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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 15. Spieltag 18/19 B2 Lemgo

Viel Spannung gibt es oben wie unten. Lippe-Kick steigert die Sehnsucht für die Liebhaber der B2 Lemgo. Gebt uns einen Klick.

Gelingt Werl-Aspe II die Sensation?

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Herrlich spannend geht es an der Tabellenspitze zur Sache. Nach dem verdienten 2:0-Sieg beim bis dahin ungeschlagenen Klassenbesten SV Wüsten ist der Rückstand für den BSV Leese auf nur noch drei Zähler zusammengeschmolzen. Die Wüstener sind beim Schlusslicht SV Werl-Aspe II vorstellig, während Leese sich im Heimspiel gegen den TuS Lockhausen austoben kann. Auch stehen schöne Derbys auf dem Programm. Die Zwoten aus Asemissen und Leopoldshöhe bespielen sich im Spätspiel. Ahmsen II gegen den TuS RW Grastrup/Retzen II offenbart auch viel Lokalkolorit.

Von Henning Klefisch

 

TuS Bexterhagen II – SG Hörstmar/Lieme II

Zum letzten Spieltag der Hinrunde, reist die SG-Reserve zum TuS Bexterhagen II. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen – die Qualität hängt scheinbar sehr mit dem gerade vorhandenen Personal zusammen. Wer in Asemissen sieben Treffer erzielt, muss schon was draufhaben. Andere Ergebnisse waren hingegen oft unter den Erwartungen. Aus den letzten Jahren kenne ich die SG als sehr spielstarke Truppe. Da wir also nicht genau wissen, was uns erwartet, tun wir gut daran, uns nur auf uns selber zu fokussieren”, so Bexterhagens Coach Dennis Lütkehölter. Die personelle Situation gestaltet sich zumindest etwas freundlicher. Firas Yousif und Oliver Kampmann kehren wohl in den Kader zurück. Marc Stühlmeyer weilt im Urlaub, Nick Kampmeier ist weiterhin verletzt und Kai Hansen, Dominik Niekamp und Fabian Butzkies fahren erneut Einsätze in der ersten Mannschaft.
„Ich erwarte nach der Niederlage in Lockhausen eine Wiedergutmachung. Die Spieler müssen konzentriert zu Werke gehen und die Basisarbeit zu 100 Prozent umsetzen. Unser Ziel ist es, mit einem Sieg die Hinrunde auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen. Dann könnten wir sehr stolz auf das Zwischenergebnis sein! Es wird allerdings eine sehr schwere Aufgabe, wo wir jeden Einzelnen voll auf Anschlag fahren müssen“, vertraut Lütkehölter dem vorhandenen Teamgeist und dem Willen seiner Spieler, es wieder besser hinzubekommen. Dafür haben die “Roten” am Freitag auch noch extra eine Trainingseinheit absolviert.

Zur finalen Begegnung in der Serie ist auch bei Hörstmar/Lieme II-Coach Hannes Hildebrandt die Vorfreude gewaltig. Die Leistung vom Tabellensiebten ruft bei ihm eine gewisse Anerkennung hervor: „Bexterhagen II spielt als Aufsteiger eine gute Serie und hat reichlich Punkte geholt“, sind es deren 20 an der Zahl. Beim Heimremis gegen den Nachbarverein Yunus Lemgo hat Hör/Lie II doch einige Zähler liegen gelassen, weshalb man sich diese wiederholen möchte beim favorisierten Aufsteiger: „Wir wollen gegen Bexterhagen II etwas Zählbares mitnehmen.“ Bis auf die Langzeitverletzten Edwin Hildebrandt, Andreas Hildebrandt und Nils Sauerländer kann der Tabellendreizehnte seine beste Formation aufstellen.

 

TuS Ahmsen II vs. TuS RW Grastrup/Retzen

Die Hausherren müssen in diesem Nachbarschaftsduell auf wichtige Akteure verzichten. Tomasz Pokrzywka und Rene Hoffmann fehlen weiterhin verletzt. Daniel Brinker muss nach seiner Ampelkarte passen und Daniel Pehlert gibt private Gründe für sein Fernbleiben an. Erst kurz vor dem Spiel entscheidet sich, ob Dale Welland mitspielt. Ahmsen II-Cheftrainer Christoph Schlautkötter ist privat on tour, wird durch Daniel Brinker an der Seitenlinie ersetzt. Als einen „starken Gegner“ klassifiziert Pehlert den TuS RW Grastrup/Retzen. Daher wird es auf eine stabile Verteidigung ankommen. „Das wird das A und O in diesem Spiel sein“, weiß Kapitän Pehlert, der auf eine erhöhte Treffsicherheit baut. Er erahnt ein „sehr körperbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen.“ Sicherlich weiß er, dass Grastrup/Retzen im spielerischen Bereich im Vergleich zum Aufsteiger bevorteilt ist, „aber dafür kommt uns unser Kunstrasenplatz zugute“, möchte er dies nicht außer Acht lassen.

