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Kreisliga B Detmold

SG Istrup/Brüntrup – Rückkehrer sorgen für Hoffnung

Die SG Istrup/Brüntrup strebt nach Höherem, will sich in der Rückrunde wieder in die vorderen Tabellenregionen vorarbeiten. Lippe-Kick hat mit Coach Roy Wangert gesprochen.

Wangert kein Freund von Wintertransfers

Kreisliga B Detmold (ab). Wenn man sich die Tabelle der Kreisliga B Detmold anschaut, dann entdeckt man die SG Istrup/Brüntrup auf Rang neun. Viele Konkurrenten haben in der SG einen Aufstiegskandidaten gesehen, auch bei der SG selbst sieht man sich im Dunstkreis der Teams, die um den Aufstieg mitspielen können. Hoffnung macht dabei die Rückkehr von wichtigen Spielern, die in der Hinrunde so gut wie gar nicht spielen konnten.

 

Coach Roy Wangert (Bild links) blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene erste Halbjahr der Saison 2018/2019 zurück: „Mit unserer Punktausbeute (1,8 Punkte pro Spiel) bin ich zufrieden, wenn es so weitergeht, spielen wir um Platz drei bis fünf. Das war unser Ziel und wird diese Saison auch nicht verändert.“ Anderseits hat Istrup/Brüntrup erneut vier Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz, Platzsperren führten dazu, dass die Wangert-Elf sogar ins Stadion Blomberg ausweichen musste. Aber mit Siegen in den Nachholspielen ist man wieder ganz vorne dabei. „Wir habe es in unserer eigenen Hand noch ein paar Plätze nach oben zu klettern“, so Wangert. Der Coach vermisst bei seiner Truppe aber etwas. Denn einerseits „sieht man, was in der Mannschaft steckt.“ Mit Siegen gegen den FSV Pivitsheide (3:1), Oesterholz/Kohlstädt (4:1) oder gegen den BSV Müssen (5:2) hat man gezeigt, dass man mit den Aufstiegskandidaten mithalten kann. „Auch nicht knapp und unverdient“ findet der Coach, „sondern mit einem guten Offensivspiel, schönen Toren und starken Mannschaftsleistungen.“ Was der SG dann aber doch noch von einem Spitzenteam unterscheidet sind die Punktverluste gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. „Die stelle sich hinten rein und kontern. Da müssen wir besser gegen verteidigen“, macht besonders die Defensive das ein oder andere Mal Probleme. Denn 32 Gegentore nach 14 Spielen sind zu viele, um ganz oben anzugreifen. Insgesamt stellt Roy Wangert seiner Mannschaft aber „kein schlechtes Zeugnis“ aus.

Mit Blick auf die Rückrunde wird sich am Kader der SG Istrup/Brüntrup nichts ändern, Roy Wangert ist kein Freund von Transfers in der Winterpause: „Das ist im Amateurfußball keine gute Sache, sowas gehört einfach in die Planung am Anfang einer Saison.“ Als gefühlte Neuzugänge kann man aber Kapitän Hendrik Tönsmeier, der seinen Hausbau abgeschlossen hat, und Tim Schmälter, der lange verletzt ausgefallen ist, bezeichnen. „Sie konnten nur sehr wenige Spiele und Trainingseinheiten absolvieren“, so Wangert. Hinzu kommen noch weitere vier Spieler, die weiter weg wohnen und meist nur am Wochenende da waren. Dafür hat Wangert eine simple Lösung gefunden: „Mit einem Wechsel des Trainingstages bekommen wir diese Spieler einmal die Woche zum Training. Somit können wir wieder unser Spiel im Training verbessern und sind am Wochenende besser aufeinander eingespielt.“

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