren. Nöltker genießt weiterhin seinen Urlaub.

Stelios Angelakakis pfeift die Begegnung auf der Rotenbergkampfbahn um 15.00 Uhr an.

 

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