Ausgesprochen ersatzgeschwächt geht der TuS RW Grastrup/Retzen in dieses Spiel in der Nachbarschaft. Was laut RW-Kicker Niklas Prante absolut hilfreich erscheint: „Wir können aber zum Glück auf Hilfe aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Für uns ist es wichtig, die Form aus dem Aspe-Spiel mitzunehmen und die nächsten Punkte zu sammeln.“ Eine Reise in das Ungewisse tritt der TuS RW Grastrup/Retzen Richtung Werre-Kampfbahn an: „Wir wissen echt nicht, was uns da erwartet, die Ergebnisse verraten auch keine besondere Tendenz“, tappen die Rot-Weißen vollkommen im Dunkeln.

 

SV Werl-Aspe II vs. SV Wüsten

Stets hat sich der SV Werl-Aspe II in den Nachbarschaftsduellen mit dem SV Wüsten schwergetan, sind daher die Erinnerungen an diese Duelle nicht gerade von Frohsinn geprägt. Was jetzt noch hinzu kommt: „Als Tabellenletzter ist das umso schwerer“, so Aspe II-Kicker Marius Grimm. Den Motivationswillen des SVW hat er ausfindig gemacht, konstatiert daher: „Wüsten wird wohl nach der Niederlage gegen Leese zeigen wollen, dass sie ein Spitzen-Team sind. Umso schwerer wird es für uns“, erhöht sich daher der Schwierigkeitsgrad um ein Vielfaches. Beim heutigen Training wird der endgültige Kader festgelegt. Es steht aber fest, dass Sören Krack auf keinen Fall mitspielen kann. Die Devise ist klar ausgegeben: „Schadensbegrenzung ist für Sonntag angesagt. Bloß keine Verletzten und unnötige Karten“, fordert Grimm. Sein Anliegen: „Wir wollen die Hinrunde abhaken und schauen schon auf die Rückrunde“, die deutlich besser laufen soll, nein muss, um den Klassenerhalt zu packen.

Klar, die 0:2-Heimpleite gegen den BSV Leese war sehr schmerzhaft. Nun steht eine machbare Aufgabe an, geht es doch zum Gastspiel beim noch sieglosen Schlusslicht SV Werl-Aspe II. SVW-Coach Sebastian Milde ordnet kurz die Verhältnisse ein: „Auf dem Zettel eine klare Angelegenheit und wir wollen uns auch diesen Schuh anziehen, dass wir Favorit sind, aber man sollte niemals Aspe unterschätzen“, diktiert er seinen Jungs in das Aufgabenheft. Beim Kontrahenten hat er „zwei, drei Spieler“ beobachtet, „die sehr gute Jungs sind, guten Fußball spielen“, glaubt er, dass vor allem diese fähigen Akteure dem Favoriten gefährlich werden könnten. Milde ist in der vergangenen Woche nach der Premieren-Niederlage nicht in eine grenzenlose Depression verfallen, sieht er so etwas doch ausgesprochen locker: „Wir haben jetzt auch unsere erste Niederlage und das ist doch ganz normal, dass man auch verliert“, ist dies sogar dem FC Bayern München schon zweimal in dieser Saison passiert, möchte man belehrend ergänzen. Auch die Tatsache, dass ausgerechnet der wohl härteste Aufstiegsrivale für die Niederlage gesorgt hat, sorgt bei Milde für keinerlei Unbehagen, sagt er doch: „Aber das hätte genauso gut auch gegen andere Mannschaften passieren können. Deswegen hängen wir die Niederlage letzte Woche nicht zu hoch. Wir sind immer noch Tabellenführer und werden die auch so schnell nicht hergeben“, gibt er bei Lippe-Kick ein Versprechen ab. Als „beachtlich“ nennt er es, dass sein Team „fast die ganze Hinrunde ungeschlagen geblieben ist.“ Mit einer hohen Leistungsfähigkeit möchte der Aufstiegsaspirant auch in Aspe erfolgreich sein. Zahlreiche Akteure fallen aber aus, bei einem Duo ist noch unklar, „wie fit sie sind.“ Joel Sinn trägt das Büßergewand nach seiner Gelb-Sperre.

