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Regionalliga West

Derbysieg in Verl

Verler Sportclub gewinnt im Derby gegen Wiedenbrück mit 4:0. Den Bericht dazu bekommt ihr hier.

SPORTCLUB gewinnt 4:0 (1:0) gegen den Nachbarn aus Wiedenbrück

 

„Eine richtig schöne Sache“ war laut Guerino Capretti der 4:0 (1:0)-Erfolg über den SC Wiedenbrück vor 1.078 Zuschauern in der SPORTCLUB Arena. Mit Jannik Schröder und Daniel Hammel ebneten zudem zwei Spieler des SC Verl mit ihren Toren den Weg zum Erfolg, die nach langen Verletzungspausen erstmals wieder im Team standen.

Dabei musste der SC Verl vor Anpfiff noch die bittere Nachricht verdauen, dass mit Matthias Haeder der Kapitän und vor allem der Leader und Antreiber der letzten Wochen und Monate mit seiner Muskelverletzung doch nicht auflaufen kann. Am Anfang kam der SPORTCLUB zudem schlecht ins Spiel. Der Gast machte früh Druck und so hatte es der SC Verl schwer, sein Spiel aufzubauen. So gab es zunächst wenig Sehenswertes, sieht man einmal von einem Solo von Daniel Hammel nach Vorarbeit von Nico Hecker ab, das aber von Wiedenbrücks Keeper Marcel Hölscher gerade noch vor der Vollendung gestoppt wurde.

„Die erste halbe Stunde war es kein schönes Spiel“, meinte auch Rino Capretti, „danach haben wir das Spiel gemacht, Präsenz gezeigt und endlich mal zu Null gespielt.“ Die Führung war sicher der Vorgabe zu verdanken, viele Wege zu gehen und vor allem sich in der gegnerischen Box zu behaupten. Denn so fand der über Sergej Schmik auf Hammel eingeleitete Angriff über die rechte Seite – obwohl Wiedenbrück irgendwie den Ball abfälschte – mit Jannik Schröder doch noch einen Abnehmer. Und Schröder schob aus leicht verdeckter Position überlegt zum 1:0 ein (40.). Kurz danach hatten noch Basti Müller, der seinen Schuss etwas verzog, und Ron Schallenberg, der an Hölscher scheiterte, Chancen.

Nach dem Wechsel zeigte Verl, dass unbedingt nachgelegt und die Führung ausgebaut werden sollte. Stefan Langemann scheiterte zunächst noch an Hölscher, ein Freistoß von Marko Stojanovic, dem sein Treffer zuletzt ganz offensichtlich Auftrieb gab, verfehlte knapp das Gehäuse. Wenig später startete er ein kleines Solo, bediente dann Hecker auf der rechten Bahn, der wiederum den Ball scharf und flach vor den Kasten zog. Dort lauerte Hammel, und auch er hakte seine lange Verletzungszeit endgültig mit einem Tor ab (56.).

Einen schönen Treffer der Verler verhinderte erneut Hölscher. Wieder kam der Ball über die rechte Bahn von Hecker nach innen, im Fallen nahm Schmik den Ball direkt und nötigte den Keeper zu einer Glanzparade. Kurz darauf musste er dennoch noch einmal hinter sich greifen. Einen Schuss des für Hammel ins Spiel gekommenen Patrick Kurzen, Vorarbeit wieder vom starken Hecker, konnte er nur abklatschen, Schallenberg staubte ab (70.).

Und schließlich belohnte sich noch der Youngster: Fabian Brosowski, in den letzten Partien zwar stets eifrig, aber mit wenig Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor, kam für Müller in der 76. Minute aufs Feld. Nur drei Minuten später durfte er seinen Treffer bejubeln: Erneut war ein Angriff über den rechten Verler Flügel gestartet worden, diesmal flankte Schmik, und Brosowski versenkte per Kopf zum 4:0-Endstand (79.).

Beinah hätte Kurzen das Ergebnis noch höhergeschraubt. Hecker hatte einen Pass der Gäste im Mittelfeld erobert und den flinken Kurzen in Szene gesetzt; der setzte sich auch zunächst mit dem Ball durch und wurde erst in letzter Sekunde noch vor dem Abschluss gebremst. „Es tut einfach mal richtig gut, im Kreisderby vor eigenem Publikum zu gewinnen. Das freut mich für den Verein, aber besonders für meine Jungs, die sich endlich für ihre Arbeit, ihren Aufwand einmal belohnt haben. Wir haben in den letzten Wochen viel richtiggemacht, aber der Lohn blieb aus. Heute haben wir es geschafft“, so Guerino Capretti, der aber schon auf nächsten Freitag verwies. Da ist um 18:30 Uhr Oberligist FC Gievenbeck im Rahmen des Westfalenpokals zu Gast in der SPORTCLUB Arena.

 

SC Verl: Brüsecke – Schmik, Mikic, Acquistapace, Stojanovic – Schallenberg, Schröder (73. Liehr) – Hecker, B. Müller (76. Brosowski), Langemann – Hammel (57. Kurzen).

SC Wiedenbrück: Hölscher – Hüsing, Geller (57. Geller), Twyrdy, Duschke – Mandt (57. Pollmann), Brinkmann – Geisler, Schikowski, Schaal (51. Muhovic) – Loheider.

 

Tore: 1:0 Schröder (40.), 2:0 Hammel (56.), 3:0 Schallenberg (70.), 4:0 Brosowski (79.)

Gelbe Karten: B. Müller, Langemann, Schmik – Hüsing, Duschke, Loheider.

Beste Spieler: Hecker, Stojanovic – Hölscher

 

Quelle: Homepage des SC Verl

 

 

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