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Kreisliga B1 Lemgo

FC Donop/Voßheide – Unter den Erwartungen

Nicht nach Wunsch verläuft die bisherige Spielzeit für den Liga-Neuling aus Donop/Voßheide, der mit einigen Problemen zu kämpfen hat.

Neue Liga, neues Leid

 

Kreisliga B1 Lemgo (hk). Ups, mit solch einer Saison hat wohl nicht mal der größte Pessimist im Lager des FC Donop/Voßheide gerechnet. Dass die Truppe von Coach Ralf Ackmann nach dem verdienten Abstieg aus der A-Klasse eine Etage tiefer die Sterne vom Himmel spielen würde und á la Borussia Dortmund mit einem stattlichen Vorsprung die Spielklasse anführen würde, hätte keiner geglaubt. Dass man aber mit einer 15 Zähler-Hypothek auf den Spitzenreiter FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen in die lange Winterpause geht, auch nicht. Capitano Marvin Wittelmeyer besitzt die Qualität, die Dinge beim Namen zu nennen. Wischi-Waschi-Aussagen genießen keine allzu hohe Wertschätzung bei ihm. Er spricht Klartext. Eine Rhetorik, die leider auch im Kreisligafußball immer mehr abnimmt.

Von Henning Klefisch

 

M. Wittelmeyer

Wittelmeyer wusste vor der Serie, dass nach der schwachen Vorsaison das direkte Comeback in der höchsten Lemgoer Kreisliga „ein sehr ambitioniertes und optimistisches Ziel wäre und man sich erst einmal finden muss“, dauert dieser Findungsprozess dennoch länger als erwartet. Der FC hat sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, sich unter die besten drei Teams zu positionieren. Sieben Zähler Abstand sind es auf den drittplatzierten Nachbarverein SG Bega/Humfeld, haben die Ackmänner schon eine Partie mehr als die Krügel-Kicker. Jugend forscht, lautet das Motto. Ackmann hätte wohl lieber die bisherige Spielzeit unter dem Slogan Jugend forsch gesehen, verfügt er über einen Altersdurchschnitt im Kader von 23, 24 Jahren. Wittelmeyer hat beobachtet: „Die Konstanz ist noch nicht da“, geht er zugleich präziser auf die Spiele ein: „Es gab durchaus souveräne Auftritte, wie zu Hause gegen Lüerdissen II, Alverdissen oder auswärts in Kirchheide. Die andere Seite der Medaille sind Spiele gegen Barntrup II, Brake II und Ben/Hoh II (alle auswärts), in denen man sieben Punkte gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld liegen ließ.“

 

Angriffsspieler werden schmerzlich vermisst

In den Duellen gegen vier besser platzierte Teams ist Don/Voß punktlos geblieben. Der Capitano moniert: „Hier fehlen dann die entscheidenden

R. Kemena

Kleinigkeiten, die solche, meist engen ,,Topspiele” entscheiden“, dienen hier exemplarisch die Spiele in Extertal/LaSi und in Spork. Auch weiß der Kicker aus dem Maschinenraum des FC, dass sein Team in Auseinandersetzungen mit den Schwergewichten gewogen und als zu leicht befunden wurde: „Wenn man resümiert, dass gegen Lüdenhausen und Bega/Humfeld je mit zwei Toren Abstand und verdient verloren wurde, fehlt scheinbar bis ganz oben noch etwas.“ Der beste Fußballer im Team des A-Liga-Absteigers wird schmerzlich vermisst. Robin Kemena hat in der abgelaufenen Serie rund 50 Prozent der FC-Tore markiert. Auch „Büffel“ Jan Lüpke fehlt sehr, hat er im bisherigen Saisonverlauf doch nur rund die Hälfte aller Partien absolviert. Zwei weitere wichtige Offensivspieler verließen im Sommer Donop/Voßheide. Die Rede ist von Bennet Fiedler und Dominic Linnenbrügger, die für das eine oder andere Tor gut gewesen sind. Klar ist, dass sich der Tabellenfünfte einiges vorgenommen hat: „In der Rückrunde sollte man diszipliniert weiter an sich arbeiten, als Mannschaft auf dem Platz zusammenwachsen und dazulernen, um sich weiter zu steigern und die personelle und mannschaftliche Weiterentwicklung voranzutreiben“, herrscht noch reichlich Luft nach oben, ist man sich dessen bewusst.

KFZ Rothbauer

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

Marktkauf Wiele

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Pizzeria Rustica

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