 

FC Union Entrup vs. TuS Asemissen III

In der Serie 2016/17 war der FC Union Entrup zuletzt Bestandteil der B2 Lemgo. Damals agierte der TuS Asemissen III noch in der C-Liga, weshalb die Westlipper nunmehr eine ganz neue Erfahrung darstellen. Zeit für Veränderung ist angebracht im Lager der Unioner. Dessen parierender Obmann Timm Lessow ist sich schließlich bewusst: „Für uns ist das ein sehr wichtiger Spieltag, immerhin können wir seit acht Spieltagen das erste Mal eine Tabellenplatzveränderung herbeiführen“, winkt bei einem Heimdreier im Optimalfall der Sprung vom sechsten auf den vierten Rang. Auf dem heimischen Naturrasen ist das Ziel für den FC klar: „Ein Dreier soll gegen die spielstarke Kunstrasentruppe eingefahren werden. Eine Besserung im Personalsektor ist in Sicht, wenn aber auch immer noch zahlreiche Akteure ausfallen. Ob Domenic Wildner mitspielen kann, das steht noch nicht fest. Der eine oder andere Akteur musste in dieser Woche mit dem Trainingsbetrieb aussetzen. Lessow ist clever genug, um zu wissen: Der letzte Eindruck zählt. Seine Forderung: „Wir wollen zum Abschluss der Hinserie noch einmal ein Zeichen setzen und uns den fünften Platz holen“, wäre dieser bei einem Sieg bereits save. Auch könnte man punktetechnisch den Abstand in der Balkonebene der Liga verkürzen.

Ausfallen werden Raffael Giebel, Julian Schulz, Willi Hänel und Christoph Nagel bei der Dritten vom TuS Asemissen. Bei einem Duo ist das Mitwirken noch unklar. Ähnlich wie Lessow argumentiert auch Asemissen III-Coach Florian Meerkötter, sagt er doch: „Asemissen III hat bis jetzt wenige Begegnungen mit Entrup.“ Freilich: In der vergangenen Wintervorbereitung gab es ein Übungsspiel, was die Asemisser mit 5:2 gewonnen haben. Meerkötter möchte diesem Duell aber nicht zu viel Bedeutung beimessen, rechnet mit einem „Spiel auf Augenhöhe, was durch die Tagesform entschieden wird.“ Den derzeitigen fünften Tabellenplatz zu verteidigen, das ist das erklärte Ziel für die Westlipper zum Hinserien-Ende.

 

TSG Holzhausen/Sylbach vs. TSV Schötmar II

TSG Holzhausen/Sylbach-Coach Stefan Brunk stellt kurz fest: „Wir, als Mannschaft der oberen Hälfte, spielen gegen einen Gegner der unteren Hälfte“, hat er damit absolut Recht. Normalerweise, dies weiß er, ist die Prognose klar: Der Tabellendritte gewinnt das Spiel. Dennoch hebt Brunk mahnend den Zeigefinger: „Ich mahne jedoch Vorsicht, wegen des Gegners und auch uns als solches, an.“ Die Schötmaraner bewertet er als „technisch visiert“, gepaart mit Tugenden des Kampfes. Zudem gesellt sich noch folgender Fakt hinzu: „Man weiß nie, wen sie aufbieten können.“ Brunk wünscht sich einzig und allein einen Sieg, gerne auch ohne Glanz und Gloria.

Von Fairness und Freundschaft sind bis dato die Begegnungen der beiden Nachbarvereine geprägt gewesen. TSV Schötmar II-Spielführer Ersan Dargecit vermutet, dass dies auch am Sonntag so eintreten wird. Die 34 erzielten Tore kommen nicht von ungefähr, adelt Dargecit doch die TSV-Abteilung Attacke: „Sie haben eine starke Offensive und einige gute Kicker in ihren Reihen, die auch jederzeit das Spiel entscheiden können.“ Eine klare Bewertung des Dritten vorzunehmen, fällt ihm schwer. In den Spitzenspielen gegen die direkten Tabellennachbarn haben die Brunk-Boys meist gut ausgesehen, während in den scheinbar leichteren Partien Zähler liegen gelassen worden sind. Am Sonntag wollen sich die Schötmaraner selbst ein Bild über den Gegner in dem direkten Duell machen. Mit welchem Personal dies vonstattengehen soll, erscheint derzeit noch unklar zu sein. Einige Spieler fallen aus Verletzungsgründen aus, andere werden in der A-Ligatruppen ihre Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen. Ersan Dargecit gibt bei Lippe-Kick zu: „Dieses Problem plagt uns schon seit einigen Wochen, weshalb wir die Winterpause herbeisehnen, damit wir Zeit haben, uns neu zu strukturieren und zu organisieren.“

 

Yunus Lemgo vs. TuS Lipperreihe II

Verteilt gingen die Spiele im Vorjahr aus. Im Hinspiel gab es einen Lipperreiher Sieg, im Frühjahr hat Yunus gewonnen. Im letzten Spiel der Hinserie möchte Yunus gewinnen, um auch den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Es wird höchstwahrscheinlich auf dem Kunstrasenplatz in Lipperreihe gespielt, um die Austragung zu garantieren. „Dann wird natürlich die Heimstärke zum Tragen kommen“, glaubt Yunus Lemgo Spielertrainer Cüneyt Kurt im Lippe-Kick-Talk. Gegen die laufstarken Lipperreiher wollen die Hansestädter auf jeden Fall dagegenhalten. Aufpassen muss Yunus auf das schnelle Umschaltspiel der Gäste, das Flügelspiel und das gute Pressing. Wir hoffen, dass wir das Beste daraus machen können“, wünscht sich Kurt. Ercan Erdem kehrt nach seiner Erkrankung zurück. Wegen persönlichen Gründen fällt Volkan Erdem aus. Ansonsten kann der aktuell noch als Gastgeber in die Partie gehende Yunus Lemgo seine Bestformation aufbieten.

Nach dem Dafürhalten von Lipperreihe II-Coach Thorsten Taverner spielt Yunus Lemgo „unter ihren Möglichkeiten.“ Dass Yunus nur auf dem 14. Rang steht, ist für ihn ein Stück weit unbegreiflich, sieht er in den Hansestädtern doch vom reinen Potential eine Truppe für die „Top 10.“ Auch die Personalpolitik hat wohl andere Hoffnungen geweckt: „Durch die Neuen erhoffte sich Yunus wahrscheinlich auch etwas mehr aus der Punktebeute.“ Von der aktuellen Situation möchte sich Taverner aber keineswegs „blenden lassen, denn ich weiß, dass Yunus viele gute Einzelspieler hat“, betont er doch bei Lippe-Kick und ergänzt: „Die können alle richtig gut bolzen.“ Auch die heimische Westalm spielt hierbei eine Rolle, weiß der Gästecoach doch, dass die Hansestädter dort „jedem Gegner gefährlich werden können.“ Selbst müssen die Lipperreiher sich darauf einstellen, dass dieses Spiel „recht holprig werden kann“, soll dem Gegner keineswegs zu viel Gestaltungsraum offeriert werden. Schon bei der Ballannahme soll das gegnerische Team gestört werden. Das eigene Offensivspiel gefällt Taverner sehr, ist die Anzahl der Gegentore aber ein Aspekt, der von ihm als verbesserungswürdig betrachtet wird. Die Defensive fängt bei ihm in der Offensive an, betont Thorsten Taverner doch: „Aber wie sagt man so schön, dass es schon im Sturm beginnt, wenn man hinten die Tore kassiert.“ Im Angriffsspiel wollen sie weiterhin so munter unterwegs sein, aber in der Verteidigung mit mehr Stabilität überzeugen. Die Langzeitverletzten Scholz, Weber, Albrecht und Owen fallen aus. Schneegaß muss arbeiten und Zantop hat familiäre Angelegenheiten zu erledigen. Ein ganz wichtiger Gradmesser für den Gäste-Trainer: „Wichtig ist für uns, dass wir mit einer richtigen Einstellung den Gegner ernst nehmen.“ So habe man vorab dem Kontrahenten offeriert, dass ein Heimrechttausch möglich ist, man in Lipperreihe auf dem Kunstrasen spielen könnte, falls sich das Wetter verschlechtern sollte. Dies bleibt eine Option. „Und ich glaube, es ist auch im Sinne aller, dass, wenn man spielen kann, auch spielen soll“, trifft er damit den Nagel auf den Kopf.

 

TuS Asemissen II vs. TuS Leopoldshöhe II

In diesem „spannenden und geilen Derby“ möchte der TuS Asemissen II unter allen Umständen „dreifach punkten“, so die Zielsetzung von Co-Trainer Thomas Marx. Er hofft, dass zusammen mit der Erstvertretung sechs Zähler gegen die Leos eingefahren werden. Immerhin soll der Anschlusszug nach oben keineswegs verpasst werden. Chefcoach Jascha Pistor und Marius Frys sind im vollauf verdienten Urlaub. Marx, der deshalb am Sonntag das Kommando übernimmt, zeigt sich gönnerhaft. „Eine Auszeit tut denen ganz gut.“ Auf Maurice Schnittger, der sich mit Knieproblemen herumplagt, müssen die Hausherren verzichten. Torben Kessemeier hat Fußprobleme, muss auch passen. Philipp Kochsiek hat im letzten Spiel einen Pressschlag erlitten, sein Einsatz ist noch unklar. Am Spieltag selbst wird über sein Mitwirken entschieden. „Wir haben uns ganz gezielt auf das Leopoldshöhe-Spiel vorbereitet, werden die drei Punkte ganz sicher einfahren. Davon bin ich überzeugt“, zeigt sich „Tomek“ äußerst optimistisch vor dem Nachbarschaftsduell. Zum Matchplan sagt er: „Ich werden Jascha und Marius nicht enttäuschen, werde drei Punkte einfahren.“

Wiedergutmachung möchte der TuS Leopoldshöhe II nach dem 0:7-Debakel beim TuS Asemissen III (Anfang September) im erneuten Gastspiel in der Nachbarschaft betreiben. Ein weiteres Verlangen, was der Tabellenvorletzte anstrebt: „Gleichzeitig haben wir die Chance, zu zeigen, dass wir uns stark verbessert haben“, erklärt Leo II-Kicker Max Meckelmann, hofft er doch auf die Entwicklung. Die Gäste werden mit einer starken Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz in Greste auflaufen. Das 0:0 im frischesten Heimspiel gegen die TSG Holzhauseh/Sylbach hat Lust auf mehr gemacht, weshalb Meckelmann seinen Wunsch in dezente Worte packt: „Wir wollen vor allem unser Defensivspiel der letzten Woche fortsetzen.“ Denn: „Wenn das klappt, ist auch sicherlich wieder ein Punkt drin“, könnte der Abstand zum rettenden Ufer damit zunehmend verringert werden. Derzeit haben die Löwen zwei Punkte Rückstand auf Yunus Lemgo, die noch einen sicheren Rang belegen.

 

BSV Leese vs. TuS Lockhausen

(hk). Mit einer Mannschaft, „die über Kampf und Leidenschaft ins Spiel kommt“, so die Analyse von BSV Leese Co-Trainer Jan Plöger über den TuS Lockhausen. Auch der „pfeilschnelle Stürmer“ Weege hat es dem BSV Leese spürbar angetan. Der spielende, meist auch treffende Co-Trainer Jan Plöger prognostiziert: „Ich denke, dass sie tief stehen werden und versuchen werden, uns auszukontern.“ Gegenüber Lippe-Kick bringt er klar zum Ausdruck, dass seine Mannschaft ähnlich wie in den vorherigen Partien „top-eingestellt“ sein wird. Auch werde man den TuS Lockhausen auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen wollen. Man darf dem BSV Leese sehr dankbar sein. Die Spannung ist dadurch deutlich erhöht werden. „Wir wollen und müssen gewinnen, sonst ist der Sieg gegen Wüsten am letzten Wochenende nichts mehr wert.“ Frölich wird für den restlichen Spielverlauf ausfallen. Ansonsten müssen wir mal schauen.

Ganz viel Realismus legt Lockhausen-Cheftrainer Marco Höcker an den Tag, versichert er doch bei Lippe-Kick glaubhaft: „Machen wir uns nichts vor. Wenn alles ganz normal läuft und der absolute Favorit Leese sein Spiel umsetzen kann, werden wir nichts ausrichten können. ABER unser Ziel ist es, mit ‚breiter Brust‘ zu versuchen, vernünftigen Fußball abrufen zu können.“ Er fühlt sich mit seinem Team völlig unter Wert geschlagen, soll dies auch seinen Spielern ins Gedächtnis gerufen werden bei der Vorbereitung auf dieses Spiel. Ein weiteres Anliegen, was er klar kommuniziert: „Und wenn wir füreinander da sein können, gemeinsam versuchen, vernünftigen Fußball zu spielen und uns konditionell reinhängen werden, kann man gespannt sein, ob vielleicht eine kleine Überraschung herauskommen kann.“ Vorab die Punkte per Post zu schicken, das ist nicht der Plan vom TuS Lockhausen. Der traditionell ehrgeizige Höcker geht in solchen Spielen gegen Großkaliber der Liga regelrecht auf. Der Druck liegt beim Gegner: „Man hat nichts zu verlieren, sondern kann nur gewinnen“, erhofft er sich von seinem Team ähnliche Gedankengänge. Man wird sehen, wie die Umsetzung erfolgen wird.

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